Sommerstadtspaziergang für Menschen mit Sehbehinderung durch das Felsenstädtchen Pottenstein
Über Forchheim erreichen wir mit der R 22 Ebermannstadt bzw. über Nürnberg mit der R 3 Pegnitz. Vom jeweiligen Bahnhofsvorplatz verkehrt die OVF – Buslinie 389 von Pfingstsamstag bis Ende September im Stundentakt bis Pottenstein. An der Haltestelle Gästezentrum / Rathaus steigen wir aus, dort beginnt auch unser Spaziergang durch die historische Altstadt Pottensteins.
Wegebeschreibung: Vom Rathaus aus links entlang der Forchheimer Straße überqueren wir kurz danach den Weihersbach und ein kurzes Stück am Holzzaun entlang biegen wir nach rechts ab gerade auf den linken Gehsteig der Straße „Am Kurzentrum“. Zuerst überqueren wir einen Nebenarm der Püttlach, eben gepflastert geht es an einem Kinderspielplatz und dem Zugang zum Kurpark vorbei. Unmittelbar danach überqueren wir die Püttlach, nach wenigen Schritten hört der Gehsteig auf. Unser Weg verläuft nun auf der verkehrsberuhigten Straße, zuerst über die Zufahrt zu einem Parkplatz, danach an umzäunten Hausgärten vorbei macht unsere Straße einen Rechtsbogen leicht ansteigend über eine Straßenmündung, an einer kleinen Parkanlage mit Kastanien und Sitzbänken, die umgeben sind von einer etwa kniehohen Mauer vorbei und geht nahtlos bei der nächsten Straßeneinmündung in die Franz-Wittmann-Gasse über. Dieser folgen wir nun weiter auf der linken Straßenseite, an einer Fußwegeeinmündung gerade vorbei erreichen wir alsbald die Friedhofsmauer mit Kunigundenkirche.
Auf der Südseite der Kunigundenkirche ist eine Sonnenuhr angebracht mit der Aufschrift „Gott gibt Zeit und Gnade“. Die Kirche ist auch zu besichtigen! (Aufgang beim ehemaligen Bürgerspital, das gleich an die Kirche angrenzt). Links weg, Vorsicht: ausgetretene Stufen), Handlauf beidseitig vorhanden, Eisentor nach innen aufgehend, geteerter Weg, Eingang in der Mitte des Kirchenschiffes über drei Stufen. Zurück zum Ausgangspunkt verläuft unser Weg am ehemaligen Bürgerspital, heute Kindergarten vorbei bis zur Straße „Am Bayreuther Berg“, eben vor der Einmündung Straße benutzen. Kerzengerade über die abfallende Straße hinweg in die Hollergasse (Vorsicht: Autoverkehr!). Durch diese hindurch biegen wir vor der Einmündung in das Mariental nach rechts ab gerade über die Hollergasse auf den Gehsteig. Leicht fallend geht es nun wieder der Altstadt zu. Nach gerader Überquerung der Straße „Am Stadtgraben“ kommt eine Warnbarke und ein Blumenkübel (Begrenzung der Einbahnstraße) , danach wechseln wir die Straßenseite (Vorsicht: Autoverkehr!) nach links gerade auf den Gehsteig.
Nun rechts weg überqueren wir wieder die Püttlach, nach einem Linksbogen biegen wir scharf nach links in das Löhrgäßchen ein (Vorsicht: Hauseckstein!), dann kurz gerade, danach scharf rechts ab in den „Alten Burgweg“. Unser Weg steigt nun gut an, leicht wellig und schlängelnd mit Blick auf die Altstadt (nach rechts) geht es der Burg entgegen. Nach einem Linksbogen, danach kurz gerade besteht die Möglichkeit, rechterhand der 1000-jährigen Burg Pottenstein, einst Zufluchtsort der heiligen Elisabeth einen lohnenden Besuch abzustatten. Nun ist die höchste Erhebung unseres Rundganges erreicht. Anschließend führt unser Weg gerade abwärts auf der rechten Seite an der Leitplanke und Trockenrasenhängen (typische Landschafts- form der Fränkischen Schweiz) entlang, danach Maschendrahtzaun mit Linde davor. Anschließend kommt die Zufahrt zum Grundstück (Vorsicht: Wasserrinne!) und nach einem Rechtsbogen gerade mehr abfallend eine Naturmauer, danach wieder Wasserrinne (Vorsicht!), alsbald erreichen wir einen Kalksteinfelsen und Infotafeln.
Hier biegen wir rechts ab noch vor der Einmündung in die B 470 (Pegnitzer Straße) auf einen Gehsteig. Nun gerade und nach wenigen Schritten verläuft unser Weg nun rechts weg entlang einer verkehrsberuhigten Einbahnstraße rechts neben der Straße ohne Gehsteig, durch weiße durchgezogene Linie gekennzeichnet wieder in die Altstadt hinein. Ab der Hausnummer 5 haben wir wieder einen Gehsteig oberhalb der Straße an Geschäftshäusern vorbei, zuerst leicht ansteigend, dann gerade Engstelle, danach leicht abwärts, gesichert wird das Wegstück mit Stahlgeländer links, bis wir auf zwei Kastanien mit Infotafel rechts unseres Weges stoßen. Hier biegen wir nach links ab, schnurgerade stoßen wir auf das Rathaus mit Gehsteig. Wir gehen nun rechts am Rathaus vorbei und erreichen nun alsbald unseren Ausgangspunkt, das Rathaus Pottenstein samt OVF-Bushaltestelle.
Text, Konzeption und Wegebeschreibung: Hans Ammon, Eichenstraße 87, 90768 Fürth – Oberfürberg, Tel.: +49 911/7234840.
Führungen werden durch den Blinden- und Sehbehindertenbund Bamberg auf Anfrage durchgeführt. Tel.: +49 9151 - 303222
Siehe auch die Homepage des bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes http://www.bbsb.org/
Stand: Sept. 2006



