Bierfeste

Annafest Forchheim

Das traditionsreiche Volksfest unter schattigen Bäumen findet jährlich um den 26. Juli im Forchheimer Kellerwald statt.

Kirschenfest

Die Marktgemeinde hat dieses Kirschenfest vor 25 Jahren geschaffen. Wir haben es also mit einem jungen Fest zu tun. Diese Festerfindung war aber ein guter Einfall, um den Kranz der fränkischen Feste zu vermehren. Termin ist Ende Juli.

Pretzfeld liegt im größten Kirschenanbaugebiet Deutschlands. Kirschen bringen Erwerb und Brot und daher begeht man über ein verlängertes Wochenende, meist eine Woche vor dem Annafest, das Kirschenfest in Pretzfeld. Auch wenn einmal der Ertrag an Kirschen witterungsbedingt gering ausfällt. Dankbarkeit und Freude sind Kern dieser Veranstaltung, dieser Begegnung, dieses Zusammentreffens der Heimatfreunde von Pretzfeld aus allen Richtungen. Wichtig sind Speis und Trank und die gibt es in fränkischer Fülle.

Höhepunkt ist am jeweiligen Sonntag, bei dem der Gottesdienst auch festlich ist - ein Festzug mit abwechslungsreicher Schau - von Jahr zu Jahr wächst die Besucherzahl aus dem weiten Umland.

Bei vielen Freunden des Wiesenttales, der Orte in der Nähe der Ehrenbürg, des Walberlas, ist das Kirschenfest bereits ein feststehender Eintrag in den Festkalender der fränkischen Feste, die man besuchen muss.

Kreuzbergfest

Dieses Fest bei der Kreuzbergkirche auf dem Kreuzberg bei Hallerndorf, über der Aisch gelegen, ist nach dem Patrozinium, nach dem Namen der Kirche, ausgerichtet. Die Kreuzverehrung war dort einmal Ziel und Anliegen größerer Wallfahrten.

Auch heute noch kommen viele Besucher in ihren Nöten zu Gebet und zur Verehrung und dem Gottesdienst dorthin. Gottesdienst ist bei diesem Fest der Hauptprogrammpunkt am Sonntag des Festes. Dazu kommt dann das übliche weltliche Treiben bei den Kellern, bei Musik unter den Bäumen. Witterungsabhängig ist dieses Fest zwar auch, aber es hat seine anhänglichen, treuen, vielfach auch gläubigen Anhänger und Freunde.

Hier wird noch gezeigt, wie solche "Volksfeste" entstanden sind. Es findet Anfang Mai statt. Man erreicht den Kreuzberg auch von Willersdorf und Schnaid aus, bequem.

Walberlafest

Der 1. Maisonntag ist Walberlatag.

"Walberla" ist die "Ehrenbürg" mit der Walburgiskapelle, der Berg über Kirchehrenbach, Wiesenthau, Schlaifhausen, Leutenbach, von unverwechselbarem Aussehen. Da oben weht immer ein frisches Lüftchen, da oben ist Platz, da wohnt die Freiheit, da hat man Aussicht.

Das Walberlafest bringt auch Bier und Würste, Musik und Stände mit Lebkuchenherzen und viele, oft sehr viele Besucher. Die wenigsten kümmert Walburga oder ein sagenhaftes Frühlingsfest - für viele ist der Besuch eine Tradition. Walberlafest ist ein fränkisches Bergfest von beeindruckender Schlichtheit unterm Maibaum. So etwas ist selten geworden. (Sonst herrschen dort oben Hexen und Naturschützer, vor beiden nehme man sich etwas in acht!)

Geschichte: Das Walberlafest ist eines der ältesten Frühlingsfeste in Franken. Bereits aus dem 17. Jahrhundert gibt es schriftliche Nachrichten über den Kirchweihschutz - Regelungen, mit denen man für Ruhe und Ordnung beim Fest sorgte. In alten Schilderungen ist nachzulesen, dass noch Anfang des 19. Jahrhunderts fast alle benachbarten katholischen Gemeinden mit Prozessionen zur Walburgiskapelle zogen. 1804 wird geschildert, dass "die wahre Andacht einer groben Lustbarkeit gewichen sei".

Zum Walberlafest kommen Zigtausende Besucher aus ganz Nordbayern. Um dem Parkplatzchaos zu entgehen, bietet es sich an, mit dem Zug im Stundentakt über Forchheim oder Ebermannstadt aus anzureisen. Der Bahnhof Kirchehrenbach befindet sich am Fuße des Walberla. Zudem wird am Sonntag ein Pendelbusverkehr vom EZB-Parkplatz (Autobahnausfahrt Forchheim-Süd) zum Walberla im 40-Minuten-Takt eingerichtet. Siehe www.lra-fo.de

Flindern in Pegnitz

Ein alter Brauch. Näheres hier.