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Brauchtum

Die Fränkische Schweiz lag bis zu Beginn der Säkularisation (ab 1802) fast ausschließlich im damaligen Bistum Bamberg. Die ländliche Bevölkerung war damit überwiegend katholisch. Daraus resultiert eine sehr große Anzahl von Brauchtumsfesten, die von der katholischen Kirche eingeführt, oder mit der Beginn der Christianisierung (ab 1007, Gründung des Bistums Bamberg) vom heidnischen Glauben übernommen wurden. Von den vielfältigen Bräuchen "in den zwölf Rauhnächten" (Heiligabend bis Dreikönig) zum Beispiel, über das Johannifest im Juni, bis hin zu den zahlreichen Erntedankfesten im Oktober; alle Bräuche/Feste aufzuzählen und zu beschreiben, würde den Rahmen der Seite um ein vielfaches sprengen. Daher soll nachfolgend nur eine winzig kleine Auswahl etwas näher betrachtet werden.

Das "Fosalecken"

Den schönsten Frühlingsbrauch unseres Gebietes führt heute noch der Effeltricher Burschenverein "Zufriedenheit" am Faschingssonntag vor; den Brauch des "Winter-Austreiben". "Die Effeltricher Fosalecken" werden deshalb ab 11 Uhr als Strohbären (Winter) "verkleidet". Das dauert. Von 13.30 - 14.30 Uhr treiben sie dann ihr Unwesen im Dorf und erschrecken die Leute. Etwa ein Dutzend oder mehr "Treiber" jagen die in Stroh eingebundenen, plumpen Gestalten mit Peitschen vor sich her. Die Strohbären ihrerseits erschrecken hauptsächlich junge blonde Frauen und Mädchen mit langen Armen. Der Start ist beim Gasthaus Waldeslust, das Ziel: ein Bus in der Nähe des berühmten Wehrkirche. Nach ihrem Auftritt fahren sie nach Baiersdorf, wo gegen 14.30 Uhr an der Jahnhalle der Umzug, Teil 2, durch die Hauptstraße, Judengasse und die Pfarrgasse zum Linsengraben, beginnt. Der Musikverein Effeltrich spielt und die "Fosalecken" tanzen mit den Trachtenmädchen um ein loderndes Feuer, in dem schließlich das Stroh der Bären verbrannt wird, worüber die Burschen recht froh sind. Denn: hinter der dicken Strohverkleidung ist es ziemlich warm. Der Sinn dieses Brauches: Die Stroh-Bären stellen den Winter dar, der vom sieghaften Frühling "vertrieben" wird. Infotel: 09133/7792-0.

Faschingsumzüge

Der große Umzug in Memmelsdorf ist am Faschingssonntag. In unserem Ortsteil Weichendorf findet jedoch am Faschingsdienstag, 20.02.07, Beginn 14.00 Uhr ein "kleinerer" Umzug (8- 10 Zugnummern) statt. Das Motto: "Ob Klein, ob Groß- kommt alle her, in Weichendorf da steppt der Bär". Von den ca. 600 Einwohner, dürfte bestimmt die Hälfte am Umzug teilnehmen. Ansprechpartner: Hr. Johann Bäuerlein (1Bgm), Tel.:0951/43277 oder 4096-0, Rathausplatz 1, 96117 Memmelsdorf. Ralf Pfister Gemeinde Memmelsdorf Tel.:0951/4096 23.

Forchheim. Umzug am Faschingssonntag mit vielen Wagen und Gruppen. Ort: Start Lichteneiche um 13.30 Uhr. Organisator: Siedlergemeinschaft Lichteneiche Herr Minks Tel. 09191 2998. Tel. Touristinfo: 09191-714338,

Gößweinstein. Am Faschingssonntag findet ein Umzug statt. Veranstalter: Gemeinde und Faschingsverein Narrenkübel Schwarz-Weiss. Beginn 14 Uhr. Touristinfo Gößweinstein, Tel. 09242-456.

Hollfeld. Faschingsdienstag findet ein Umzug durch die  Innenstadt statt. Beginn 13.30 Uhr. Highlight ist das Faschingstreiben am Spitalplatz mit allen Gaumenfreuden die man sich so vorstellen kann (bis 17.00 Uhr). Für die Kinder findet ab 15.00 Uhr die Faschingsfeier in der Stadthalle statt. Das Schützenhaus hat ab 14.00 Uhr geöffnet. Infotel. 09274-98015.

Faschingsumzug in Gasseldorf am Faschingsdienstag um 14:00 Uhr. Ansprechpartner: Konrad Dresel oder Touristinfo Ebermannstadt, Tel. 09194-797779

Der Faschingsumzug in Plech findet am Faschingsdienstag  statt. Kontaktadresse: Schmidt Philipp, Tel. 09244/8100. Wird seit über 40 (!) Jahren durchgeführt, mi ettwa 10 Wagen und drei Fußgruppen Der Umzug wird am Faschingsdienstag um 13 Uhr aufgestellt und beginnt um 13.30 Uhr. Die Strecke führt durch die Hauptstraße und Badstraße in Plech. Dauer etwa bis 15.00 Uhr.

In Pottenstein findet am Faschingsdienstag ab 14.00 Uhr der Faschingsumzug statt. Verkehrsbüro Pottenstein, Tel. 0 92 43 / 7 08 41 od. 42

Faschingsumzug in Waischenfeld am Faschingsdienstag um 14 Uhr mit mindestens zwei Wagen und vielen Kindern. Tel. 09202-19433, Touristinfo.

Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz:

Der Hauptgrund für das Schmücken der Brunnen und Quellen ist die Bedeutung des Wassers für jedes Lebewesen, verbunden mit Ostern, dem höchsten Fest im christlichen Kalender. Die Wasserknappheit war früher in der Fränkischen Schweiz sprichwörtlich. Vor allem auf den Jurahöhen war das Lebenselexier Wasser rar und begehrt; die wenigen Quellen und künstlich angelegten Sammelbecken (Hüllen, Zisternen) wurden gehegt und gepflegt. Trotzdem musste an manch heißen Tagen, das Wasser von den Flüssen des Talgrundes in mühsamer Arbeit und manchmal kilometerweit entfernt, heraufgeschafft werden, für das Vieh und dem Menschen.

Ostern, Tag der Auferstehung Christi, war schon immer eine brauchtumsstarke Zeit. Noch heute werden viele der Osterbräuche auf den Bauernhöfen abgehalten und gepflegt. Speziell dem Osterwasser wurde und wird besondere Bedeutung zugemessen. Die jungen Mädchen glaubten an unvergängliche Schönheit, wenn sie sich mit Osterwasser wuschen. Osterwasser konnte Krankheiten heilen und für gute Ernten sorgen. Die ersten Bildnachweise datieren aus 1909, den Brauch gibt es aber schon viel länger. Heute sind es noch rund 200 geschmückte Osterbrunnen in fast allen Orten der Fränkischen Schweiz. Sie werden in der Regel am Karfreitag "geputzt" und geschmückt und bleiben für zirka 2 Wochen bestehen. Als Schmuck dienen ausgeblasene Eier, die das ganze Jahr über gesammelt und vor allem in den langen Winternächten kunstvoll bemalt werden. Früher wurden diese auf Birkenbäumchen gebunden, heute werden kunstvoll gewundene Kranzgebinde verwendet

Georgiritt an Ostermontag in Effeltrich

In keinem Dorf der Fränkischen Schweiz gibt es so viele lebendige Bräuche wie in Effeltrich. Einer der wichtigsten ist der des Georgirittes zu Ehren des Kirchenpatrons der Wehrkirche am Ostermontag. Waren es früher ausschließlich Bauern mit ihren Ackergäulen, die an dem vom Pfarrer hoch zu Ross angeführten, farbenprächtigen Zug teilnahmen, sind es mittlerweile die Reitvereine, die sich mit weit über 100 Pferden an der Pferdewallfahrt durch das Dorf beteiligen. Weil der hl. Georg im Ort so beliebt ist, zählt der Vorname Georg ("Schorsch") noch heute zu den beliebtesten Vornamen.

Walberlafest am 1. Wochenende im Mai.

Das Walberla (richtiger Name "Ehrenbürg") mit seinem lang gestreckten Hochplateau ist der markanteste Berg der Fränkischen Schweiz, zwischen Forchheim und Ebermannstadt gelegen. Schon vor 3000 Jahren lockte die günstige Lage Siedler an , Befestigungen wurden angelegt, wie heutige Funde beweisen. Damals noch als heidnischer Kultplatz wurde dann im 14. Jahrhundert die "Walpurgiskapelle" gebaut, die dem Berg seinen heutigen Spitznamen gab. Seit dieser Zeit gibt es die Kirchweih des "Walberlafestes" auf dem höchsten Punkt des Berges (514 Meter über N.N.) jeweils am ersten Maiwochenende. Im Laufe der Jahre hat sich diese erste wichtige Kirchweih der Fränkischen Schweiz zu einer der beliebtesten entwickelt und lockt alljährlich Tausende von Besuchern an. Heutzutage trägt dieses Fest noch eine besondere, moderne Komponente. Abends am Walpurgistag treffen sich auf dem weit verzweigten Plateau esoterische Frauenzirkel des Großraumes Nürnberg um nach Hexenart mystische Feuer zu entzünden und Beschwörungsformeln lautstark gen Himmel zu senden.

Fronleichnamstagsprozession im Juni

Am katholischen Feiertag "Fronleichnam" finden überall in der Fränkischen Schweiz farbenprächtige Umzüge statt. Der schönste ist sicherlich der in Effeltrich, wo Hunderte Männer und Frauen in ihrer schönsten Feiertagstracht und Vereinsuniformen den Zug begleiten. In der Regel findet diese Prozession, an dem die Frauen zum Beispiel die jeweilige Standestracht (die berühmten Hochzeitskronen) tragen, nach der 9 Uhr - Messe (ca. 9.45 Uhr) statt und bewegt sich in großem Bogen durch das Dorf. Hierbei werden die Statuen der beliebtesten Heiligen mitgetragen, begleitet von den hiesigen Vereinen, dem Pfarrer mit der Monstranz unter dem "Himmel" und einer Musikkapelle. An vier Altären wird unterwegs angehalten, gebetet und gesungen, ehe der Zug wieder in der Kirche ankommt. Siehe auch http://www.festjahr.de/festtage/fronleichnam.html

Johannisfeuer um den 20. Juni

Dieser Brauch am längsten Tag des Jahres (Sommersonnenwende) entstand in altgermanischer Zeit. Damals war es ein so genannter "Reinigungsbrauch", der vor Missernte und Seuchen schützen sollte. Zugleich stellt der Brauch die heil bringende Sonne (Heilkraft, Wachstumstrieb) in den Mittelpunkt. Die Kirche christianisierte den heidnischen Brauch und verlegte ihn vom 21. Juni auf den 24. Juni dem Geburtstag Johannes des Täufers; daher die Bezeichnung Johannitag - Johannifeuer. Der Brauch des "Kanz"-feuers (Kurzform von Johannes) beginnt in der Regel am frühen Nachmittag . Die Dorfjugend schiebt einen größeren Leiterwagen durch die Straßen und sammelt mit lustigen Sprüchen die alten Weihnachtsbäume, die Birken der vorangegangenen Fronleichnamsprozession und sonstiges Reisig bei den Leuten. Das Holz wird zur höchsten Stelle des Dorfes gebracht und dort gut sichtbar aufgeschichtet. In der Mitte des großen Haufens an einer langen Stange befestigt hängt eine Strohpuppe die die "bösen Geister" verkörpert, welche mit dem Feuer verbrannt werden. Bei Einbruch der Dunkelheit kommt der große Moment. Nach und nach werden alle Reisighaufen (jedes Dorf sein eigenes) angezündet; alles schaute gebannt zum Horizont um zu sehen wer das größte Feuer entfacht hatte. Außerdem wurde und wird noch manchmal ein zweites, kleines Feuer entzündet, um welches getanzt und dabei gesungen wurde. Junge Pärchen nahmen sich, Treue schwörend, an der Hand und sprangen über die (kleinen) Flammen (Symbol für "Durchs Feuer gehen"). So verbrachte jung und alt den langen Abend auf dem Berg, die Alten mit der Erinnerung an früher, die Jungen mit Blick in die Zukunft. Heutzutage wird die Wartezeit (der Touristen wegen) bis das Feuer erlischt, mit Blasmusik und Würstchenbuden "versüßt". Natürlich wird hierbei auch frisches Fassbier gezapft.

Pretzfelder Kirschenfest Mitte Juli

Die Fränkische Schweiz lebte früher und zum Teil noch heute fast ausschließlich von der Landwirtschaft. Ackerbau und Viehzucht betrieben im "Oberland" alle Haushalte. Im "Grund" dagegen spezialisierten sich die Bauern, vor allem wegen des milden Klimas, schon frühzeitig (17. Jh.) auf den Obstanbau und dem Schnapsbrennen. Deshalb gehört die Gegend rund um das "Walberla" - Massiv noch heute zum größten Sükirschenanbaugebiet Süddeutschlands. Und natürlich feiern die "Kerschtebauern" ihr eigenes Erntedankfest, das Kirschenfest im Juli. 5 Tage lang wird unterhalb des Judenberges (Judenfriedhof) in den schattigen Sandsteinkellern eines der schönsten Sommerfeste der Fränkischen Schweiz gefeiert; mit Trachtenumzug, Gottesdienst, viel Bier und deftigen Bauernbrotzeiten.

Forchheimer Annafest Ende Juli

Zehn Tage lang, stets um den Anna-Tag (26. Juli) wird seit Jahrhunderten das Anna-Fest in der einmaligen Atmosphäre des Kellerwaldes mit seinen vielen Bierkellern gefeiert. Das Annafest ist keine typische Kirchweih, sondern verdankt seine Entstehung zwei wichtigen Faktoren; den Wallfahrern und dem hiesigen Schützenverein. Erstere wallfahren immer am Annatag zur St. Anna Kirch nach Weilersbach. Von dieser Wallfahrt heimkehrend, machten die durstigen und hungrigen Wanderer dann immer Station im schattigen Kellerwald. Dieser alte Brauch wurde zum Volksfest als der königliche Schützenverein 1840 seine Schießstätte in den Kellerwald verlegte und das Hauptschießen auf den Annatag ansetzte. Heute wurde daraus ein bekanntes Volksfest mit Riesenrad, zahlreichen Blaskapellen und Unterhaltung aller Art. Tausende drängen sich jedes Jahr in den engen Gassen des Kellerwaldes um beim "Annafest" dabei zu sein. Siehe auch www.forchheim.de

Muggendorfer Kürbisfest, Ende September/Anfang Oktober

Erntedankfeste wurden schon bei den alten Germanen gefeiert. Damit wurde das Ende der Erntezeit begangen; alle Früchte waren von den Felder geholt und wohl verwahrt für den kommenden langen Winter. Ein Erntefest der besonderen Art findet seit alters her in Muggendorf statt. Trägt man in vielen Orten der Fränkischen Tag Erntekronen mit Früchten des Feldes in die Kirche und nach der Weihe in einem prächtigen Umzug durchs Dorf, hat man sich in Muggendorf beim zweiten Festzug am frühen Abend hauptsächlich auf Kürbisse beschränkt, die von den Kindern kunstvoll ausgehöhlt, angemalt und beleuchtet, feierlich bei Einbruch der Dunkelheit durch das Dorf getragen werden. Das originelle Kinderfest lockt alljährlich viele Besucher eigens nach Muggendorf. Siehe auch www.wiesenttal.de

Der Martinsritt

Der Martinstag wird alljährlich am 11. November gefeiert. St. Martin, Stadtpatron von Forchheim, ist bei allen Kindern ein großes Fest und besonderer Anlass, den Heiligen mit einen bunten und frohen Lichterzug zu feiern und zu ehren.

St. Martin reitet auf seinem Pferd begleitet von einer Kinderschar mit ihren bunten Laternen und Lampions durch die Forchheimer Hauptstraße Musikgruppen und Fackelträger umrahmen das Geschehen, Anwohner des Rathausplatzes schmücken die Häuser mit Lichterketten. Elmar Karg spielt die Rolle des Bettlers, und St. Martin, hoch zu Ross, spaltet mit einem Schwerthieb seinen dunkelroten Mantel und gibt die Hälfte teilnahmsvoll an den in seiner Not frierenden Bettler ab.

St. Martin ist das Fest der Kinder und der Gänse (Martinsgans). In Forchheim gehört es zur Tradition, dass am Rathausplatz alle anwesenden Kinde mit einer "Martinsbreze" beschenkt werden. Der Patron der Forchheimer Pfarrkirche St. Martin wurde um das Jahr 316 in Ungarn als Sohn eines römischen Offiziers geboren. Er ließ sich mit 18 Jahren in Amiens taufen. Er trat in den Dienst eines römischen Reiterregiments in Gallien und erzielt dort auch die niederen Weihen.

Martin beeindruckte seine Umgebung durch sein frommes Büßerleben und durch seine Bescheidenheit so, dass man ihn als Nachfolger des Bischofs von Tours wählte. Die Legende erzählt uns davon, dass er sich vor dem Volk bei den Gänsen versteckte, die ihn aber mit ihrem lauten Geschnatter trotzdem verrieten. Sein unbestechlicher Gerechtigkeitssinn und die Liebe zum Volk ließ ihn zum überragenden Gottesmann von ganz Gallien werden.

Der heilige Martin wird häufig als römischer Krieger auf weißem Pferd dargestellt, weil sein Fest zu Winterbeginn liegt, mit rotem Mantel, manchmal auch als Bischof mit Schwert und einer Ganz zur Seite. Martin gilt als Patron der Bettler, Schneider, Soldaten und Waffenschmiede und vieler Gewerbetreibender.

Das "Betzenaustanzen"

Dieser Brauch ist meist dem Kirchweihmontag vorbehalten, wenn die Bauern mehr unter sich sind. Im Rundtanz um den aufgestellten Kirchweihbaum (siehe Foto) Baum wird der Betz, das Schaf, ausgetanzt. Unter Musikklängen drehen sich die Paare um den Maibaum und ein geschmückter grüner Buschen wird dabei von Paar zu Paar weitergegeben.

Am Stamme war früher eine alte Pistole befestigt, von der eine lange brennende Lunte herabhing. Wenn die Lunte abgebrannt war, krachte der Schuss. Heute ist die Pistole durch einen Wecker oder anderen Zeichengeber ersetzt. Wenn es kracht, wenn der Wecker läutet, so ist das Paar, das gerade den Strauß, den Buschen in der Hand hält, Gewinner des Betzen's. Der dann ebenfalls geschmückt unter dem Baum bereits auf seinen neuen Herrn wartet. Im Anschluss daran geht es ins Wirtshaus zum Tanzen und Trinken.

Fränkisches Brauchtum: Feste im Überblick

  • Februar Effeltrich: Winteraustreiben (Fosalecken)
  • Palmsonntag: Palmweihe
  • ab Gründonnerstag/Karfreitag/Karsamstag: geschmückte Osterbrunnen in fast allen Orten der Fränkischen Schweiz, ca. 14 Tage zu sehen
  • Ostermontag: Effeltrich: Georgiritt
  • 1. Maiwochenende: Kirchehrenbach: Walberlafest
  • Fronleichnam: Fronleichnamsprozession in allen kath. Gemeinden, in Effeltrich: Trachtenprozession ab ca. 9 Uhr
  • Juni: Moggast: Stephanusritt
  • Juni: Johannisfeuer in allen Gemeinden der Fränkischen Schweiz
  • Juli: Annafest in Forchheim, Pretzfelder Kirschenfest

  • Juli: Thurnau Gregoriusfest
  • Ende Juli: Forchheim Annafest (10 Tage um St. Anna, 26. Juli)
  • August. Limmersdorfer Lindenkirchweih (Tanz in der Linde)
  • 15. August: Würzbüschelweihe (Maria Himmelfahrt)
  • 1. Sonntag im Oktober, Erntedankfest in Muggendorf, Kürbisfest in Altendorf.

Lichterfeste:

Des weiteren finden statt:

  • Wallfahrten
  • Backofenfeste
  • Brunnenfeste
  • sowie ab Mai bis November Kirchweihfeste mit Kirchweih-Ausgraben, Kirchweihbaumaufstellen, Betzen Austanzen und Kirchweih-Eingraben - in vielen Gemeinden
  • Weihnachtsmärkte
  • Advents- und Weihnachtskonzerte
  • Weihnachtskrippen: in fast allen Kirchen. Krippenausstellungen in Neunkirchen am Brand, Effeltrich und Forchheim

Beachten Sie auch  den Veranstaltungskalender Fränkische Schweiz.

Stand: Feb. 2008

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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