Museen der Region
Neu: Scharfrichtermuseum Pottenstein
Tauchen Sie ein in eines der düstersten Kapitel der Rechtsprechung des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Das Museum mit seiner außergewöhnlichen Sammlung begreift sich als Ort des Nachdenkens über Sinn und Unsinn der weltweit nach wie vor verbreiteten Folter und Todesstrafe - und ist nichts für schwache Nerven.
Scharfrichtermuseum Pottenstein, Hauptstrasse 16, 91278 Pottenstein Öffnungszeiten: täglich außer Montag von 10.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00.Eintritt: € 3,80 p.P., Führungen für Gruppen jederzeit auf Anfrage.Hinweis: das Museum ist für Jugendliche ab 16 Jahre geeignet!
Infos: www.Scharfrichtermuseum.de
14 Museen der Fränkischen Schweiz haben einen Verbund gegründet. Siehe: http://museen-fraenkische-schweiz.de/
Deutsches Kameramuseum
in Plech, Schulstr. 8. Tel.: +49 (0) 9244 9 82 54 98. Über 13.000 Exponate. Museum befindet sich im Aufbau Öffnungszeiten:
Sonntags von 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung. Eintrittspreise: Erwachsene 2 Euro, Gruppen ab 10 Personen 1,50 Euro, Kinder ab 10 Jahren 1 Euro. www.deutsches-kameramuseum.de
Museums(S)pass Regnitztal - 13 Museen, ein Pass
Ab sofort können Sie mit dem „Museums(S)pass Regnitzal" 13 Museen zwischen Bamberg, Erlangen und der Fränkischen Schweiz zu ermäßigten Eintrittpreisen besuchen.
Dabei sind: Museen der Stadt Bamberg, Bauernmuseum Frensdorf, Museum Alte Schule Hirschaid, Museum Tropfhaus Sassanfahrt, Levi-Strauss-Museum Buttenheim, Pfalzmuseum Forchheim, Meerrettichmuseum Baiersdorf, Heimatmuseum Ebermannstadt, Fränkische Schweiz- Museum Tüchersfeld, Wallfahrtsmuseum Gößweinstein.
Der „Museums(S)pass Regnitztal" ist in jedem beteiligten Museum kostenlos erhältlich.
Weitere Infos bei:
Annette Schäfer M.A.
Kunst- und Kulturbühne Hirschaid e.V.
Kirchplatz 4 96114 Hirschaid
Telefon: 0 95 43 / 44 09 87
info@kulturbuehne-hirschaid.de
Fränkische Schweiz - Museum
Das Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld gehört mit seinen umfangreichen regionalen Sammlungen zu den sehenswertesten Museen Frankens. Es ist untergebracht im sog. Judenhof, einem weltbekannten Gebäudeensemble unterhalb steil aufragender, markanter Felstürme. In 43 liebevoll eingerichteten Räumen werden alle Aspekte des Landschaftsraumes angesprochen. Eingangs wird der Besucher über die geologischen Eigentümlichkeiten informiert. Mit den ersten Nachweisen des Menschen, sowie herausragenden germanischen und mittelalterlichen Funden knüpft hieran die Archäologie an. In der historischen Ausstellung wird der Besucher mit den geschichtlichen Entwicklungen vertraut gemacht. Einen Eindruck von früheren Lebensverhältnissen gewinnt man in eingerichteten Wohnräumen. Werkstätten von Handwerkern und Zunftgerät verdeutlichen den zweiten Haupterwerbszweig der Bevölkerung neben der Landwirtschaft. Trachten, Zeugnisse des Brauchtums und der Volksfrömmigkeit runden das Bild ab.
Ein repräsentativer Querschnitt bedeutender Werke von Künstlern der letzten 200 Jahre, die Region betreffend, erwartet den Besucher im Bereich Kunst. Besondere Bedeutung kommt der Synagoge aus dem 18. Jahrhundert zu, einem eindrucksvollen Zeugnis des jüdischen Landjudentums. Besucher finden hier grundlegende Informationen. Des weiteren macht das Museum durch zahlreiche Sonderausstellungen auf sich aufmerksam. Zusätzlich werden Vortragsreihen, Seminare, Singtage und Kurse zu speziellen Themen angeboten. Im Sommer steht der Museumshof für Konzerte und Theatervorstellungen zur Verfügung. Gruppen können individuell abgestimmte Führungen vereinbaren.
Öffnungszeiten: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr November bis März: sonntags von 13.30 - 17 Uhr Gruppen nach Absprache jederzeit.
Adresse: Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld, 91278 Pottenstein Telefon: 09242/1640 Fax: +49 9242/1056. www.fsmt.de
Pfalzmuseum Forchheim
Im Herzen der historischen Altstadt Forchheims liegt die Kaiserpfalz, ein Denkmal von nationaler Bedeutung und einer der wichtigsten Profanbauten Süddeutschlands aus dem 14. Jahrhundert.
Das Pfalzmuseum Forchheim beherbergt in seinen Räumlichkeiten neben den herausragenden spätgotischen Wandmalereien das Archäologie-Museum O-berfranken, ein Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung Mün-chen. Hier erschließt sich dem Besucher die bedeutende Fundlandschaft Ober-frankens in vorgeschichtlicher Zeit: Über 600 Spitzenobjekte, die zum großen Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden, wie Kultgegenstände, Waf-fen und Schmuck, zeugen vom kulturellen Reichtum der Region von der Steinzeit bis an die Schwelle der Neuzeit. Zudem befinden sich im Pfalzmuse-um Forchheim zwei weitere Spezialmuseen: Das Museum zur Stadtgeschichte Forchheims und das Museum zum Trachtenwesen der Fränkischen Schweiz: Durch die 1200-jährige Geschichte der Stadt Forchheim kann der Besucher einen spannenden Spaziergang antreten, auf dem er in Inszenierungen, Multi-media- und Mitmachstationen in die Vergangenheit entführt wird. Im Trach-tenmuseum eröffnet sich dem Besucher eine liebevoll arrangierte Sammlung von Originaltrachten aus der Fränkischen Schweiz, die die Vielfalt und die unterschiedlichen Funktionen dieser außergewöhnlichen Kleidung dokumen-tiert. Die Kaiserpfalz ist „Kulturpfalz": Künstler und Kunsthandwerker nutzen die Räume für Sonderschauen. Ein aktuelles Programm mit Konzerten, Thea-ter, Festivals, Kunsthandwerkermarkt und einem museumspädagogischen Angebot machen die Kaiserpfalz zum Ort des Lernens und der Begegnung.
Öffnungszeiten: Mai - Okt.: Di- So, 10 - 17 Uhr.
Nov.- April: Mi und Do 10 - 13 Uhr, So 13 - 17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 3 €, ermäßigt: 2,50 €. Familien 6 €
Anschrift: Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstraße 16, 91301 Forchheim. Tel.: +49 9191 714-327. Fax: +49 9191-714-227 www.forchheim.de
Meerrettich-Museum Baiersdorf - Das schärfste Museum der Welt
Das Meerrettich-Museum wurde von der Schamel Meerrettich GmbH und Co KG, Erste Bayerische Meerrettichfabrik seit 1846, anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums im Jahre 1996 realisiert. Es informiert mittels Texttafeln, Schaubildern, Exponaten und Filmen über Geschichte, Anbau, Verarbeitung und Verwendung des schärfsten und gesündesten aller einheimischen Gewürzen.
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Entdecken Sie den Meerrettich als kulinarische und urgesunde Delikatesse für die ernährungsbewusste Küche.
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Erleben Sie die Welt der „magischen Wurzel“ als ein Stück fränkisch-bayerischer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte.
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Erfreuen Sie sich an Geschichten und Dokumentationen rund um den „Kren“ und an den scharfen Produkten im Museumsladen.
Unter dem Motto „Gesünder essen in der Meerrettichstadt Baiersdorf“ bietet die Baiersdorfer Gastronomie ständig Meerrettichgerichte auf der Speisekarte an.
Öffnungszeiten: Sa und So 10.30 – 17.00 Uhr (Gruppenführungen jederzeit nach Voranmeldung) Anschrift: Meerrettich-Museum, Judengasse 11, 91083 Baiersdorf Tel.: +49 9133 60 30 40 www.schamel.de
Heimatmuseum Ebermannstadt
Das Heimatmuseum umfasst das gesamte erste Stockwerk im Bürgerhaus.
Besonders sehenswert sind das 145 Millionen Jahre alte Skelett eines für unsere Gegend außergewöhnlichen Fischsauriers, die Grabbeigabe aus einem keltischen Hügelgrab sowie die auf der Ehrenbürg („Walberla“) gefundene Halskette aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.
Präsentiert werden Sammlungen zu folgenden Themen:
- Erdgeschichte mit der für die Region typischen Fossilien
- Vor- und frühgeschichtliche Besiedlung des Gebietes um Ebermannstadt
- Stadtgeschichte (Urkunden, Waffen, Alltagsgegenstände)
- Welt der Frau (Nähen, Sticken, Waschen, Keramik, Küche mit Gerätschaf
- ten) mit der Sonderabteilung Trachten
- Traditionelles Handwerk mit einer nachgebauten Wirtshausecke
- Leben und Werk des Bildhauers Friedrich Theiler (1748 – 1826)
Das 1923 entstandene Heimatmuseum wird von einem ehrenamtlichen Berat betreut, der nach einem eigenen Konzept die Räume völlig neu gestaltet.
In weiteren zwei Räumen finden 2011 folgende Sonderausstellungen statt:
2012 finden diese Sonderausstellungen statt:
- 25. 03.- 01.07.2012: Ausgewählte Exponate aus der Sammlung Anton Hostalka.
- 08.07. – 28.10.2012 Siegbert von Stockhausen – Ein Künstler und seine Landschaft
Öffnungszeiten: April bis Ende Oktober, samstags, sonntags und Feiertage 14 – 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 49(0)9194 506-40 (Touristinfo Ebermannstadt)
Anschrift: Heimatmuseum im Bürgerhaus, Bahnhofstraße 5, 91320 Ebermannstadt. www.heimatmuseum.ebermannstadt.deTöpfermuseum Thurnau
Eingebettet in einen mittelalterlichen Ortskern mit Kirche und Schlossanlage liegt das Töpfermuseum Thurnau. In einem Renaissancebau des ausgehenden 16. Jahrhunderts zeigt dieses Spezialmuseum auf drei Etagen die Geschichte des mehr als 600 Jahre alten Thurnauer Töpferhandwerks.
Dokumentiert wird dies in der ehemaligen Lateinschule des Ortes anhand von Urkunden, alten Bauplänen, Ausgrabungsfunden und alten Fotografien.
Beispielhaft ist die ausgezeichnete Präsentation der Arbeitsgeräte und -techniken, von der Tonaufbereitung über Drehen und Dekorieren bis hin zum Brennen, bei der die überlieferte Arbeitsweise der Thurnauer Töpfer besonders berücksichtigt wurde.
Die ausgestellten Exponate reichen vom Milchkrug, Gans- und Hasenbräter bis hin zu kunstvollen Fayencen, vom typischen Gebrauchsgeschirr früherer Töp-ferwerkstätten bis zu kunsthandwerklichen Arbeiten der heute tätigen Töpfer-meister. Zu den Glanzstücken gehören zwei vollständig erhaltene und wieder aufgebaute Thurnauer Kachelöfen aus der Biedermeierzeit und aus dem ausge-henden 19. Jahrhundert.
Eine Besonderheit des Museums ist die bei Umbauarbeiten wieder entdeckte „Schwarze Küche" aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist fast vollständig erhalten geblieben und wurde liebevoll wieder eingerichtet. 1 - 2 Sonderausstellungen pro Jahr ergänzen die Dauerausstellung. Gruppen nach Vereinbarung jederzeit
Öffnungszeiten
1.4.-30.09. Die bis Fr 14 - 17 Uhr, Sa, So und Feiertage 11 - 17 Uhr. 1.10. - 06.01. u. 1.3- - 31.03. Sa 13 - 16 Uhr, So u, Feíertage 11-16 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 3,00 €, Gruppen ab 10 Pers. 1,50 €/Person. Führung bis 25 Personen: 20,00 € + Eintritt Schüler, Studenten und Schwerbehinderte (mit Ausweis). Gruppenführungen jederzeit nach Vereinbarung, auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Adresse: Töpfermuseum Thurnau Kirchplatz 12, 95349 Thurnau. Tel. +49 (0)9228 5351 oder 9510. www.toepfermuseum-thurnau.de
Museumsscheune Fränkische Schweiz in Hollfeld
Die sanierte Scheune zwischen Rathaus und Stadtpfarrkirche - in herrlichem historischen Ambiente gelegen - vom Wittauerhaus am Marienplatz mit Gangolfskirche zugänglich, bietet Zeugnisse einer fast 1000-jährigen Stadtgeschichte mit alter Handwerkstradition.
Im Erdgeschoss stehen exemplarisch alte landwirtschaftliche Geräte zum Transport, zur Bodenbearbeitung und Ernte, die in einer Atmosphäre von Scheune und kleinem Stall für sich sprechen. Eine Dokumentation über die Bodenkultur im Weizen- und Roggenanbau leiten über zu Geräten zur Flachsverarbeitung und Bienenzucht.
Die alte Töpfertradition aus Hollfeld, Wadendorf und Plankenfels mit Produkten der Porzellanfabrikation zeigt Töpferscheiben sowie Kachelofenkeramik. Werkstatteinrichtungen wie Wagnerei, Hufschmiede, Sattlerei, Seilerwerkgeräte sowie Hausrat geben im Obergeschoss einen Einblick in die bäuerliche Arbeitskultur. Stellwände und Vitrinen zeigen Wechselausstellungen verschiedener Berufe.
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober. Jeden Samstag und Sonntag von 14-16 Uhr , sowie täglich während der Hollfelder Kunstausstellung im Juli / August, zum Palmsonntag, Altstadtfest, Herbst- und Weihnachtsmarkt.
Führungen: auf Anfrage unter Telefon +49 (0)9274 98-00, Fax: 980-29
Anschrift: Touristinformation Hollfeld, Marienplatz 18, 96142 Hollfeld. www.hollfeld.de
Kunst & Museum, Hollfeld
Im ehemaligen Hollfelder Brauhaus brodeln seit dem Jahr 2000 die Künste auf ca. 360 qm Ausstellungsfläche. Im Obergeschoss wird u.a. Frankens wohl größte Skisammlung präsentiert. Eine alte Zahnarztpraxis, ein Frisörsalon sowie ein altes Schneiderzimmer komplementieren dieses Obergeschoss. An den Wänden im Obergeschoss sowie im Treppenhaus hängen Leihgaben von namhaften einheimischen Künstlern bzw. aus dem Hollfelder Raum und um Umgebung. Wechselnde Quartalsausstellungen werden im grauen und im roten Saal im Erdgeschoß gezeigt. Diese Quartalsausstellungen werden von Gewinnern der jeweils letztjährigen internationalen Kunstausstellung präsentiert, im Wechsel auch mit einheimischen Künstlern. Es werden Malereien, Grafiken, Plastiken und Installationen vorgestellt. Besuchen Sie unsere Ausstellungen und schauen Sie sich auch im Atelier Axel Luther um, eine Besichtigung des Blauen Turms (Fertigstellung im Jahr 2007) macht Ihren Besuch dann komplett.
Öffnungszeiten: ganzjährig, Dienstags/Donnerstags 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Sonntags: 14.00 Uhr – 16.00 Uhr, oder nach Vereinbarung
Anschrift: Kunst&Museum, Eiergasse 13, 96142 Hollfeld
Verein: Hollfelder Kulturfreunde e.V. Tel.: +49 9274/741. www.kunst-kultur-hollfeld.de
Felix-Müller-Museum Neunkirchen a. Brand
Ein Kunstmuseum der besonderen Art: Im Dachgeschoss des Zehntspeichers im Zentrum des historischen Ortskerns befindet sich seit dem Jahrtausendwechsel ein kleines Museum, das Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen, sowie das persönliche Ambiente Felix Müllers zeigt. 1948, nach Krieg und Gefangenschaft, fand der Künstler hier seine zweite Heimat, in der er sich verwirklichen konnte Felix Müllers Madonnen, Kruzifixe und Heiligenfiguren zeugen von einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte. Darüber hinaus war er treffender Portraitist und fränkischer Landschaftsmaler.
Öffnungszeiten: So von 15 bis 17 Uhr. Führungen für Gruppen nach Absprache.
Adresse: Felix - Müller - Museum, Anton von Rotenhanstr. 2, 91077 Neunkirchen a. Brand Tel.: +49 9134-908042 oder 09134-1837 (Museumsbeauftragter, privat), Fax: +49 9134-70580 www.neunkirchen-am-brand.de
Turmuhrenmuseum Gräfenberg
Vom frühen 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts war Gräfenberg Sitz einer be-kannten Turmuhrenmanufaktur. Mehr als 1600 Großuhren gingen von hier in die ganze Welt - die wohl am weitesten gelieferte zum „Offizierskasino der Österreichischen Kriegsmarine“ in Hongkong! Mit dem Siegeszug der Elekt-ronik schloss die Turmuhrenfabrik 1957 ihre Pforten.
Seit mehr als drei Jahrzehnten werden durch einen Nachkommen dieser Firma Turmuhren - auch anderer Hersteller - gesammelt, liebevoll originalgetreu restauriert und in einer einzigartigen Ausstellung zur Schau gestellt. Neben dem ältesten Exemplar, einer Uhr mit Waaghemmung aus dem 15. Jahrhundert (die noch die sog. „Temporalzeit“ misst!) finden sich rund 50 weitere Uhren aus den vergangenen fünf Jahrhunderten sowie Glocken, Zifferblätter, Archivmaterial, uvm. Eine etwa einstündige Führung wird zu einem lehrreichen und unterhaltsamen Spaziergang durch die Geschichte der Zeit, ihrer Messung und die Welt der Präzisionsmechanik. Zusätzlich wird in einer Dauerausstellung mit über 200 Exponaten ein repräsentativer Querschnitt durch die Fossilienwelt des Fränkischen Jura gezeigt. Eintrittspreise: erw. 4,- €, Kinder 2,50 Euro. Sonderpreise für Familien, Gruppen und Schulklassen.
Öffnungszeiten: Sa + So 14.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung; von Nov. bis einschl. März ist geschlossen. Kontakt: Freundeskreis Turmuhrenmuseum Gräfenberg, Kasberger Str. 16, 91322 Gräfenberg, Tel. 09192-8266, www.turmuhren-graefenberg.de
Synagoge Ermreuth
Die Synagoge Ermreuth, erbaut 1822, renoviert und wieder geweiht am 19.06.1994, war eine der größten und bedeutendsten Dorfsynagogen in Oberfranken. Heute ist sie die größte und einzige auf dem Land restaurierte und geweihte Synagoge der Region. Sie dient, neben ihrer Funktion als jüdisches Gotteshaus, als Museum für Geschichte, Religion und Kultur der fränkischen Juden auf dem Lande.
Öffnungszeiten: Für Einzelbesucher ist die Synagoge von März - November jeden Sonntag von 14-17 Uhr geöffnet. In den Monaten Dezember bis Februar bleibt die Synagoge geschlossen. Jeden ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr Führung! Gruppen können die Synagoge nach Voranmeldung besuchen (Tel. 09134/705-41 bzw. 09134/9278). Sie werden von Frau Dr. Rajaa Nadler sachkundig geführt.
Anschrift: Wagnergasse 8, 91077 Ermreuth. Büro: Klosterhof 2-4, 91077 Neunkirchen a. Brand Tel.: +49 9134-705-41, Fax: +49 9134-70581. www.neunkirchen-am-brand.deMuseum Burg Pottenstein
Die Burg Pottenstein, eine Gründung des 10. Jahrhunderts zur Sicherung des Gebiets (Besitz des Markgrafen von Schweinfurt als Teil des Frankenreiches) nach Südosten, ist heute ein von privater Hand geführtes und bewohntes Museum, das vor- und frühgeschichtliche Objekte, eine Waffensammlung, Bücher und Briefe, und drei als Ensembles eingerichtete Schauräume präsentiert. Einer der Räume ist dem Gedenken an die Heilige Elisabeth, ungarische Prinzessin und spätere Landgräfin von Thüringen, gewidmet, die sich im Jahr 1228 einige Zeit hier auf der Burg aufhielt. Zugänglich sind in der Oberburg das obere Hauptgebäude (Palas), das Brunnenhaus (Porzellan, Glas, Hausrat) und die Zehntscheune von 1580/81 mit Ausstellungen zum Zehntwesen von 1500 bis 1900 im Hochstift Bamberg, zur Besitzergeschichte der Burg und seit 2007 "Krone, Brot und Rosen, 800 Jahre Elisabeth von Thüringen" und weiteren Sonderausstellungen (2007: "Unterm Sternenmantel. 1000 Jahre Bistum Bamberg") Neben dem Eindruck einer gut erhaltenen Burganlage des 16. Jahrhunderts mit mittelalterlicher Substanz bieten sich dem Besucher im Burggarten herrliche Ausblicke über Stadt und Landschaft.
Öffnungszeiten: Mai- letzter So. im Okt.: Di-So 10-17 Uhr (Einlassende 16.30 Uhr), zusätzlich Karfreitag bis Ostermontag, im April Sa+So 11-17 Uhr; größere Gruppen außerhalb der Zeiten und Winteröffnungszeiten auf Anfrage.
Adresse: Freiherr von Wintzingerodesche Burgverwaltung, 91278 Pottenstein, Telefon +49 (0)9243 7221, Fax 7332. www.BurgPottenstein.de
Schloss und Park Seehof in Memmelsdorf
Schloss Seehof wurde ab 1686 als Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe nach Plänen von Antonio Petrini errichtet. Nach Säkularisation und Verwahrlosung in Privatbesitz waren Ende des 20. Jh. umfangreiche Sanierungsmaßnahmen nötig. Der Großteil des Schlosses wird heute vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege genutzt.
Für Besucher sind neun Schauräume des restaurierten Appartements der Fürstbischöfe wieder zugänglich, darunter der „Weiße Saal“ mit dem virtuosen Deckengemälde von Giuseppe Appiani. Von der Pracht des einstigen Rokokogartens zeugen u.a. die wiederhergestellte Kaskade mit ihren Wasserspielen sowie einige erhaltene Sandsteinskulpturen von Ferdinand Tietz.
Öffnungszeiten: April - Oktober: 9.00 – 18.00 Uhr Montags geschlossen. November – März: geschlossen
Anschrift: Schloss Seehof, 96117 Memmelsdorf Tel.: +49 951-40 95 71 Fax: 0951-40 95-72 sgvbamberg@bsv.bayern.de www.schloesser.bayern.de
Gartenkunst-Museum Schloss und Park Fantaisie
Schloss Fantaisie wurde 1761 begonnen und nach 1763 von Herzogin Elisabeth Friederike Sophie von Württemberg, der Tochter des Bayreuther Mark-grafenpaares Friedrich und Wilhelmine, vollendet. Der reizvolle Schlosspark ist geprägt von Elementen aus drei wichtigen Stilphasen: Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus. Ergänzend dazu wurde 2000 im Schloss das erste deutsche Gartenkunst-Museum eröffnet. Seltene Exponate, Inszenierungen und Kurzfilme stellen die Geschichte der Gartenkunst lebendig dar. Sehenswert ist auch die Nachbildung des berühmten Intarsienkabinetts der Gebrüder Spindler.
Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1. - 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März: geschlossen
Anschrift: Bamberger Straße 3 95488 Eckersdorf/ Donndorf Tel.: +49 921-73 14 00-11 Fax:0921-73 14 00-18 sgvbayreuth@bsv.bayern.de www.gartenkunst-museum.de
Felsengarten Sanspareil mit Morgenländischem Bau
Diese Besonderheit barocker Gartenkunst beruht auf Ideen der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die nach dem literarischen Vorbild des französischen Romans „Die Abenteuer des Telemach“ die Szenerie der homerischen Zauberinsel Ogygia schaffen wollte und dabei die vorhandenen bizarren Felsformationen in das poetische Programm einbezog. Heute sind neben dem Morgenländischen Bau, 1744 für Festlichkeiten des Hofes errichtet, nur noch der Küchenbau und das „Ruinentheater“ erhalten. Der Name des Felsengartens soll auf den Ausruf eines Gastes „C’est sans pa-reil!“ (Das ist ohnegleichen!) zurückgehen.
Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1. - 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März: geschlossen
Anschrift: Haus Nr. 29, 96197 Wonsees Tel.: +49 9274-9 09 89-06 Fax: +49 9274-9 09 89-07 sgvbayreuth@bsv.bayern.de www.schloesser.bayern.de
Burg Zwernitz
Der Name der Burg Zwernitz, einst Stammsitz der oberfränkischen Walpoden, wird erstmals 1156 urkundlich erwähnt. Von 1338 bis 1810 war sie im Besitz der Hohenzollern, bevor sie an das Königreich Bayern fiel. Bergfried und Ar-chivbau, die die Silhouette der Burg prägen, gehen mit ihrem Buckelquaderwerk noch auf die spätromanische Anlage zurück. In der sogenannten Hochburg aus spätmittelalterlicher Zeit ist eine Ausstellung über die Geschichte der Burg und des Felsengartens Sanspareil, Hieb- und Stichwaffen sowie Mobiliar des 16. bis 18. Jh. zu besichtigen.
Öffnungszeiten: April - September: 9.00 – 18.00 Uhr 1. - 15. Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr Montags geschlossen 16. Oktober – März: geschlossen
Anschrift: Haus Nr. 29, 96197 Wonsees Tel.: +49 9274-9 09 89-06 Fax: +49 9274-9 09 89-07 sgvbayreuth@bsv.bayern.de www.schloesser.bayern.de
Krügemuseum Creußen
Das Krügemuseum liegt im mittelalterlich geprägten Stadtkern von Creußen direkt an der Stadtmauer. Es ist im ehemaligen Scharfrichterhaus und im nördlichen Stadttor untergebracht und beherbergt einen besonderen Schatz: das weltbekannte Creußener Steinzeug Hier am Ort der Herstellung des Creußener Steinzeugs, das in seiner Qualität einzigartig im ganzen süddeutschen Raum war, kann man den größten Überblick über die Produktion (17. und 18. Jahrhundert) mit äußerst wertvollen Exponaten finden.
Öffnungszeiten: Ostern bis 31. Okt.: Mi., Sa., So., von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr 1. Nov. bis Ostern Sa., 14 bis 17 Uhr So., 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr Gruppenführungen auf Anfrage jederzeit möglich. Infos und Kontakt: Tel.: +49 9270 / 5805 oder 09270 / 989-0 Fax: +49 9270/989-77 www.kruegemuseum.de
Levi Strauss Museum Buttenheim
Jeder kennt sie, jeder trägt sie - Jeans. Durch den Franken Löb Strauss erlangte sie Weltruhm - und wurde zum Kultobjekt. Levi's! Levi, wie er sich später nennt, wurde in Buttenheim geboren und wanderte nach Amerika aus. Erleben Sie im restaurierten Geburtshaus (Bild) die Stationen seines Lebens: vom Sohn eines armen fränkischen Hausierers zum Konzernchef in San Francisco. Entdecken Sie die Entwicklung des berühmten Beinkleides von den "waist overalls" der Goldgräber Kaliforniens bis hin zu den "vintage jeans" der Sammlung Katins/Depken. Lassen Sie sich Jeans & Kult durch die Jahrzehnte näher bringen.
Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr Gruppen nach Vereinbarung.
Anschrift: Levi Strauss Museum, Marktstr. 33, 96155 Buttenheim. Tel. 09545-442602. www.levi-strauss-museum.de
Vision Bubenreutheum
Am 24. Juli 2010 eröffnete die neue Dauerausstellung in den beiden Kellerräumen des Bubenreuther Rathauses. Sie steht in der Tradition der von 1979 bis 2009 gezeigten Instrumentenausstellung der Streich- und Zupfinstrumen-tenmacherinnung Erlangen.
Gezeigt wird Bubenreuths Aufstieg vom agrarisch geprägten Ort zum europäi-schen Zentrum des Saiteninstrumentenbaus. Seit Ansiedlung der Schönbacher Geigenbauer spielten und spielen national und international renommierte Künstler auf Instrumenten aus Bubenreuth: ob Yehudi Menuhin, das Bayerische Rundfunkorchester, Charles Mingus, Attila Zoller, Elvis Presley, Peter Kraus, die Rolling Stones oder die Beatles. Alle wussten fränkische Instrumente zu schätzen.
In der Ausstellung wird anhand von Musikinstrumenten, Texten und Bildern ein großer Bogen von der klassischen Musik über den Jazz bis hin zu Schlager und Pop gespannt: Eine für viele Zielgruppen interessante Zeitreise durch die Geschichte und Entwicklung der Musikstile kann so in Bubenreuth unter-nommen werden.
Zudem erzählt die Ausstellung mit dem Schicksal der Geigenbauer das traurige Kapitel von Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert, aber vor allem das von Aufnahme und Integration in der Nachkriegszeit. 500 Bubenreuther waren 1949 bereit, 2000 Neubürgern aus dem Egerland eine neue Heimat zu geben. Damit hat Bubenreuth Geschichte geschrieben.
Die neu konzipierte Ausstellung im Bubenreuther Rathaus präsentiert die „Vision Bubenreutheum“ des neu gegründeten Museumsvereins. Die Schau ist Keimzelle für das neu entstehende Bubenreutheum, einem Museum von über-regionaler Bedeutung. Dem Verein Bubenreutheum geht es um die Integration am Beispiel Bubenreuths und um den Aufbau einer europaweit einzigartigen Musikinstrumentensammlung des 20. Jahrhunderts, die in einem Gebäude mit Ausstellungs-, Depot- und Veranstaltungsräumen realisiert werden soll.
Öffnungszeiten: sonntags von 14.00 - 17.00 Uhr. Gruppenführungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. (Kontakt: Geigenbaumeister Günter Waldau, Tel.: 09131-23121).
Eintritt: 2,00 € erm. 1,50 €. Kinder bis 14 Jahre frei.
Anschrift der Ausstellung "Vision Bubenreutheum": Birkenallee 51 91088 Bubenreuth, Tel.: 0170-9316051. (Fr. Fronia, Verein Bubenreutheum e.V.)
Wallfahrtsmuseum Gößweinstein
Im jüngst sanierten ehemaligen Mesnerhaus des 18. Jh. liegt das erste Wallfahrtsmuseum der Erzdiözese Bamberg eingebettet in dem Heiligen Bezirk und in engster Nachbarschaft zur großartigen Barockkirche Balthasar Neumanns.
Auf zwei Geschossen präsentiert sich eine moderne Dauerausstellung mit Videostationen zum Pilgern und Wallfahren in der Region und der Welt. Eine weitere Etage wird Sonderausstellungen gewidmet sein.
Herzstück der über Jahrhunderten in Gößweinstein niedergelegten Opfergaben sind über 100 lebensgroße, zumeist aus Wachs gefertigte menschliche Figuren, von Wickel- und Kleinkindern bis zu Erwachsenen. Neben diesen und anderen „Votivgaben" ist die Kirche des berühmten Barockbaumeisters Balthasar Neumann ein Thema der Dauerausstellung.
Geöffnet: Ostersonntag - Allerheiligen: Di. - So. 10-18 Uhr und 2. November bis Karsamstag: Sa. / So. 10-17 Uhr.
Büro Wallfahrtsmuseum Gößweinstein, Katholisches Pfarramt,
Balthasar-Neumann-Str. 2, 91327 Gößweinstein. Tel.: +49 9242 264 oder 741766 oder 740 425.
info@wallfahrtsmuseum-goessweinstein.de
Die heimatkundliche Sammlung Gößweinstein
finden Sie im Haus des Gastes (Tourismusbüro), einem ehemaligen Wohnhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. In dem renovierten Fachwerkhaus sind Objekte zur Geologie und Paläontologie, zur Vor- und Frühgeschichte der Umgebung, wie z.B. Versteinerungen zu sehen. Darüber hinaus finden Sie alte Werkzeuge, fränkische Trachten und Modelle der Burg Gößweinstein. Im Erdgeschoss befindet sich die Tourist-Information. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten: Ostern - Oktober: Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr, Sa. 9 - 14 Uhr, So. 10 - 12 Uhr. November - Ostern: Mo. - Do. 9 - 12 Uhr & 14 - 16 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr
Anschrift:
Heimatkundliche Sammlung Gößweinstein, Tourismusbüro im Haus des Gastes, Burgstraße 6, 91327 Gößweinstein. Tel.: +49 (0)9242 456, Fax: +49 (0)9242 1863.
www.goessweinstein.de
Museum Alte Schule Hirschaid
Im Oktober 2007 wurde das Museum Alte Schule Hirschaid mit einer neu gestalteten Dauerausstellung eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Ortes Hirschaid, doch ist das Museum Alte Schule kein Heimatmuseum, sondern eine anschauliche Dokumentation über einen Ort, der seit 1000 Jahren an einer wichtigen Verkehrsachse liegt. Schon die mittelalterlichen Könige und Kaiser kamen auf ihren Reisen durch Hirschaid, danach führte eine bedeutende Handelsstraße der Reichsstadt Nürnberg durch den Ort. Bayernkönig Ludwig I. ließ im 19. Jahrhundert große Verkehrslinien bauen: den Ludwig-Donau-Main-Kanal und die Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Natürlich führten beide durch das verkehrsgünstige Regnitztal und damit auch durch Hirschaid. Nach dem Zweiten Weltkrieg strandeten viele Vertrieben hier. Heute liegt der Markt Hirschaid am Rhein-Main-Donau-Kanal, an der ICE-Strecke und an der Autobahn. Doch wie lebte ein Ort von und mit dem Verkehr durch die Jahrhunderte? Das zeigt das Museum Alte Schule mit Bildern und vielen Informationen.
Öffnungszeiten: Di, Sa, So 13 – 17 Uhr, Eintritt 1,50 Euro (ermäßigt 1.- Euro) Kontaktanschrift wie Museum Tropfhaus unten.
Museum Tropfhaus Sassanfahrt
in der Pfarrer-Hopfenmüller-Straße 7, 96114 Hirschaid-Sassanfahrt. Um das Jahr 1800 wurden im Dorf Sassanfahrt auf Initiative von Reichsgraf Julius von Soden im Rahmen einer „Peuplierung“, als einer Neuansiedlungsmaßnahme, über 90 kleine Häuser für siedlungswillige Neubürger errichtet. Die Grundstücke, die in den Besitz der Siedler übergingen, waren gerade so groß wie es das vom Dach tropfende Regenwasser vorgab – daher die Bezeichnung „Tropfhäuser“. In diesen winzigen Häuschen, die durchschnittlich 25 – 30 qm Raum boten, wohnten vielköpfige Familien, die sich ihren Lebensunterhalt durch Tagelöhnerei und Heimarbeit (vor allem Korbflechterei) verdienten. Landwirtschaft zur Selbstversorgung war auf den kleinen Grundstücken nicht möglich. Im Laufe der Zeit verarmten die Siedler zusehends, da sie von ihrer Arbeit kaum leben und ihre Familien ernähren konnten. Heute sind viele dieser Tropfhäuser aus dem Ortsbild verschwunden oder stark überformt. Das Haus, in dem sich das Museum befindet, blieb weitgehend unverändert und wurde im Zustand um 1890 restauriert. Im Museum ist das einfache Leben der Bewohner erlebbar und die Geschichte der Tropfhäuser in Sassanfahrt wird durch Texttafeln nachgezeichnet. Im Dachboden verweist eine Installation auf die Nutzung als Schlafraum für Kinder.
Geöffnet: April – Oktober an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Kontaktanschrift: Kunst- und Kulturbühne Hirschaid, Kirchplatz 4, 96114 Hirschaid. Tel.: +49 9543-440987, Fax: +49 9543-440989. www.kulturbuehne-hirschaid.de
Das Ammonitenmuseum Streitberg
ist umgezogen, ins Ratrhaus nach Muggendorf, daher neue Anschrift:, Forchheimer Str. 8, Tel.: +49 (0)9196 998595 (Museum), +49 (0)9131 9410693 (Büro), Fax: +49 (0)9131 7134953. Reichhaltige Ammoniten-Sammlung aus dem Jura sowie Darstellung des Ammonitentiers, seiner Entwicklung und Lebensweise. Museumsshop. Öffnungszeiten: Ostern – Ende Oktober, Samstag, Sonntag und Feiertage 11–17 Uhr, Montag - Mittwoch 13–17 Uhr. Führungen für Gruppen und Schulklassen jederzeit nach Anmeldung. Eintrittspreis pro Pers.: Erw. 2 € Kinder 1,- Gruppen ab 10 Pers. 1,50 €. Museumsshop Eintritt frei. www.ammoniten-museum.de
Weitere Museen in der Fränkischen Schweiz
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Schloss Unteraufseß in Aufseß. Führungen April-Oktober tägl. 11 und 14 Uhr bzw. nach Vereinbarung unter Tel.: +49 (0)9198 998217.
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Synagoge Ermreuth mit jüdischem Museum, Tel.: +49 (0)9134 70541
- Feuerwehrmuseum in Forchheim. Tel.: +49 (0)9191 32492
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Braunauer Heimatmuseum in Forchheim mit kulturellen Zeugnissen. Geöff. mittwochs, von 9-12 und von 13-16 Uhr. Tel.: +49 (0)9191 64563.
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Fränkisches Spielzeugmuseum in Gößweinstein. Geöff. April bis Okt. Mi, Sa, So und Feiertage von 11-18 Uhr. November bis März: Sa, So und Feiertage zwischen 11 und 17 Uhr. Tel.: +49 (0)9242 43577.
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Dorfmuseum in Hausen (bei Forchheim). Exponate zur Ortsgeschichte, handgeschriebene Gebetsbücher. Tel.: +49 (0)9191 73720.
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Heimatstube in Leutenbach, St.- Moritz- Straße 5. Geöffnet jeden letzten Sonntag im Monat von April bis Oktober von 14-17 Uhr, Eintritt frei. Auskunft/Anmeldung: 1. Vorstand Richard Roth, Tel. 09199-1730. Für Gruppen sind wir auch gerne außerhalb der normalen Öffnungszeiten da. Zu sehen sind farbenprächtige Trachten von einst u. heute, außerdem viele alte Werkzeuge u. häusliche Geräte sowie eine alte Bibel, Kirchenbücher, Fotos u. Ansichtskarten. Als Besonderheit sind Brautkronen (hoher Kranz) u. Kommunionkranz zu sehen. www.fsv-leutenbach.de
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Motorradmuseum in Möchs gibt interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte des motorisierten Zweirades. Tel.: +49 (0)9245 1231.
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Modelleisenbahnmuseum Muggendorf. Geöffnet an Sonn- und Feiertagen von 10-18 Uhr und nach Vereinbarung, Tel.: +49 (0)9196 1630.
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Hummelstube in Pittersdorf; heimatkundliches Museum mit hist. Dorfladen. Tel.: +49 (0)9201 9186235.
- Heimatmuseum Betzenstein. Tel. +49 (0)9244/985 221 -derzeit geschlossen www.betzenstein.de
Stand: Mai 2011




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