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Wanderung um Gößweinstein für Menschen mit Sehbehinderung Auf dem alten Wallfahrtsweg über Burg- und Kreuzberg Wanderzeit etwa 3 Stunden, Festes Schuhwerk ist erforderlich! Anfahrt:
Wegbeschreibung: o d e r von Pegnitz kommend nach links ein Stück entlang der Behringersmühler Straße am asphaltierten Gehsteig biegen wir nach rechts ab. Vereint entlang der Badangerstraße am Gehsteig eben, danach ein Linksbogen (Vorsicht Hauszufahrten!), nun ansteigend in den Markt Gößweinstein (mit der erstmals im Jahre 1076 urkundlich erwähnten Burg) hinein bis unser Weg einen Linksbogen verläuft. In diesen „An der Wagnershöhe“ biegen wir nach rechts ab. Hier steil ansteigend kurz noch asphaltiert, dann Betonwasserrinne, danach geschottert kommt rechts ein Haus, das in den Felsen gebaut wurde, Ansteigung geringer, bis zur Scheune auf der linken Seite. Abstecher zur Wagnershöhe Nach der Scheune rechts unseres Weges und bei Beginn der Natursteinmauer biegen wir nach rechts ab, kurz asphaltiert auf Stufen zu mit beidseitigem Stahlgeländer aufwärts über drei Absätze, danach rechts haltend verläuft unser Weg fast eben. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Basilika, dahinter dem Kreuzberg, rechts davon der Gernerfels. Links der Basilika der Scheffel-Gasthof und dahinter liegend das Franziskanerkloster. Danach leicht ansteigend im Linksbogen immer wieder Stufen im Weg aus Beton, schlängelnd mehr Stufen an Informationstafel (über Richard Wagner) links unseres Weges vorbei, dann gerade kommt links Stahlgeländer und wieder Stufen und bei den letzten fünf Stufen sind beidseitig Stahlgeländer angebracht. Nun befinden wir uns in einem überdachten sechseckigen Holzpavillon mit Sitzgelegenheit. Von hier aus können Sie einen herrlichen Blick rundum über das Land sowie den Marktflecken Gößweinstein schweifen lassen. Zurück auf dem selben Weg zum Ausgangspunkt. Nach der Scheune abwärts links des Weges Wagnershöhe Natursteinmauer, danach weißes Haus (Haus des Gastes) scharf nach links vorbei, leicht abfallend bis zur Burgstraße. Dort biegen wir nach rechts ab, in einer Grundstückszufahrt und dem Parkplatz zum Rathaus gerade und am Rathaus vom Markt Gößweinstein vorbei leicht ansteigend noch asphaltiert, dann mit Kopfsteinpflaster gemischt ohne Gehsteig bis sich unser Weg teilt. Rechts geht es zur Burg, gerade in ein Hausgrundstück und nach links, diesen Weg (Butzberg) folgen wir über mehrere Stufen mit Stahlgeländer beidseitig abwärts. Nach dem zweiten Absatz befindet sich das Geländer nur noch links, danach über Kopfsteinpflaster leicht abfallend leicht schlängelnd biegen wir nach rechts und gleich wieder nach links in die asphaltierte Karl-Brückner-Straße ab, rechte Straßenseite bis ein Wassergully kommt. Hier beginnt wieder ein Gehsteig. Kurz gerade, dann rechts weg entlang der Pezoldstraße abwärts breiter Gehsteig über Zufahrt zum Parkplatz gerade vorbei, bald danach Engstelle bei Hauseck im Gehsteig, dann fast eben bis rechts unseres Weges eine Apotheke kommt. Danach biegen wir nach links ab, gerade vorsichtig über die Pezoldstraße, gute Sicht nach links und rechts auf den Gehsteig der Straße „Am Bärenstein“. Zuerst gepflastert (Tankstellenzufahrt), danach asphaltiert leicht ansteigend über mehrere Hauszufahrten ohne Gehsteig, danach weiter am linken Gehsteig in einem großen Linksbogen durch ein Neubaugebiet mit Baulücken links und Waldgrenze rechts, nun eben gerade, am Ende des Linksbogens biegen wir nach rechts gerade auf ein Waldstück hinzu ab. Hier biegen wir nach rechts in einen Schotterweg, der zwischen Wald und gezäunten Hausgrundstück in einem Linksbogen leicht ansteigend verläuft. Danach schlängelnd sich der Weg immer am Waldrand entlang, mit einer leicht bestockten Waldwiese rechts, bis wir auf einen Querweg mit Ruhebank stoßen. In diesen biegen wir nach links ab in den Mischwald hinein, breiter Weg, leicht buckelig, verläuft Berg und Tal durch Windwurffläche, ansteigend über Steinplatten im Wegverlauf bis wir auf die Kreuzwegstation Nr. XI stoßen, sowie auf den Kreuzweg. In diesen biegen wir nach rechts ab, abfallend an einer Wegengstelle vorbei, durchzogen von Wurzeln und Steinen bis nach links ein Weg abgeht. Dieser führt den Berg wieder hinunter. Zuerst folgen wir aber noch den Weg gerade auf eine rechteckige Plattform mit Eisengeländer und Kreuz zu. Hier haben Sie einen herrlichen Blick auf die Basilika mit der Klosterkirche und dem Franziskanerkloster, die Burg Gößweinstein und darunter den Ort. Nun zurück zum Abzweig, der abwärts über Stufen, gesichert mit Holzgeländer teilweise rechts und links des Weges, geht. Unser Weg führt ein Stück durch eine Baumallee hindurch, danach wieder abwärts über Stufen mit Holz- und Stahlgeländer links bis zur Straße „Am Kreuzberg“. Geradeaus fällt unser Blick auf die Klosterkirche und davor die Station I des Kreuzweges. Am Ende der Stufen angekommen befindet sich rechts eine Ruhebank und dahinter eine Informationstafel über den Bau der Basilika. Nun biegen wir nach rechts in die asphaltierte Straße ab. Über diese kurvige fast ebene schmale Straße erreichen wir die Viktor-von-Scheffel-Straße. Über diese vorsichtig gerade hinweg, stoßen wir auf einen Fußweg, der neben dem Friedhof verläuft zuerst geschottert, dann Grünweg zwischen Friedhofsmauer und Obstbäumen kurz ansteigend an der Friedhofskapelle vorbei, durch eine Mulde, danach links immer an der Friedhofsmauer entlang. Nach etwa der Hälfte der Friedhofsmauer befindet sich darin ein eisernes Zugangstor. Direkt gegenüber befindet sich das moderne Kriegerdenkmal, das aus sieben Dolomitsteinen besteht, die jeweils eine christliche Symbolik zum Ausdruck bringen. Der Weg führt kurz ansteigend weiter, danach wieder eben mit einem herrlichen Blick auf den Marktflecken. Der rechts über Stufen und mit Eisengeländer links gesicherten Weg zu erreichende Aussichtspunkt heißt Fischersruh. Eine Hinweistafel gibt weitere Erläuterungen verbunden mit dem Text des „Gößweinsteiner Liedes“. Unser Weg verläuft in einem Rechtsbogen mit zwei Stufen weiter abwärts, dann gerade über weitere Stufen gesichert mit Holzgeländer links des Weges auf geschotterten Weg über Blechwasserrinne gelangen wir zur Balthasar-Neumann-Straße. Das größere Gebäude auf der rechten Seite mit den beiden höhenversetzten Pultdächern ist das Hallenbad mit medizinischer Bäderabteilung. Wir queren jedoch vorsichtig gerade hinweg die Balthasar-Neumann-Straße und gehen danach links auf den asphaltierten Gehsteig ortseinwärts. Über diesen leicht fallend kommt kurz vor der Einmündung in die Behringersmühler Straße ein Zebrastreifen mit Hinweisschild. Hier biegen wir nach links ab, gerade über die Balthasar-Neumann-Straße bei dem Zebrastreifen, dann rechts am Gehsteig entlang sind es nur noch wenige Schritte bis zur OVF-Bushaltestelle 389 Richtung Pegnitz. Richtung Ebermannstadt ein kurzes Stück weiter bis zum Ende des Gehsteiges, dann nach rechts gerade über die Balthasar-Neumann-Straße gerade stoßen wir direkt auf die OVF-Bushaltestelle des 389er Richtung Ebermannstadt. Zum Abschluss Ihres Rundgangs um Gößweinstein laden Sie unsere Gasthäuser und Cafes noch zu einer Rast oder einem kulinarischen Gaumenkitzel ein. Wir würden uns freuen, wenn wir Ihnen mit diesem Rundweg und Ihrem Aufenthalt in Gößweinstein etwas Abwechslung und Erholung bieten können. Ebenso würden wir uns freuen, Sie bald wieder hier begrüßen zu dürfen, dann vielleicht mit Verwandten, Freunden oder Bekannten, die Sie von Gößweinstein überzeugt haben. Sollte etwas nicht zu Ihrer Zufriedenheit gewesen sein, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir sind stets bemüht, uns weiter zu verbessern. Aus der Geschichte von Gößweinstein Ende 10. Jhdt. Gründung von Gößweinstein durch Graf Goswin 1076 Erste urkundliche Erwähnung, Bischof Burchard von Halberstadt wird auf Burg „Goswinesteyn“ gefangen gehalten. um 1240 Grundsteinlegung für die erste Kirche auf Grund eines Gelöbnisses von Konrad I. von Schlüsselberg 03.06.1730 Grundsteinlegung für die neue Wallfahrtskirche, Auftraggeber ist der erst im Jahre 1729 gewählte Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn, Bauherr vor Ort ist der Pfarrer Johann Eberhard Dippold, die Pläne stammen von dem eben erst zum Bambergischen Obristleutnant ernannten Balthasar Neumann. ab 1736 Der Bamberger Architekt Johann Jakob Michael Küchel begleitet Neumann und übernimmt immer mehr dessen Aufgabe. Er entwirft die Innenausstattung der Kirche, baut die Terrasse des Kirchenvorplatzes, das Pfarr- und das Mesnerhaus und schafft damit die heute noch vorhandene architektonische Geschlossenheit des sakralen Bezirks. 14.05.1739 Einweihung des Gotteshauses durch Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn 05.08.1746 Zerstörung eines Großteils von Gößweinstein sowie des Daches der Wallfahrtskirche durch einen Großbrand 1760 Verleihung des Markt- und Braurechts 1865 Gründung des heutigen Verkehrs- u. Heimatvereins 04.09.1883 Der Dichter Joseph Viktor von Scheffel logiert in Gößweinstein 1903 Bau des Kurhauses durch Heinrich Faust 04.10.1930 Lokalbahnstrecke ist bis Behringersmühle fertig gestellt 02.05.1948 Die Pfarr- u. Wallfahrtskirche erhält durch Papst Pius XII. den Ehrentitel einer päpstlichen Basilica minor 1972 – 1978 Durch die Gemeindegebietsreform wächst die Anzahl der Ortschaften im Gemeindegebiet auf 30 an. Idee, Text und Konzept: Hans Ammon, Fürth-Oberfürberg, Eichenstraße 87 Fotos und Gestaltung: Markt Gößweinstein, 1. Bgm. Georg Lang Anmeldung zu Führungen: Blinden- und Sehbehindertenbund Bamberg, Tel. 0951/303222 Infomaterial erhalten Sie in der Touristinformation Gößweinstein, Burgstr. 6, 91327 Gößweinstein, Tel. 09242/456 Internet: www.goessweinstein.de , eMail: info@goessweinstein.de Stand: Juni 2007 |
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