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Museen der RegionFränkische Schweiz - MuseumDas Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld gehört mit seinen umfangreichen regionalen Sammlungen zu den sehenswertesten Museen Frankens. Es ist untergebracht im sog. Judenhof, einem weltbekannten Gebäudeensemble unterhalb steil aufragender, markanter Felstürme. In 43 liebevoll eingerichteten Räumen werden alle Aspekte des Landschaftsraumes angesprochen. Eingangs wird der Besucher über die geologischen Eigentümlichkeiten informiert. Mit den ersten Nachweisen des Menschen, sowie herausragenden keltischen und mittelalterlichen Funden knüpft hieran die Archäologie an. In der historischen Ausstellung wird der Besucher mit den geschichtlichen Entwicklungen vertraut gemacht. Einen Eindruck von früheren Lebensverhältnissen gewinnt man in eingerichteten Wohnräumen. Werkstätten von Handwerkern und Zunftgerät verdeutlichen den zweiten Haupterwerbszweig der Bevölkerung neben der Landwirtschaft. Trachten, Zeugnisse des Brauchtums und der Volksfrömmigkeit runden das Bild ab. Ein repräsentativer Querschnitt bedeutender Werke von Künstlern der letzten 200 Jahre, die Region betreffend, erwartet den Besucher im Bereich Kunst. Besondere Bedeutung kommt der Synagoge aus dem 18. Jahrhundert zu, einem eindrucksvollen Zeugnis des jüdischen Landjudentums. Besucher finden hier grundlegende Informationen. Des weiteren macht das Museum durch zahlreiche Sonderausstellungen auf sich aufmerksam. Zusätzlich werden Vortragsreihen, Seminare, Singtage und Kurse zu speziellen Themen angeboten. Im Sommer steht der Museumshof für Konzerte und Theatervorstellungen zur Verfügung. Gruppen können individuell abgestimmte Führungen vereinbaren.
Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
November bis März: sonntags von 13.30 - 17 Uhr Gruppen nach Vereinbarung
jederzeit Pfalzmuseum ForchheimDas seit Mai 2004 neu eröffnete Pfalzmuseum mit spannender Stadtgeschichte und einmaliger Trachtensammlung und dem Archäologiemuseum erwartet Sie in den sanierten Räumlichkeiten der Kaiserpfalz. Der Besucher erlebt einen ereignisreichen Gang durch die Forchheimer Geschichte. Eine ungewöhnliche Präsentation mit zahlreichen Inszenierungen und Medienstationen verspricht einen unterhaltsamen und spannenden Museumsbesuch. Die „Kaiserpfalz“ liegt im Mittelpunkt der historischen Altstadt. Die Bamberger Bischöfe ließen das Gebäude im 14. Jahrhundert als Nebenresidenz errichten. Lange Zeit vermutete man an dieser Stelle den Vorgängerbau „Kaiserpfalz“, bis Archäologen diese These widerlegten. Der wahre Ort der einstigen Pfalz bleibt rätselhaft. Fest steht, dass Forchheim einst ein bedeutender Königshof war, wo Kaiser und Könige wohnten. Die spätgotischen Wandmalereien der „Kaiserpfalz“ zählen zu den wichtigsten Bildzeugnissen ihrer Art in ganz Süddeutschland. Nach behutsamer Restaurierung erstrahlen diese in neuem Glanz. Ein reiches Veranstaltungsprogramm mit Kunsthandwerkermarkt, Sonderausstellungen, Konzerten, Theater und Festen erwartet Sie in der Forchheimer Kaiserpfalz. Öffnungszeiten: Mai-Oktober: Di-So von 10-17 Uhr. Nov-April: Mi, Do von 10-13 Uhr, So 13-17 Uhr, und nach Vereinbarung. Anschrift: Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstraße 16, 91301 Forchheim. Tel. 09191-714-327. Fax: 09191-714-227 www.forchheim.de Meerrettich-Museum Baiersdorf - Das schärfste Museum der WeltDas Meerrettich-Museum wurde von der Schamel Meerrettich GmbH, Erste Bayerische Meerrettichfabrik seit 1846, anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums im Jahre 1996 realisiert. Es informiert mittels Texttafeln, Schaubildern, Exponaten und Filmen über Geschichte, Anbau, Verarbeitung und Verwendung des schärfsten und gesündesten aller einheimischen Gewürzen.
Unter dem Motto „Gesünder essen in der Meerrettichstadt Baiersdorf“ bietet die Baiersdorfer Gastronomie ständig Meerrettichgerichte auf der Speisekarte an. Öffnungszeiten: Sa und So 10.30 – 17.00 Uhr (Gruppenführungen jederzeit nach Voranmeldung) Anschrift: Meerrettich-Museum, Judengasse 11, 91083 Baiersdorf Tel. 09133 / 60 30 40 www.schamel.de Heimatmuseum EbermannstadtZentrales Schaustück des im Umbau begriffenen Museums ist der 1999 in einem örtlichen Steinbruch geborgene Fischsaurier. Das 145 Millionen Jahre alte Skelett des für unsere Gegend sensationellen Fundes wird unter Veranschaulichung der Lebensweise des Pliosauriers und seines geologischen Fundortes präsentiert. Das 1923 entstandene Heimatmuseum wird von einem ehrenamtlichen Beirat betreut, der nach einem eigenem Konzept die Räume völlig neu gestaltet.
Präsentiert werden Sammlungen zu folgenden Themen: In zwei Räumen werden zusätzlich wechselnde Sonderausstellungen zu weiteren Themen angeboten.
Öffnungszeiten: April bis Ende Oktobedr, Samstag, Sonn- und Feiertage von 14 bis 17 Uhr. Für
Gruppen jederzeit nach Vereinbarung Tel. 0 91 94 / 15 71 Töpfermuseum ThurnauAm Nordrand des Fränkischen Jura liegt der malerische Töpferort Thurnau mit sehr gut erhaltenem, mittelalterlichem Ortskern. Das Töpfermuseum ist in einem der ältesten Renaissancehäuser des Ortes, der ehemaligen Lateinschule aus dem 16. Jahrhundert, untergebracht. Die Tradition der Thurnauer Töpferei lässt sich bis in das 14. Jahrhundert zurück verfolgen. Aufgrund des großen Tonvorkommens und des Waldreichtums konnte sich in Thurnau das Töpferhandwerk ansiedeln. Im Dokumentationsbereich des Museums wird anhand von Urkunden, alten Bauplänen, Ausgrabungsfunden und alten Fotografien ein Überblick über die Geschichte der Thurnauer Töpferei gegeben. In den weiteren Räumen sind Exponate früherer Thurnauer Töpfer mit Gebrauchsgeschirr aber auch kunsthandwerkliche Arbeiten der Töpfermeister ausgestellt. Die Exponate reichen vom Milchkrug bis hin zu kunstvollen Fayencen. Zu den Glanzstücken gehören zwei vollständig wieder aufgebaute Thurnauer Kachelöfen aus der Biedermeierzeit und dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Weiterhin werden Arbeitsgeräte und Techniken, von der Tonaufbereitung über Drehen und Dekorieren bis hin zum Brennen, in systematischer Abfolge erläutert und vorgestellt. Auch hier ist die überlieferte Arbeitsweise Thurnauer Töpfer besonders berücksichtigt. Eine Besonderheit des Museums ist die bei Umbauten wieder entdeckte "Schwarze Küche" aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist fast vollständig erhalten geblieben und wurde liebevoll wieder eingerichtet. Aufgrund der guten Präsentation der handwerklichen Arbeitstechniken ist das Töpfermuseum Station auf dem Kulturpfad zur Landesausstellung „Franken im Mittelalter (11.05.-24.10.2004) mit dem Thema: „Keramik in Franken“. Öffnungszeiten: 01.April bis 30.September: Die - Sa 14 bis 17 Uhr, So 11 bis 17 Uhr. 01. bis 31.03 und 01.Oktober bis 06.Januar: Sa 13 bis 16 Uhr, So 11 bis 16 Uhr. Vom 7.1.-28.2. geschlossen. Gruppen jederzeit nach Vereinbarung. Adresse: Töpfermuseum Thurnau Kirchplatz 12, 95349 Thurnau. Tel. 09228/5351 oder 9510. www.toepfermuseum-thurnau.de Museumsscheune Fränkische Schweiz in HollfeldDie sanierte Scheune zwischen Rathaus und Stadtpfarrkirche - in herrlichem historischen Ambiente gelegen - vom Wittauerhaus am Marienplatz mit Gangolfskirche zugänglich, bietet Zeugnisse einer fast 1000-jährigen Stadtgeschichte mit alter Handwerkstradition. Im Erdgeschoss stehen exemplarisch alte landwirtschaftliche Geräte zum Transport, zur Bodenbearbeitung und Ernte, die in einer Atmosphäre von Scheune und kleinem Stall für sich sprechen. Eine Dokumentation über die Bodenkultur im Weizen- und Roggenanbau leiten über zu Geräten zur Flachsverarbeitung und Bienenzucht. Die alte Töpfertradition aus Hollfeld, Wadendorf und Plankenfels mit Produkten der Porzellanfabrikation zeigt Töpferscheiben sowie Kachelofenkeramik. Werkstatteinrichtungen wie Wagnerei, Hufschmiede, Sattlerei, Seilerwerkgeräte sowie Hausrat geben im Obergeschoss einen Einblick in die bäuerliche Arbeitskultur. Stellwände und Vitrinen zeigen Wechselausstellungen verschiedener Berufe. Öffnungszeiten: Mai bis Oktober. Jeden Samstag und Sonntag von 14-16 Uhr , sowie täglich während der Hollfelder Kunstausstellung im Juli / August, zum Palmsonntag, Altstadtfest, Herbst- und Weihnachtsmarkt. Führungen: auf Anfrage unter Telefon 09274/98-00, Fax: 980-29 Anschrift: Touristinformation Hollfeld, Marienplatz 18, 96142 Hollfeld. www.hollfeld.de Kunst & Museum, HollfeldIm ehemaligen Hollfelder Brauhaus brodeln seit dem Jahr 2000 die Künste auf ca. 360 qm Ausstellungsfläche. Im Obergeschoss wird u.a. Frankens wohl größte Skisammlung präsentiert. Eine alte Zahnarztpraxis, ein Frisörsalon sowie ein altes Schneiderzimmer komplementieren dieses Obergeschoss. An den Wänden im Obergeschoss sowie im Treppenhaus hängen Leihgaben von namhaften einheimischen Künstlern bzw. aus dem Hollfelder Raum und um Umgebung. Wechselnde Quartalsausstellungen werden im grauen und im roten Saal im Erdgeschoß gezeigt. Diese Quartalsausstellungen werden von Gewinnern der jeweils letztjährigen internationalen Kunstausstellung präsentiert, im Wechsel auch mit einheimischen Künstlern. Es werden Malereien, Grafiken, Plastiken und Installationen vorgestellt. Besuchen Sie unsere Ausstellungen und schauen Sie sich auch im Atelier Axel Luther um, eine Besichtigung des Blauen Turms (Fertigstellung im Jahr 2007) macht Ihren Besuch dann komplett. Öffnungszeiten: ganzjährig, Dienstags/Donnerstags 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr, oder nach Vereinbarung Anschrift: Kunst&Museum, Eiergasse 13, 96142 Hollfeld
Verein: Hollfelder Kulturfreunde e.V. Tel. 09274/741 Felix-Müller-Museum Neunkirchen a. BrandEin Kunstmuseum der besonderen Art: Im Dachgeschoss des Zehntspeichers im Zentrum des historischen Ortskerns befindet sich seit dem Jahrtausendwechsel ein kleines Museum, das Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen, sowie das persönliche Ambiente Felix Müllers zeigt. 1948, nach Krieg und Gefangenschaft, fand der Künstler hier seine zweite Heimat, in der er sich verwirklichen konnte Felix Müllers Madonnen, Kruzifixe und Heiligenfiguren zeugen von einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte. Darüber hinaus war er treffender Portraitist und fränkischer Landschaftsmaler. Öffnungszeiten: So von 15 bis 17 Uhr. Führungen für Gruppen nach Absprache. Adresse: Felix - Müller - Museum, Anton von Rotenhanstr. 2, 91077 Neunkirchen a. Brand Tel. 09134-908042 oder 09134-1837 (Museumsbeauftragter, privat), Fax: 09134-70580 www.neunkirchen-am-brand.de Synagoge ErmreuthDie Synagoge Ermreuth, erbaut 1822, renoviert und wieder geweiht am 19.06.1994, war eine der größten und bedeutendsten Dorfsynagogen in Oberfranken. Heute ist sie die größte und einzige auf dem Land restaurierte und geweihte Synagoge der Region. Sie dient, neben ihrer Funktion als jüdisches Gotteshaus, als Museum für Geschichte, Religion und Kultur der fränkischen Juden auf dem Lande. Geöffnet: 1. So im Monat von 14-17 Uhr (Nov.-März) 14-18 Uhr (Apr. - Oktober) Gruppen jederzeit nach Voranmeldung. Anschrift: Wagnergasse 8, 91077 Ermreuth. Büro: Klosterhof 2-4, 91077 Neunkirchen a. Brand Tel: 09134-705-41, Fax: 09134-70581. www.neunkirchen-am-brand.de Großuhren und Fossilienmuseum, Gräfenberg
Eine in Deutschland wohl einzigartige Sammlung alter Turmuhren ist in Gräfenberg
im „Gerbersstodl“ zu sehen. 38 Exponate aus 5 Jahrhunderten wurden liebevoll
restauriert und wieder gangbar gemacht. Die älteste gezeigte Uhr ist eine
Waaghemmung aus dem 15. Jahrhundert: sie misst noch die Temporalzeit, die 1472
von Papst Gregor mit Einführung des Gregorianischen Kalenders abgeschafft wurde.
1955 schloss die Gräfenberger Turmuhrenfabrik ihre Pforten, auch hier hielt die
Elektronik Einzug und verdrängte die Mechanik. Damit war eine 120-Jährige
Firmengeschichte beendet. Über 1600 Uhren gingen in die ganze Welt, die wohl am
weitesten gelieferte Uhr ging an das „Offizierskasino der Österreichischen
Kriegsmarine“ nach Hongkong. Seit 1982 sammelt und restauriert ein Nachkomme der
Firma Großuhrwerke, zu sehen sind aber nicht nur eigene Fabrikate, sondern auch
Werke alter Meister und anderer Hersteller. In einer weiteren Präsentation mit
über 220 Exponaten werden Ammoniten aus dem Fränkischen Malm gezeigt.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14.00 – 18.00, oder nach Vereinbarung (November bis
Februar geschlossen) Anschrift: Gg. Rammensee, Schlossgarten 5, 91322
Gräfenberg, Telefon 09192 / 8266. Museum Burg PottensteinDie Burg Pottenstein, eine Gründung des 10. Jahrhunderts zur Sicherung des Gebiets (Besitz des Markgrafen von Schweinfurt als Teil des Frankenreiches) nach Südosten, ist heute ein von privater Hand geführtes und bewohntes Museum, das vor- und frühgeschichtliche Objekte, eine Waffensammlung, Bücher und Briefe, und drei als Ensembles eingerichtete Schauräume präsentiert. Einer der Räume ist dem Gedenken an die Heilige Elisabeth, ungarische Prinzessin und spätere Landgräfin von Thüringen, gewidmet, die sich im Jahr 1228 einige Zeit hier auf der Burg aufhielt. Zugänglich sind in der Oberburg das obere Hauptgebäude (Palas), das Brunnenhaus (Porzellan, Glas, Hausrat) und die Zehntscheune von 1580/81 mit Ausstellungen zum Zehntwesen von 1500 bis 1900 im Hochstift Bamberg, zur Besitzergeschichte der Burg und seit 2007 "Krone, Brot und Rosen, 800 Jahre Elisabeth von Thüringen" und weiteren Sonderausstellungen (2007: "Unterm Sternenmantel. 1000 Jahre bisdtum Bamberg") Neben dem Eindruck einer gut erhaltenen Burganlage des 16. Jahrhunderts mit mittelalterlicher Substanz bieten sich dem Besucher im Burggarten herrliche Ausblicke über Stadt und Landschaft. Öffnungszeiten: Mai- letzter So.im Okt.: Di-So 10-17 Uhr (Einlassende 16.30 Uhr), zusätzlich Karfreitag bis Ostermontag, im April Sa+So 11-17 Uhr; größere Gruppen außerhalb der Zeiten und Winteröffnungszeiten auf Anfrage. Adresse: Freiherr von Wintzingerodesche Burgverwaltung, 91278 Pottenstein, Telefon 09243-72 21, Fax 73 32. www.BurgPottenstein.de Anton-Buchner-Heimatmuseum BetzensteinBetzenstein ist eine der kleinsten Städte Bayerns mit über 800 - jähriger Geschichte. Das hübsche, mittelalterliche Ortsbild wird geprägt von vielen Fachwerkhäusern, der imposanten auf einem hohen Fels dominierenden Burg und zwei uralten Stadttoren mit Resten der alten Burgmauer. Im alten Rathaus (Bayreuther Straße 1) ist das wegen seiner mineralogischen Sammlung berühmte Heimatmuseum untergebracht. In ihm findet der Besucher auch heimatkundliche Aspekte zur Stadtgeschichte. Wie in allen Jurasiedlungen der Fränkischen Schweiz bereitete die Wasserversorgung auch den Betzensteinern Kopfzerbrechen. Deshalb ließ der Rat der Stadt Nürnberg (zu der Betzenstein damals gehörte) zwischen 1543 und 1549 den 92 Meter tiefen Brunnen (Bild) bauen. Beides, das Heimatmuseum und der tiefe Brunnen gehören heute zu den beliebtesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ausführliche Informationen gibt es bei der Touristinformation Betzenstein unter der Telefonnummer 09244/264. Fax: 09244/8140. www.betzenstein.de Ammoniten-Museum StreitbergAmmoniten gehören zu den schönsten und bekanntesten Fossilien. Das Museum zeigt in zwei Räumen Ammoniten aus der Jura-Zeit und Wissenswertes rund um das Ammoniten-Tier. Schwerpunkt bilden die Ammoniten der Fränkischen Schweiz. Das Museum richtet sich nicht nur an Experten, sondern bietet Schönes und Interessantes für jeden Besucher. Die Beschreibung der Exponate und Tipps für eine „Jura-Exkursion“ können als Broschüre im Museum erworben werden. Der Eingang führt durch einen Laden mit reicher Auswahl an Fossilien, Mineralien, Schmuck, regionalen Produkten und Sammlerzubehör. Öffnungszeiten: Di - Fr 13 bis 17 Uhr (Schulferien ab 12 Uhr). Sa + So 11 bis 18 Uhr. Jan., Febr., März geschlossen. Führungen nach Anmeldung Führungen für Schulklassen Geländeführungen nach Vereinbarung Anschrift: Ammoniten-Museum Streitberg Inh. Brigitte Wiedenbein. Dorfplatz 2, 91346 Wiesenttal (Lage: Ortsteil Streitberg, Ortsmitte) Tel. 09196-998595, Büro: 09131-9410693, Fax: 09131-7134953. Führungen für Gruppen in der Winterpause nach Vereinbarung möglich (Tel.: 09131/9410693). www.ammoniten-museum.de Winterpause 2007/2008: 12. November 2007 – 21. März
Termine 2008 Frühjahrsexkursion: So 30. März 2008 Geologische Tagesexkursion in den Jura von Kelheim und Umgebung Anmeldung im Ammoniten-Museum erforderlich. Tel.: 09196/998595 Juraexkursion mit Fossiliensammeln: Anmeldung im Ammoniten-Museum erforderlich. Tel.: 09196/998595
Sa 12. Juli 2008 Route 1 (Nord) So 07. September 2008 Tag der offenen Tür im Ammoniten-Museum (anlässlich des Fränkische Schweiz Marathon). 11.00 – 18.00 Uhr freier Eintritt, kostenlose Führungen um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr. B 470 gesperrt, Zufahrt über Pretzfeld, Ebermannstadt, Rothenbühl möglich. Ammoniten-Museum Streitberg, Dorfplatz 2, 91346 Wiesenttal-Streitberg, Tel.: 09196/998595, Email: Wiedenbein-Erlangen@t-online.de, Homepage: www.ammoniten-museum.de Schloss und Park Seehof in MemmelsdorfSchloss Seehof wurde ab 1686 als Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe nach Plänen von Antonio Petrini errichtet. Nach Säkularisation und Verwahrlosung in Privatbesitz waren Ende des 20. Jh. umfangreiche Sanierungsmaßnahmen nötig. Der Großteil des Schlosses wird heute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege genutzt. Für Besucher sind neun Schauräume des restaurierten Appartements der Fürstbischöfe wieder zugänglich, darunter der „Weiße Saal“ mit dem virtuosen Deckengemälde von Giuseppe Appiani. Von der Pracht des einstigen Rokokogartens zeugen u.a. die wiederhergestellte Kaskade mit ihren Wasserspielen sowie einige erhaltene Sandsteinskulpturen von Ferdinand Tietz.
Öffnungszeiten: April - Oktober: 9.00 – 18.00 Uhr
Montags geschlossen. November – März: geschlossen Gartenkunst-Museum Schloss und Park FantaisieSchloss Fantaisie wurde 1761 begonnen und nach 1763 von Herzogin Elisabeth Friederike Sophie von Württemberg, der Tochter des Bayreuther Mark-grafenpaares Friedrich und Wilhelmine, vollendet. Der reizvolle Schlosspark ist geprägt von Elementen aus drei wichtigen Stilphasen: Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus. Ergänzend dazu wurde 2000 im Schloss das erste deutsche Gartenkunst-Museum eröffnet. Seltene Exponate, Inszenierungen und Kurzfilme stellen die Geschichte der Gartenkunst lebendig dar. Sehenswert ist auch die Nachbildung des berühmten Intarsienkabinetts der Gebrüder Spindler.
Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1.
- 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März:
geschlossen Felsengarten Sanspareil mit Morgenländischem BauDiese Besonderheit barocker Gartenkunst beruht auf Ideen der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die nach dem literarischen Vorbild des französischen Romans „Die Abenteuer des Telemach“ die Szenerie der homerischen Zauberinsel Ogygia schaffen wollte und dabei die vorhandenen bizarren Felsformationen in das poetische Programm einbezog. Heute sind neben dem Morgenländischen Bau, 1744 für Festlichkeiten des Hofes errichtet, nur noch der Küchenbau und das „Ruinentheater“ erhalten. Der Name des Felsengartens soll auf den Ausruf eines Gastes „C’est sans pa-reil!“ (Das ist ohnegleichen!) zurückgehen.
Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1.
- 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März:
geschlossen Burg ZwernitzDer Name der Burg Zwernitz, einst Stammsitz der oberfränkischen Walpoden, wird erstmals 1156 urkundlich erwähnt. Von 1338 bis 1810 war sie im Besitz der Hohenzollern, bevor sie an das Königreich Bayern fiel. Bergfried und Ar-chivbau, die die Silhouette der Burg prägen, gehen mit ihrem Buckelquaderwerk noch auf die spätromanische Anlage zurück. In der sogenannten Hochburg aus spätmittelalterlicher Zeit ist eine Ausstellung über die Geschichte der Burg und des Felsengartens Sanspareil, Hieb- und Stichwaffen sowie Mobiliar des 16. bis 18. Jh. zu besichtigen.
Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1.
- 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März:
geschlossen Krügemuseum CreußenDas Krügemuseum liegt im mittelalterlich geprägten Stadtkern von Creußen direkt an der Stadtmauer. Es ist im ehemaligen Scharfrichterhaus und im nördlichen Stadttor untergebracht und beherbergt einen besonderen Schatz: das weltbekannte Creußener Steinzeug Hier am Ort der Herstellung des Creußener Steinzeugs, das in seiner Qualität einzigartig im ganzen süddeutschen Raum war, kann man den größten Überblick über die Produktion (17. und 18. Jahrhundert) mit äußerst wertvollen Exponaten finden. Öffnungszeiten: Ostern bis 31. Okt.: Mi., Sa., So., von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr 1. Nov. bis Ostern Sa., 14 bis 17 Uhr So., 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr Gruppenführungen auf Anfrage jederzeit möglich. Infos und Kontakt: Tel: 09270 / 5805 oder 09270 / 989-0 Fax: 09270/989-77 www.kruegemuseum.de Braunauer Heimatmuseum1959 wurde das Museum des Heimatkreises Braunau eröffnet. Eine Neuaufstellung erfolgte zu Beginn der 80-er Jahre. Schriftdokumente, Fotos, Trachten, Zeugnisse religiöser Volksfrömmigkeit, werke heimischer Künstler sowie Keramik dokumentieren wirtschaftliches und kulturelles Leben vor der Vertreibung der deutschen Bevölkerung. Eine Besonderheit stellt neben dem 9 qm großem Glasmosaik ein Tonarchiv mit Mundartproben dar. Eine umfangreiche Fotosammlung ist ebenfalls vorhanden. Die Sammlung ist untergebracht in der früheren fürstbischöflich-bambergischen Kommandantur, die 1744/47 nach Plänen des Bamberger Architekten Johann Jakob Michael Küchel gebaut wurde.
Geöffnet: mittwochs, von 9-12 und von 13-16 Uhr; und nach Vereinbarung. Levi Strauss Museum Buttenheim
Jeder kennt sie, jeder trägt sie - Jeans. Durch den Franken Löb Strauss erlangte
sie Weltruhm - und wurde zum Kultobjekt. Levi's! Levi, wie er sich später nennt,
wurde in Buttenheim geboren und wanderte nach Amerika aus. Erleben Sie im
restaurierten Geburtshaus (Bild) die Stationen seines Lebens: vom Sohn eines
armen fränkischen Hausierers zum Konzernchef in San Francisco. Entdecken Sie die
Entwicklung des berühmten Beinkleides von den "waist overalls" der Goldgräber
Kaliforniens bis hin zu den "vintage jeans" der Sammlung Katins/Depken. Lassen
Sie sich Jeans & Kult durch die Jahrzehnte näher bringen. Geigenbaumuseum BubenreuthAnlässlich des 25jährigen Bestehens der Streich- und Zupfinstrumentenmacherinnung wurde im Jahre 1979 Bubenreuths „ständige Ausstellung von Musikinstrumenten und Bestandteilen“ im Rathaus eröffnet. Vater dieser auf dem musikalischen Sektor einmaligen Ausstellung ist der Gitarrenbaumeister Gerold Karl Hannabach. Er sammelte bei seinen Landsleuten aus dem „böhmischen Musikwinkel“ so manch liebgewordenen Gegenstand ein. Hannabach bemühte sich um Leihgaben, galt es doch für ihn zu beweisen, auf welch hoher Technik auf diesem Gebiet die aus dem Egerland vertriebenen Saiteninstrumentenbauer stehen. Mittlerweile sind 35 Aussteller von den Meisterwerkstätten des Geigen,- Gitarren- und Bogenbaues bis hin zu den Zulieferfirmen für Einzel- und Bestandsteile vertreten. Die sehr wertvoll gewordene Ausstellung und das angegliederte Museum verzeichnet Besucher aus aller Welt. Neben Geigen und Gitarren alter Meister, Renaissance- und Barocklauten, Celli, Gamben und Violen und das große Gebiet des Bogenbaues, sind auch „Highlights“ anderer Art zu bewundern. So gibt es die kleinste spielbare Geige der Welt mit Koffer und Bogen (im Guinness-Buch der Rekorde vertreten) oder das kleinste Streichquartett der Welt zu sehen. Popfans interessiert vielleicht der legendäre Beatles-Bass von Paul McCartney. Auch die „Gefangenschaftsgeige“, die in amerikanischer Gefangenschaft mit einfachsten Mitteln hergestellt wurde, dürfte neben dem Werdegang einer Geige und den Beispielen exotischer Hölzer, Interessenten finden. Die Ausstellung und das Museum sind im Rathaus, Birkenallee 51 untergebracht und sonntags, von 14-16 Uhr geöffnet. Im Internet zu finden unter: www.bubenreuth.de Gruppen und Schulen können die Ausstellung jederzeit gegen Voranmeldung bei Gerold Karl Hannabach, Rosenhügel 10a, 91088 Bubenreuth, Telefon 0 91 31-2 13 82, besuchen. Weitere Museen in der Fränkischen SchweizMuseum Tropfhaus Sassanfahrt in der Pfarrer-Hopfenmüller-Straße 7, 96114 Hirschaid-Sassanfahrt. Um das Jahr 1800 wurden im Dorf Sassanfahrt auf Initiative von Reichsgraf Julius von Soden im Rahmen einer „Peuplierung“, als einer Neuansiedlungsmaßnahme, über 90 kleine Häuser für siedlungswillige Neubürger errichtet. Die Grundstücke, die in den Besitz der Siedler übergingen, waren gerade so groß wie es das vom Dach tropfende Regenwasser vorgab – daher die Bezeichnung „Tropfhäuser“. In diesen winzigen Häuschen, die durchschnittlich 25 – 30 qm Raum boten, wohnten vielköpfige Familien, die sich ihren Lebensunterhalt durch Tagelöhnerei und Heimarbeit (vor allem Korbflechterei) verdienten. Landwirtschaft zur Selbstversorgung war auf den kleinen Grundstücken nicht möglich. Im Laufe der Zeit verarmten die Siedler zusehends, da sie von ihrer Arbeit kaum leben und ihre Familien ernähren konnten. Heute sind viele dieser Tropfhäuser aus dem Ortsbild verschwunden oder stark überformt. Das Haus, in dem sich das Museum befindet, blieb weitgehend unverändert und wurde im Zustand um 1890 restauriert. Im Museum ist das einfache Leben der Bewohner erlebbar und die Geschichte der Tropfhäuser in Sassanfahrt wird durch Texttafeln nachgezeichnet. Im Dachboden verweist eine Installation auf die Nutzung als Schlafraum für Kinder. Geöffnet: April – Oktober an jedem 1.
und 3. Sonntag im Monat von 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Stand: Nov. 2007 |
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