Museen der Region

Museums(S)pass Regnitztal - 10 Museen, ein Pass

Ab Mai 2010 können Sie mit dem „Museums(S)pass Regnitzal" zehn Museen zwischen Bamberg, Erlangen und der Fränkischen Schweiz zu ermäßigten Eintrittpreisen besuchen.

Dabei sind: Museen der Stadt Bamberg, Bauernmuseum Frensdorf, Museum Alte Schule Hirschaid, Museum Tropfhaus Sassanfahrt, Levi-Strauss-Museum Buttenheim, Pfalzmuseum Forchheim, Meerrettichmuseum Baiersdorf, Heimatmuseum Ebermannstadt, Fränkische Schweiz- Museum Tüchersfeld, Wallfahrtsmuseum Gößweinstein.
Der „Museums(S)pass Regnitztal" ist in jedem beteiligten Museum kostenlos erhältlich.

Weitere Infos bei:
Annette Schäfer M.A.
Kunst- und Kulturbühne Hirschaid e.V.
Kirchplatz 4 96114 Hirschaid
Telefon: 0 95 43 / 44 09 87
info@kulturbuehne-hirschaid.de


Fränkische Schweiz - Museum

Das Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld gehört mit seinen umfangreichen regionalen Sammlungen zu den sehenswertesten Museen Frankens. Es ist untergebracht im sog. Judenhof, einem weltbekannten Gebäudeensemble unterhalb steil aufragender, markanter Felstürme. In 43 liebevoll eingerichteten Räumen werden alle Aspekte des Landschaftsraumes angesprochen. Eingangs wird der Besucher über die geologischen Eigentümlichkeiten informiert. Mit den ersten Nachweisen des Menschen, sowie herausragenden keltischen und mittelalterlichen Funden knüpft hieran die Archäologie an. In der historischen Ausstellung wird der Besucher mit den geschichtlichen Entwicklungen vertraut gemacht. Einen Eindruck von früheren Lebensverhältnissen gewinnt man in eingerichteten Wohnräumen. Werkstätten von Handwerkern und Zunftgerät verdeutlichen den zweiten Haupterwerbszweig der Bevölkerung neben der Landwirtschaft. Trachten, Zeugnisse des Brauchtums und der Volksfrömmigkeit runden das Bild ab.

Ein repräsentativer Querschnitt bedeutender Werke von Künstlern der letzten 200 Jahre, die Region betreffend, erwartet den Besucher im Bereich Kunst. Besondere Bedeutung kommt der Synagoge aus dem 18. Jahrhundert zu, einem eindrucksvollen Zeugnis des jüdischen Landjudentums. Besucher finden hier grundlegende Informationen. Des weiteren macht das Museum durch zahlreiche Sonderausstellungen auf sich aufmerksam. Zusätzlich werden Vortragsreihen, Seminare, Singtage und Kurse zu speziellen Themen angeboten. Im Sommer steht der Museumshof für Konzerte und Theatervorstellungen zur Verfügung. Gruppen können individuell abgestimmte Führungen vereinbaren.

Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr November bis März: sonntags von 13.30 - 17 Uhr Gruppen nach Vereinbarung jederzeit
Adresse: Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld, 91278 Pottenstein Telefon: 09242/1640 Fax: +49 9242/1056. www.fsmt.de


Pfalzmuseum Forchheim

Im Herzen der historischen Altstadt Forchheims liegt die Kaiserpfalz, ein Denkmal von nationaler Bedeutung und einer der wichtigsten Profanbauten Süddeutschlands aus dem 14. Jahrhundert.

Das Pfalzmuseum Forchheim beherbergt in seinen Räumlichkeiten neben den herausragenden spätgotischen Wandmalereien das Archäologie-Museum O-berfranken, ein Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung Mün-chen. Hier erschließt sich dem Besucher die bedeutende Fundlandschaft Ober-frankens in vorgeschichtlicher Zeit: Über 600 Spitzenobjekte, die zum großen Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden, wie Kultgegenstände, Waf-fen und Schmuck, zeugen vom kulturellen Reichtum der Region von der Steinzeit bis an die Schwelle der Neuzeit. Zudem befinden sich im Pfalzmuse-um Forchheim zwei weitere Spezialmuseen: Das Museum zur Stadtgeschichte Forchheims und das Museum zum Trachtenwesen der Fränkischen Schweiz: Durch die 1200-jährige Geschichte der Stadt Forchheim kann der Besucher einen spannenden Spaziergang antreten, auf dem er in Inszenierungen, Multi-media- und Mitmachstationen in die Vergangenheit entführt wird. Im Trach-tenmuseum eröffnet sich dem Besucher eine liebevoll arrangierte Sammlung von Originaltrachten aus der Fränkischen Schweiz, die die Vielfalt und die unterschiedlichen Funktionen dieser außergewöhnlichen Kleidung dokumen-tiert. Die Kaiserpfalz ist „Kulturpfalz": Künstler und Kunsthandwerker nutzen die Räume für Sonderschauen. Ein aktuelles Programm mit Konzerten, Thea-ter, Festivals, Kunsthandwerkermarkt und einem museumspädagogischen Angebot machen die Kaiserpfalz zum Ort des Lernens und der Begegnung.

Öffnungszeiten: Mai - Okt.: Di- So, 10 - 17 Uhr.
Nov.- April: Mi und Do 10 - 13 Uhr, So 13 - 17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 3 €, Familien 6 €, ermäßigt: 2,50 €

Anschrift: Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstraße 16, 91301 Forchheim. Tel.: +49 9191 714-327. Fax: +49 9191-714-227 www.forchheim.de


Meerrettich-Museum Baiersdorf - Das schärfste Museum der Welt

Das Meerrettich-Museum wurde von der Schamel Meerrettich GmbH und Co KG, Erste Bayerische Meerrettichfabrik seit 1846, anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums im Jahre 1996 realisiert. Es informiert mittels Texttafeln, Schaubildern, Exponaten und Filmen über Geschichte, Anbau, Verarbeitung und Verwendung des schärfsten und gesündesten aller einheimischen Gewürzen.

  • Entdecken Sie den Meerrettich als kulinarische und urgesunde Delikatesse für die ernährungsbewusste Küche.

  • Erleben Sie die Welt der „magischen Wurzel“ als ein Stück fränkisch-bayerischer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte.

  • Erfreuen Sie sich an Geschichten und Dokumentationen rund um den „Kren“ und an den scharfen Produkten im Museumsladen.

Unter dem Motto „Gesünder essen in der Meerrettichstadt Baiersdorf“ bietet die Baiersdorfer Gastronomie ständig Meerrettichgerichte auf der Speisekarte an.

Öffnungszeiten: Sa und So 10.30 – 17.00 Uhr (Gruppenführungen jederzeit nach Voranmeldung) Anschrift: Meerrettich-Museum, Judengasse 11, 91083 Baiersdorf Tel.: +49 9133 60 30 40 www.schamel.de


Heimatmuseum Ebermannstadt

Zentrales Schaustück des im Umbau begriffenen Museums ist der 1999 in einem örtlichen Steinbruch geborgene Fischsaurier. Das 145 Millionen Jahre alte Skelett des für unsere Gegend sensationellen Fundes wird unter Veranschaulichung der Lebensweise des Pliosauriers und seines geologischen Fundortes präsentiert. Das 1923 entstandene Heimatmuseum wird von einem ehrenamtlichen Beirat betreut, der nach einem eigenem Konzept die Räume völlig neu gestaltet.

Präsentiert werden Sammlungen zu folgenden Themen:
• Erdgeschichte mit der für die Region typischen Fossilien
• Vor- und frühgeschichtliche Besiedlung des Gebietes um Ebermannstadt
• Stadtgeschichte (Urkunden, Waffen, Alltagsgegenstände)
• Alltagskultur und Handwerk (Keramik, Möbel, Haushaltsgegenstände, Werkzeug) mit einer Sonderabteilung Trachten.
• Leben und Werk des Bildhauers Friedrich Theiler (1748-1826) aus Ebermannstadt

In zwei Räumen werden zusätzlich wechselnde Sonderausstellungen zu weiteren Themen angeboten.

Öffnungszeiten: April bis Ende Oktobedr, Samstag, Sonn- und Feiertage von 14 bis 17 Uhr. Für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung, Tel.: +49 91 94-506-40 (Touristinformation Ebermannstadt).
Anschrift: Heimatmuseum im Bürgerhaus, Bahnhofstraße 5, 91320 Ebermannstadt. www.heimatmuseum.ebermannstadt.de


Töpfermuseum Thurnau

Eingebettet in einen mittelalterlichen Ortskern mit Kirche und Schlossanlage liegt das Töpfermuseum Thurnau. In einem Renaissancebau des ausgehenden 16. Jahrhunderts zeigt dieses Spezialmuseum auf drei Etagen die Geschichte des mehr als 600 Jahre alten Thurnauer Töpferhandwerks.

Dokumentiert wird dies in der ehemaligen Lateinschule des Ortes anhand von Urkunden, alten Bauplänen, Ausgrabungsfunden und alten Fotografien.
Beispielhaft ist die ausgezeichnete Präsentation der Arbeitsgeräte und -techniken, von der Tonaufbereitung über Drehen und Dekorieren bis hin zum Brennen, bei der die überlieferte Arbeitsweise der Thurnauer Töpfer besonders berücksichtigt wurde.

Die ausgestellten Exponate reichen vom Milchkrug, Gans- und Hasenbräter bis hin zu kunstvollen Fayencen, vom typischen Gebrauchsgeschirr früherer Töp-ferwerkstätten bis zu kunsthandwerklichen Arbeiten der heute tätigen Töpfer-meister. Zu den Glanzstücken gehören zwei vollständig erhaltene und wieder aufgebaute Thurnauer Kachelöfen aus der Biedermeierzeit und aus dem ausge-henden 19. Jahrhundert.
Eine Besonderheit des Museums ist die bei Umbauarbeiten wieder entdeckte „Schwarze Küche" aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist fast vollständig erhalten geblieben und wurde liebevoll wieder eingerichtet. 1 - 2 Sonderausstellungen pro Jahr ergänzen die Dauerausstellung. Gruppen nach Vereinbarung jederzeit

Öffnungszeiten
1. April - 30. September: Di - Sa 14 - 17 Uhr, Sonn- u. Feiertage 11 - 17 Uhr. 1. Oktober - 6. Januar und 1. - 31. März: Sa 13 - 16 Uhr, Sonn- u. Fei-ertage 11 - 16 Uhr

Adresse: Töpfermuseum Thurnau Kirchplatz 12, 95349 Thurnau. Tel. +49 (0)9228 5351 oder 9510. www.toepfermuseum-thurnau.de


Museumsscheune Fränkische Schweiz in Hollfeld

Die sanierte Scheune zwischen Rathaus und Stadtpfarrkirche - in herrlichem historischen Ambiente gelegen - vom Wittauerhaus am Marienplatz mit Gangolfskirche zugänglich, bietet Zeugnisse einer fast 1000-jährigen Stadtgeschichte mit alter Handwerkstradition.

Im Erdgeschoss stehen exemplarisch alte landwirtschaftliche Geräte zum Transport, zur Bodenbearbeitung und Ernte, die in einer Atmosphäre von Scheune und kleinem Stall für sich sprechen. Eine Dokumentation über die Bodenkultur im Weizen- und Roggenanbau leiten über zu Geräten zur Flachsverarbeitung und Bienenzucht.

Die alte Töpfertradition aus Hollfeld, Wadendorf und Plankenfels mit Produkten der Porzellanfabrikation zeigt Töpferscheiben sowie Kachelofenkeramik. Werkstatteinrichtungen wie Wagnerei, Hufschmiede, Sattlerei, Seilerwerkgeräte sowie Hausrat geben im Obergeschoss einen Einblick in die bäuerliche Arbeitskultur. Stellwände und Vitrinen zeigen Wechselausstellungen verschiedener Berufe.

Öffnungszeiten: Mai bis Oktober. Jeden Samstag und Sonntag von 14-16 Uhr , sowie täglich während der Hollfelder Kunstausstellung im Juli / August, zum Palmsonntag, Altstadtfest, Herbst- und Weihnachtsmarkt.

Führungen: auf Anfrage unter Telefon +49 (0)9274 98-00, Fax: 980-29

Anschrift: Touristinformation Hollfeld, Marienplatz 18, 96142 Hollfeld. www.hollfeld.de

Kunst & Museum, Hollfeld

Im ehemaligen Hollfelder Brauhaus brodeln seit dem Jahr 2000 die Künste auf ca. 360 qm Ausstellungsfläche. Im Obergeschoss wird u.a. Frankens wohl größte Skisammlung präsentiert. Eine alte Zahnarztpraxis, ein Frisörsalon sowie ein altes Schneiderzimmer komplementieren dieses Obergeschoss. An den Wänden im Obergeschoss sowie im Treppenhaus hängen Leihgaben von namhaften einheimischen Künstlern bzw. aus dem Hollfelder Raum und um Umgebung. Wechselnde Quartalsausstellungen werden im grauen und im roten Saal im Erdgeschoß gezeigt. Diese Quartalsausstellungen werden von Gewinnern der jeweils letztjährigen internationalen Kunstausstellung präsentiert, im Wechsel auch mit einheimischen Künstlern. Es werden Malereien, Grafiken, Plastiken und Installationen vorgestellt. Besuchen Sie unsere Ausstellungen und schauen Sie sich auch im Atelier Axel Luther um, eine Besichtigung des Blauen Turms (Fertigstellung im Jahr 2007) macht Ihren Besuch dann komplett.

Öffnungszeiten: ganzjährig, Dienstags/Donnerstags 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr, oder nach Vereinbarung

Anschrift: Kunst&Museum, Eiergasse 13, 96142 Hollfeld

Verein: Hollfelder Kulturfreunde e.V. Tel.: +49 9274/741. www.kunst-kultur-hollfeld.de


Felix-Müller-Museum Neunkirchen a. Brand

Ein Kunstmuseum der besonderen Art: Im Dachgeschoss des Zehntspeichers im Zentrum des historischen Ortskerns befindet sich seit dem Jahrtausendwechsel ein kleines Museum, das Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen, sowie das persönliche Ambiente Felix Müllers zeigt. 1948, nach Krieg und Gefangenschaft, fand der Künstler hier seine zweite Heimat, in der er sich verwirklichen konnte Felix Müllers Madonnen, Kruzifixe und Heiligenfiguren zeugen von einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte. Darüber hinaus war er treffender Portraitist und fränkischer Landschaftsmaler.

Öffnungszeiten: So von 15 bis 17 Uhr. Führungen für Gruppen nach Absprache.

Adresse: Felix - Müller - Museum, Anton von Rotenhanstr. 2, 91077 Neunkirchen a. Brand Tel.: +49 9134-908042 oder 09134-1837 (Museumsbeauftragter, privat), Fax: +49 9134-70580 www.neunkirchen-am-brand.de


Synagoge Ermreuth

Die Synagoge Ermreuth, erbaut 1822, renoviert und wieder geweiht am 19.06.1994, war eine der größten und bedeutendsten Dorfsynagogen in Oberfranken. Heute ist sie die größte und einzige auf dem Land restaurierte und geweihte Synagoge der Region. Sie dient, neben ihrer Funktion als jüdisches Gotteshaus, als Museum für Geschichte, Religion und Kultur der fränkischen Juden auf dem Lande. Geöffnet: 1. So im Monat von 14-17 Uhr (Nov.-März) 14-18 Uhr (Apr. - Oktober) Gruppen jederzeit nach Voranmeldung.

Anschrift: Wagnergasse 8, 91077 Ermreuth. Büro: Klosterhof 2-4, 91077 Neunkirchen a. Brand Tel.: +49 9134-705-41, Fax: +49 9134-70581. www.neunkirchen-am-brand.de


Museum Burg Pottenstein

Die Burg Pottenstein, eine Gründung des 10. Jahrhunderts zur Sicherung des Gebiets (Besitz des Markgrafen von Schweinfurt als Teil des Frankenreiches) nach Südosten, ist heute ein von privater Hand geführtes und bewohntes Museum, das vor- und frühgeschichtliche Objekte, eine Waffensammlung, Bücher und Briefe, und drei als Ensembles eingerichtete Schauräume präsentiert. Einer der Räume ist dem Gedenken an die Heilige Elisabeth, ungarische Prinzessin und spätere Landgräfin von Thüringen, gewidmet, die sich im Jahr 1228 einige Zeit hier auf der Burg aufhielt. Zugänglich sind in der Oberburg das obere Hauptgebäude (Palas), das Brunnenhaus (Porzellan, Glas, Hausrat) und die Zehntscheune von 1580/81 mit Ausstellungen zum Zehntwesen von 1500 bis 1900 im Hochstift Bamberg, zur Besitzergeschichte der Burg und seit 2007 "Krone, Brot und Rosen, 800 Jahre Elisabeth von Thüringen" und weiteren Sonderausstellungen (2007: "Unterm Sternenmantel. 1000 Jahre Bistum Bamberg") Neben dem Eindruck einer gut erhaltenen Burganlage des 16. Jahrhunderts mit mittelalterlicher Substanz bieten sich dem Besucher im Burggarten herrliche Ausblicke über Stadt und Landschaft.

Öffnungszeiten: Mai- letzter So. im Okt.: Di-So 10-17 Uhr (Einlassende 16.30 Uhr), zusätzlich Karfreitag bis Ostermontag, im April Sa+So 11-17 Uhr; größere Gruppen außerhalb der Zeiten und Winteröffnungszeiten auf Anfrage.

Adresse: Freiherr von Wintzingerodesche Burgverwaltung, 91278 Pottenstein, Telefon +49 (0)9243 7221, Fax 7332. www.BurgPottenstein.de


Anton-Buchner-Heimatmuseum Betzenstein

Betzenstein ist eine der kleinsten Städte Bayerns mit über 800 - jähriger Geschichte. Das hübsche, mittelalterliche Ortsbild wird geprägt von vie-len Fachwerkhäusern, den imposanten auf einem hohen Fels dominieren-den Burgen und zwei uralten Stadttoren mit Resten der alten Stadtmauer. Im alten Rathaus (Bayreuther Straße 1) ist das wegen seiner mineralogi-schen Sammlung bekannte Heimatmuseum untergebracht. In ihm findet der Besucher auch heimatkundliche Aspekte zur Stadtgeschichte.

Wie in allen Jurasiedlungen der Fränkischen Schweiz bereitete die Wasserversorgung auch den Betzensteinern Kopfzerbrechen. Deshalb ließ der Rat der Stadt Nürnberg (zu der Betzenstein damals gehörte) zwischen 1543 und 1549 den 92 Meter Tiefen Brunnen (Bild) bauen, der bis heute vollständig erhalten ist.

Beides, das Heimatmuseum und der Tiefe Brunnen gehören zu den beliebtesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Ausführliche Informationen gibt es bei der Touristinformation Betzenstein unter der Tel. +49 (0)9244/985 221. Fax: +49 (0)9244 985 215. www.betzenstein.de  


Ammoniten-Museum Streitberg

Ammoniten gehören zu den schönsten und bekanntesten Fossilien. Das Museum zeigt in zwei Räumen Ammoniten aus der Jura-Zeit und Wissenswertes rund um das Ammoniten-Tier. Schwerpunkt bilden die Ammoniten der Fränkischen Schweiz. Das Museum richtet sich nicht nur an Experten, sondern bietet Schönes und Interessantes für jeden Besucher. Die Beschreibung der Exponate und Tipps für eine „Jura-Exkursion“ können als Broschüre im Museum erworben werden. Der Eingang führt durch einen Laden mit reicher Auswahl an Fossilien, Mineralien, Schmuck, regionalen Produkten und Sammlerzubehör.

Öffnungszeiten:
Di 13 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertage 11 bis 18 Uhr. Juli-August zusätzlich Mi+Do 13-17 Uhr. Führungen für Gruppen und Schulklassen jederzeit nach Anmeldung möglich. Geländeführungen und Fossiliensammeln.
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Anschrift: Ammoniten-Museum Streitberg Inh. Brigitte Wiedenbein. Dorfplatz 2, 91346 Wiesenttal (Lage: Ortsteil Streitberg, Ortsmitte) Tel.: +49 9196-998595, Büro: 09131-9410693, Fax: +49 9131-7134953. Führungen für Gruppen in der Winterpause nach Vereinbarung möglich (Tel.: +49 9131/9410693). www.ammoniten-museum.de

Termine 2010:

Juraexkursion mit Fossiliensammeln So 18. 7. 2010, So 25.7. 2010, So 1. 8. 2010, So 29. 8. 2010, jeweils 9.30 - 17.30 Uhr. Anmeldung im Ammoniten-Museum erforderlich oder telefonisch 09131/9410693.

Tag der offenen Tür am Sonntag, 5. 9. 2010, freier Eintritt 11 - 18 Uhr. Kostenlose Führungen um 14, 15 und 16 Uhr. 


Schloss und Park Seehof in Memmelsdorf

Schloss Seehof wurde ab 1686 als Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe nach Plänen von Antonio Petrini errichtet. Nach Säkularisation und Verwahrlosung in Privatbesitz waren Ende des 20. Jh. umfangreiche Sanierungsmaßnahmen nötig. Der Großteil des Schlosses wird heute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege genutzt.

Für Besucher sind neun Schauräume des restaurierten Appartements der Fürstbischöfe wieder zugänglich, darunter der „Weiße Saal“ mit dem virtuosen Deckengemälde von Giuseppe Appiani. Von der Pracht des einstigen Rokokogartens zeugen u.a. die wiederhergestellte Kaskade mit ihren Wasserspielen sowie einige erhaltene Sandsteinskulpturen von Ferdinand Tietz.

Öffnungszeiten: April - Oktober: 9.00 – 18.00 Uhr Montags geschlossen. November – März: geschlossen
Anschrift: Schloss Seehof, 96117 Memmelsdorf Tel.: +49 951-40 95 71 Fax: 0951-40 95-72 sgvbamberg@bsv.bayern.de www.schloesser.bayern.de

Gartenkunst-Museum Schloss und Park Fantaisie

Schloss Fantaisie wurde 1761 begonnen und nach 1763 von Herzogin Elisabeth Friederike Sophie von Württemberg, der Tochter des Bayreuther Mark-grafenpaares Friedrich und Wilhelmine, vollendet. Der reizvolle Schlosspark ist geprägt von Elementen aus drei wichtigen Stilphasen: Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus. Ergänzend dazu wurde 2000 im Schloss das erste deutsche Gartenkunst-Museum eröffnet. Seltene Exponate, Inszenierungen und Kurzfilme stellen die Geschichte der Gartenkunst lebendig dar. Sehenswert ist auch die Nachbildung des berühmten Intarsienkabinetts der Gebrüder Spindler.

Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1. - 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März: geschlossen
Anschrift: Bamberger Straße 3 95488 Eckersdorf/ Donndorf Tel.: +49 921-73 14 00-11 Fax:0921-73 14 00-18 sgvbayreuth@bsv.bayern.de www.gartenkunst-museum.de

Felsengarten Sanspareil mit Morgenländischem Bau

Diese Besonderheit barocker Gartenkunst beruht auf Ideen der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die nach dem literarischen Vorbild des französischen Romans „Die Abenteuer des Telemach“ die Szenerie der homerischen Zauberinsel Ogygia schaffen wollte und dabei die vorhandenen bizarren Felsformationen in das poetische Programm einbezog. Heute sind neben dem Morgenländischen Bau, 1744 für Festlichkeiten des Hofes errichtet, nur noch der Küchenbau und das „Ruinentheater“ erhalten. Der Name des Felsengartens soll auf den Ausruf eines Gastes „C’est sans pa-reil!“ (Das ist ohnegleichen!) zurückgehen.

Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1. - 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März: geschlossen
Anschrift: Haus Nr. 29, 96197 Wonsees Tel.: +49 9274-9 09 89-06 Fax: +49 9274-9 09 89-07 sgvbayreuth@bsv.bayern.de www.schloesser.bayern.de

Burg Zwernitz

Der Name der Burg Zwernitz, einst Stammsitz der oberfränkischen Walpoden, wird erstmals 1156 urkundlich erwähnt. Von 1338 bis 1810 war sie im Besitz der Hohenzollern, bevor sie an das Königreich Bayern fiel. Bergfried und Ar-chivbau, die die Silhouette der Burg prägen, gehen mit ihrem Buckelquaderwerk noch auf die spätromanische Anlage zurück. In der sogenannten Hochburg aus spätmittelalterlicher Zeit ist eine Ausstellung über die Geschichte der Burg und des Felsengartens Sanspareil, Hieb- und Stichwaffen sowie Mobiliar des 16. bis 18. Jh. zu besichtigen.

Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1. - 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März: geschlossen
Anschrift: Haus Nr. 29, 96197 Wonsees Tel.: +49 9274-9 09 89-06 Fax: +49 9274-9 09 89-07 sgvbayreuth@bsv.bayern.de www.schloesser.bayern.de


Krügemuseum Creußen

Das Krügemuseum liegt im mittelalterlich geprägten Stadtkern von Creußen direkt an der Stadtmauer. Es ist im ehemaligen Scharfrichterhaus und im nördlichen Stadttor untergebracht und beherbergt einen besonderen Schatz: das weltbekannte Creußener Steinzeug Hier am Ort der Herstellung des Creußener Steinzeugs, das in seiner Qualität einzigartig im ganzen süddeutschen Raum war, kann man den größten Überblick über die Produktion (17. und 18. Jahrhundert) mit äußerst wertvollen Exponaten finden.

Öffnungszeiten: Ostern bis 31. Okt.: Mi., Sa., So., von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr 1. Nov. bis Ostern Sa., 14 bis 17 Uhr So., 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr Gruppenführungen auf Anfrage jederzeit möglich. Infos und Kontakt: Tel.: +49 9270 / 5805 oder 09270 / 989-0 Fax: +49 9270/989-77 www.kruegemuseum.de


Braunauer Heimatmuseum

1959 wurde das Museum des Heimatkreises Braunau eröffnet. Eine Neuaufstellung erfolgte zu Beginn der 80-er Jahre. Schriftdokumente, Fotos, Trachten, Zeugnisse religiöser Volksfrömmigkeit, werke heimischer Künstler sowie Keramik dokumentieren wirtschaftliches und kulturelles Leben vor der Vertreibung der deutschen Bevölkerung. Eine Besonderheit stellt neben dem 9 qm großem Glasmosaik ein Tonarchiv mit Mundartproben dar. Eine umfangreiche Fotosammlung ist ebenfalls vorhanden. Die Sammlung ist untergebracht in der früheren fürstbischöflich- bambergischen Kommandantur, die 1744/47 nach Plänen des Bamberger Architekten Johann Jakob Michael Küchel gebaut wurde.

Geöffnet: mittwochs, von 9-12 und von 13-16 Uhr; und nach Vereinbarung.
Anschrift: Braunauer Heimatmuseum Forchheim Paradeplatz 2, 91301 Forchheim Tel.: +49 9191-64563 und 09131-34522. Fax: +49 9191-64563


Levi Strauss Museum Buttenheim

Jeder kennt sie, jeder trägt sie - Jeans. Durch den Franken Löb Strauss erlangte sie Weltruhm - und wurde zum Kultobjekt. Levi's! Levi, wie er sich später nennt, wurde in Buttenheim geboren und wanderte nach Amerika aus. Erleben Sie im restaurierten Geburtshaus (Bild) die Stationen seines Lebens: vom Sohn eines armen fränkischen Hausierers zum Konzernchef in San Francisco. Entdecken Sie die Entwicklung des berühmten Beinkleides von den "waist overalls" der Goldgräber Kaliforniens bis hin zu den "vintage jeans" der Sammlung Katins/Depken. Lassen Sie sich Jeans & Kult durch die Jahrzehnte näher bringen.
Öffnungszeiten
: dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr Gruppen nach Vereinbarung.
Anschrift: Levi Strauss Museum, Marktstr. 33, 96155 Buttenheim. Tel. 09545-442602. www.levi-strauss-museum.de


Geigenbaumuseum Bubenreuth

Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Streich- und Zupfinstrumentenmacherinnung wurde im Jahre 1979 Bubenreuths „ständige Ausstellung von Musikinstrumenten und Bestandteilen“ im Rathaus eröffnet. Vater dieser auf dem musikalischen Sektor einmaligen Ausstellung ist der Gitarrenbaumeister Gerold Karl Hannabach. Er sammelte bei seinen Landsleuten aus dem „böhmischen Musikwinkel“ so manch liebgewordenen Gegenstand ein. Hannabach bemühte sich um Leihgaben, galt es doch für ihn zu beweisen, auf welch hoher Technik auf diesem Gebiet die aus dem Egerland vertriebenen Saiteninstrumentenbauer stehen. Mittlerweile sind 35 Aussteller von den Meisterwerkstätten des Geigen-, Gitarren- und Bogenbaues bis hin zu den Zulieferfirmen für Einzel- und Bestandsteile vertreten. Die sehr wertvoll gewordene Ausstellung und das angegliederte Museum verzeichnet Besucher aus aller Welt. Neben Geigen und Gitarren alter Meister, Renaissance- und Barocklauten, Celli, Gamben und Violen und das große Gebiet des Bogenbaues, sind auch „Highlights“ anderer Art zu bewundern. So gibt es die kleinste spielbare Geige der Welt mit Koffer und Bogen (im Guinness-Buch der Rekorde vertreten) oder das kleinste Streichquartett der Welt zu sehen. Popfans interessiert vielleicht der legendäre Beatles-Bass von Paul McCartney. Auch die „Gefangenschaftsgeige“, die in amerikanischer Gefangenschaft mit einfachsten Mitteln hergestellt wurde, dürfte neben dem Werdegang einer Geige und den Beispielen exotischer Hölzer, Interessenten finden. Die Ausstellung und das Museum sind im Rathaus, Birkenallee 51 untergebracht und sonntags, von 14-16 Uhr geöffnet. Im Internet zu finden unter: www.bubenreuth.de

Gruppen und Schulen können die Ausstellung jederzeit gegen Voranmeldung bei Gerold Karl Hannabach, Rosenhügel 10a, 91088 Bubenreuth, Telefon 0 91 31-2 13 82, besuchen.


Wallfahrtsmuseum Gößweinstein

Im jüngst sanierten ehemaligen Mesnerhaus des 18. Jh. liegt das erste Wallfahrtsmuseum der Erzdiözese Bamberg eingebettet in dem Heiligen Bezirk und in engster Nachbarschaft zur großartigen Barockkirche Balthasar Neumanns.

Auf zwei Geschossen präsentiert sich eine moderne Dauerausstellung mit Videostationen zum Pilgern und Wallfahren in der Region und der Welt. Eine weitere Etage wird Sonderausstellungen gewidmet sein.

Herzstück der über Jahrhunderten in Gößweinstein niedergelegten Opfergaben sind über 100 lebensgroße, zumeist aus Wachs gefertigte menschliche Figuren, von Wickel- und Kleinkindern bis zu Erwachsenen. Neben diesen und anderen „Votivgaben" ist die Kirche des berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann ein Thema der Dauerausstellung.

Geöffnet: Ostersonntag - Allerheiligen: Di. - So. 10-18 Uhr und 2. November bis Karsamstag: Sa. / So. 10-17 Uhr.

Büro Wallfahrtsmuseum Gößweinstein, Katholisches Pfarramt,
Balthasar-Neumann-Str. 2, 91327 Gößweinstein. Tel.: +49 9242 264 oder 741766

info@wallfahrtsmuseum-goessweinstein.de

Die heimatkundliche Sammlung finden Sie in Gößweinstein im Haus des Gastes (Tourismusbüro), einem ehemaligen Wohnhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. In dem renovierten Fachwerkhaus sind Objekte zur Geologie und Paläontologie, zur Vor- und Frühgeschichte der Umgebung, wie z.B. Versteinerungen zu sehen. Darüber hinaus finden Sie alte Werkzeuge, fränkische Trachten und Modelle der Burg Gößweinstein. Im Erdgeschoss befindet sich die Tourist-Information. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: April - Oktober: Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr, Sa. 9 - 14 Uhr, So. 10 - 12 Uhr. November - März: Mo. - Do. 9 - 12 Uhr & 14 - 16 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr

Anschrift:
Heimatkundliche Sammlung Gößweinstein, Tourismusbüro im Haus des Gastes, Burgstraße 6, 91327 Gößweinstein. Tel.: +49 (0)9242 456, Fax: +49 (0)9242 1863.
www.goessweinstein.de


Museum Alte Schule Hirschaid

Im Oktober 2007 wurde das Museum Alte Schule Hirschaid mit einer neu gestalteten Dauerausstellung eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Ortes Hirschaid, doch ist das Museum Alte Schule kein Heimatmuseum, sondern eine anschauliche Dokumentation über einen Ort, der seit 1000 Jahren an einer wichtigen Verkehrsachse liegt. Schon die mittelalterlichen Könige und Kaiser kamen auf ihren Reisen durch Hirschaid, danach führte eine bedeutende Handelsstraße der Reichsstadt Nürnberg durch den Ort. Bayernkönig Ludwig I. ließ im 19. Jahrhundert große Verkehrslinien bauen: den Ludwig-Donau-Main-Kanal und die Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Natürlich führten beide durch das verkehrsgünstige Regnitztal und damit auch durch Hirschaid. Nach dem Zweiten Weltkrieg strandeten viele Vertrieben hier. Heute liegt der Markt Hirschaid am Rhein-Main-Donau-Kanal, an der ICE-Strecke und an der Autobahn. Doch wie lebte ein Ort von und mit dem Verkehr durch die Jahrhunderte? Das zeigt das Museum Alte Schule mit Bildern und vielen Informationen.

Öffnungszeiten: Di, Sa, So 13 – 17 Uhr, Eintritt 1,50 Euro (ermäßigt 1.- Euro) Kontaktanschrift wie Museum Tropfhaus unten.

Museum Tropfhaus Sassanfahrt

in der Pfarrer-Hopfenmüller-Straße 7, 96114 Hirschaid-Sassanfahrt. Um das Jahr 1800 wurden im Dorf Sassanfahrt auf Initiative von Reichsgraf Julius von Soden im Rahmen einer „Peuplierung“, als einer Neuansiedlungsmaßnahme, über 90 kleine Häuser für siedlungswillige Neubürger errichtet. Die Grundstücke, die in den Besitz der Siedler übergingen, waren gerade so groß wie es das vom Dach tropfende Regenwasser vorgab – daher die Bezeichnung „Tropfhäuser“. In diesen winzigen Häuschen, die durchschnittlich 25 – 30 qm Raum boten, wohnten vielköpfige Familien, die sich ihren Lebensunterhalt durch Tagelöhnerei und Heimarbeit (vor allem Korbflechterei) verdienten. Landwirtschaft zur Selbstversorgung war auf den kleinen Grundstücken nicht möglich. Im Laufe der Zeit verarmten die Siedler zusehends, da sie von ihrer Arbeit kaum leben und ihre Familien ernähren konnten. Heute sind viele dieser Tropfhäuser aus dem Ortsbild verschwunden oder stark überformt. Das Haus, in dem sich das Museum befindet, blieb weitgehend unverändert und wurde im Zustand um 1890 restauriert. Im Museum ist das einfache Leben der Bewohner erlebbar und die Geschichte der Tropfhäuser in Sassanfahrt wird durch Texttafeln nachgezeichnet. Im Dachboden verweist eine Installation auf die Nutzung als Schlafraum für Kinder.

Geöffnet: April – Oktober an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Kontaktanschrift
: Kunst- und Kulturbühne Hirschaid, Kirchplatz 4, 96114 Hirschaid. Tel.: +49 9543-440987, Fax: +49 9543-440989. www.kulturbuehne-hirschaid.de


Weitere Museen in der Fränkischen Schweiz

  • Schloss Unteraufseß in Aufseß. Führungen April-Oktober tägl. 11 und 14 Uhr bzw. nach Vereinbarung unter Tel.: +49 (0)9198 998217.

  • Gartenkunstmuseum Schloss und Park Fantaisie in Eckersdorf, einmalig in Deutschland. Tel.: +49 (0)921 731400-11.

  • Synagoge Ermreuth mit jüdischem Museum, Tel.: +49 (0)9134 70541‎.

  • Feuerwehrmuseum in Forchheim. Tel.: +49 (0)9191 32492. 

  • Braunauer Heimatmuseum in Forchheim mit kulturellen Zeugnissen. Geöff. mittwochs, von 9-12 und von 13-16 Uhr. Tel.: +49 (0)9191 64563.

  • Fränkisches Spielzeugmuseum in Gößweinstein. Geöff. April bis Okt. Mi, Sa, So und Feiertage von 11-18 Uhr. November bis März: Sa, So und Feiertage zwischen 11 und 17 Uhr. Tel.: +49 (0)9242 43577.

  • Dorfmuseum in Hausen (bei Forchheim). Exponate zur Ortsgeschichte, handgeschriebene Gebetsbücher. Tel.: +49 (0)9191 73720.

  • Heimatstube (Trachtenstube) in Leutenbach, Tel.: +49 (0)9199 695778.

  • Schloss Seehof in Memmelsdorf, ehem. Land-sitz der Fürstbischöfe. Tel.: +49 (0)951 409571.

  • Motorradmuseum in Möchs gibt interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte des motorisierten Zweirades. Tel.: +49 (0)9245 1231.

  • Modelleisenbahnmuseum Muggendorf. Geöffnet an Sonn- und Feiertagen von 10-18 Uhr und nach Vereinbarung, Tel.: +49 (0)9196 1630. 

  • Hummelstube in Pittersdorf; heimatkundliches Museum mit hist. Dorfladen. Tel.: +49 (0)9201 9186235.

  • Felsengarten Sanspareil mit Morgenländischem Bau in Wonsees, Lustwandeln im Buchenpark; nebenan

  • Burg Zwernitz, den Walpoten auf der Spur, Tel.: +49 (0)9274 9098906.

  • Deutsches Kameramuseum (derzeit nur virtuell, bald in Plech beheimatet)

 

Stand: Okt. 2009