Kulinarische Fränkische Schweiz

Bierparadies Fränkische Schweiz

Oberfranken besitzt (mit 201 Brauereien) die größte Brauereidichte der Welt – das ist amtlich und auch die Tatsache, dass fränkisches Bier besser schmeckt als Münchner Bier. Die Fränkische Schweiz kann, innerhalb Oberfrankens, ebenfalls die größte Brauereidichte (72 an der Zahl) vorweisen, das ist auch amtlich. Der kleine Ort Aufseß in der Fränkischen Schweiz hat, gemessen an der Zahl der Einwohner, die größte Brauereidichte der Welt – sagt das Guinness-Buch der Rekorde und das ist mehr als amtlich. Die „Bierfranken“ sind (wie die „Weinfranken“) leidenschaftliche und gesellige Genießer. Sie trinken das „flüssige Lebensmittel“ am Häufigsten im Biergarten oder auf einer der jährlich 280! Kirchweihen (allein in der fränkischen Schweiz). In der Region gibt es zahlreiche Angebote rund um das Thema „Bier“: Brauereiwanderungen, Zapferdiplome, geführte Bierkellerführungen; Wanderungen von Brauerei zu Brauerei.

Scharfe Wochen

Seit dem Jahr 2000 veranstaltet die Tourismuszentrale Fränkische Schweiz das Feinschmecker-Ereignis „Scharfe Wochen“. Dazu wird es wie bisher einen Sonderprospekt geben, in dem alle beteiligten gastronomischen Betriebe der Fränkischen Schweiz mit kompletter Adresse verzeichnet sind. Sie bieten im gesamten Monat Oktober eine eigene „Kren-Speisekarte“, auf der mindestens drei Meerrettich- Hauptgerichte täglich angeboten werden; beispielsweise Lachsfilet mit Meerrettich-Kruste und Rote Bete-Püree, Forellenfilet mit Sahne-Meerrettich oder Fleisch vom Wild mit Preiselbeer-Meerrettich. Mit der Aktion „Scharfe Wochen“, die vom Tourismusverband Franken (Nürnberg) unterstützt wird, soll der Meerrettich (im Volksmund auch mit dem Wort „Kren“ bezeichnet) als regionale Besonderheit eine weite Verbreitung als heimische Spezialität erfahren. Der Sonderprospekt kann ab September in der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, Oberes Tor 1, 91320 Ebermannstadt, Telefon: 09194-797779, Fax: +49 9194 797776 kostenlos bestellt werden.

Geistige Getränke

Rund um das „Walberla-Bergmassiv“ befindet sich ein großes zusammenhängendes Süßkirschenanbaugebiet. Auf den Streuobstwiesen der Region wachsen auch sehr viele Apfel,- Birnen- und Zwetschgenbäume. Das Obst wird heute noch weltweit verkauft oder in hauseigenen Brennereien zu edlen Bränden und Geisten destilliert. Allein im Landkreis Forchheim soll es rund 300 bäuerliche Brennrechte geben. Viele brennen zum Eigenbedarf, immer mehr verkaufen mittlerweile ihre Köstlichkeiten direkt vom Hof und in kleinen Läden.