Stadtspaziergang für Menschen mit Sehbehinderung durch die Innenstadt Pegnitz

Von Nürnberg aus mit der R 3 (VGN) in ca. 40 Minuten und von Bayreuth aus in ca. 20 Minuten nach Pegnitz.

Wegbeschreibung:
Vom überdachten Bahnhofsgelände kurz gerade, dann rechts weg, an den OVF-Bushaltestellen vorbei. Auf gepflastertem, breitem Gehweg zwischen Parkbuchten mit Ahornbäumen weiter auf der Bahnhofstraße mit Gebäuden rechts des Weges und anschließender Hecke. Immer gerade weiter, leicht ansteigend, teilt sich bei einem weiteren Gebäude rechts unser Weg. Wir gehen gerade aus und unser Weg fällt ab und ist nun geteert. Mit beidseitigen Stützmauern mit Rundholzgeländern führt unser Weg durch einen mannshohen Fußgängertunnel mit Rundholzgeländer rechts. Danach ansteigend mit Stützmauer und Rundholzgeländer beidseitig kommen wir gerade auf den rechten Gehsteig des Bahnhofssteigs. Dieser ist geteert und wir folgen ihm über Einfahrtssenken, anschließend wechselnder Gehsteigbelag. Im Linksbogen abwärts über die Fichtenohe hinweg bis zur Badstraße. Über diese gerade weiter und über die Ampelanlage hinweg.

Nun geradeaus an einer schrägen aus Natursteinen gefertigten Hauswand entlang. Anschließend scharf rechts und dann im Linksbogen um das Schweinedenkmal – leicht ansteigend – herum und hinauf zur Innenstadt von Pegnitz. Pegnitz wurde erstmals 1119 urkundlich erwähnt. Unser Weg führt gepflastert an Geschäftshäusern vorbei. Vorsicht – Wasserrinnen beim Beginn der Brauhausgasse, die wir geradeaus überqueren und es geht ansteigend weiter. Wir überqueren links die Hauptstraße und sind beim Neuen Rathaus mit dem Brunnen davor angekommen. Unser Weg fällt wieder etwas ab und vor uns ist das Mittelalterliche Rathaus mit schönem Fachwerk aus dem 14. Jahrhundert. Vorsicht! Achtung hier ragen Stufen ohne Geländer an den Hausfronten in den Gehsteig hinein! Im Rechtsbogen abwärts geradeaus mit Blick nach links zur St. Bartholomäuskirche – eine evangelische Kirche – erbaut 1900. Eben gerade überqueren wir die Pegnitz über eine Betonbrücke mit Stahlgeländer rechts unseres Weges. Danach biegen wir nach rechts ab, entlang der Pegnitz auf geteertem Gehsteig, gesichert mit Eisengeländer, zur tiefer liegenden Pegnitz. Fast unmittelbar bei der Engstelle des Gehsteiges fließen Fichtenohe und Pegnitz zusammen.

Unser Weg steigt leicht an und der Straße in der Raumersgasse folgend überqueren wir diese nach links in einem Rechtsbogen gerade an einem Grünstreifen vorbei bis zur Bayreuther Straße. Bei der Drückampel überqueren wir diese gerade, danach links und gehen wenige Schritte an der Bayreuther Straße auf dem geteerten Gehsteig entlang. Nun biegen wir bei der zweiten, der kurz hintereinander folgenden Grundstückszufahrten ab. Rechts befindet sich eine Hecke und links ein schöner Fachwerkbau „Die Zaussenmühle“ aus dem 14. Jahrhundert. Hier ist unser Weg fein geschottert, leicht schräg ansteigend auf Betonstufen mit Rundholzgeländer rechts. Wir steigen diese hinauf und stehen vor einem betonierten Wasserbecken mit Springbrunnen. Darin befinden sich zahlreiche Forellen, die vom Verein der Aquarienfreunde gefüttert werden. Unmittelbar dahinter an der mit Efeu bepflanzten Mauer entspringt die „Pegnitz“, die der Stadt einst ihren Namen gab. Die Quelle ist eine typische Karstquelle und lieferte in früheren Zeiten – noch Ende des 19. Jahrhunderts – das gesamte Wasser für die Stadt und ihre Schüttung war so stark, dass die Zaussenmühle betrieben werden konnte. Wir halten uns nach links, kurz gerade, danach eine Stufe, ansteigend über Holzbohlen im Rechtsbogen.

Nun führt der Weg nach links und kurz an einer Hecke vorbei links. Anschließend Hauswand und Stufe beim Weg leicht ansteigend. Nun schräg, gerade bis zur Straße „An der Pegnitzquelle“. Von dort links – ohne Gehsteig – (Vorsicht geparkte Autos links) gerade, dann im Linksbogen bis zur Bayreuther Straße. Hier überqueren wir nach rechts gerade die Straße „An der Pegnitzquelle“. Auf zwei Mann breiten, geteerten Gehsteig gerade weiter über Zufahrtsmulde bis wir kurz danach wieder auf eine Drückampel stoßen. Über diese nach links, gerade Straße auf breitem Gehsteig, dann rechts fast eben gerade mit Ecken, hervorgerufen durch Parkbuchten am Zugang der zurückgesetzten Marienkirche (1926). Hier vorbei leicht ansteigend bis zu einer gepflasterten Mulde im Gehsteig. Hier biegen wir scharf nach links ab in den Wiesweiherweg. Kurz gerade bis der Gehsteig aufhört, dann nach rechts über Wiesweiherweg gerade, dann wieder links, geteert, leicht abwärts. Dann wieder gerade über den Wiesweiherweg, dann links und gleich wieder rechts, durch Metallpfosten grau hindurch, abwärts auf Fußweg geteert nach weiß-roten Pfosten, fein geschottert an der Pegnitz entlang durch eine Birkenallee hindurch. Zuerst gerade, dann im Rechtsbogen an einer Grünanlage vorbei, links des Weges mit Blick auf die Altstadt. Unser Weg steigt kurz an, geteert, dann scharf links über eine Betonbrücke mit Stahlgeländer links, die über die Pegnitz führt. Nun entlang der Schlossstraße, gesäumt von Linden links unseres Weges, auf Krautgärten mit Nasswiesen am Böschungsfuß. Gerade über die Straße „Stadtgraben“ hinweg, an Hausfront eines Geschäftshauses entlang, gerade leicht ansteigend bis zur Hauptstraße.

Nach Linksbogen überqueren wir bei der Ampel nach rechts gerade die Hauptstraße und stoßen gerade auf das Hauseck der schrägen Natursteinmauer. Dort rechts zwischen Mauer und Rosenbeet gerade auf die Badstraße zu. Über diese gerade bei der Ampel hinweg, danach leicht ansteigend auf linken Gehsteig entlang des Bahnhofsteiges, dieser Weg mündet fast gerade im mannshohen Fußgängertunnel. Gerade hindurch im Linksbogen zwischen Stützmauern aufwärts, dann gerade eben gehen wir auf demselben Weg wieder zurück zum Bahnhof Pegnitz. Zur Rückfahrt Richtung Nürnberg geht es durch die Bahngleisunterführung mit Stufen!

Wanderweg für Menschen mit Sehbehinderung von der

Weidmannshöhe zum Wasserberg bzw. von Pegnitz über Hainbronn zurück nach Pegnitz (Dauer ca. 3 Std.)

Von Nürnberg aus mit der R 3 (VGN) in ca. 40 Minuten und von Bayreuth aus in ca. 20 Minuten nach Pegnitz.

Wegbeschreibung: Vom überdachten Bahnhofsgelände kurz gerade, dann rechts weg, an den OVF-Bushaltestellen vorbei. Auf gepflastertem, breiten Gehweg zwischen Parkbuchten mit Ahornbäumen weiter entlang der Bahnhofstraße mit Gebäuden rechts des Weges und anschließender Hecke. Immer gerade weiter, leicht ansteigend, teilt sich bei einem weiteren Gebäude rechts unser Weg. Wir halten uns links, Steinbrocken befinden sich auf der rechten Seite. Nach einem kurzen Stück geradeaus, überqueren wir nach wenigen Schritten links von uns die „Bahnhofstraße" auf den Markierungszeichen. Wir drehen uns nach rechts und gehen nun geradeaus. In einem Linksbogen biegen wir in den „Neuhofer Weg" ein, der geteert über eine abgesenkte Parkplatzzufahrt verläuft. Der Weg wird nun kurz schmäler und steigt weiter an, bis wir schlängelnd an einer Hausecke mit Schildstange auf der linken Seite vorbei kommen und die „Friedrich-Ebert-Straße" erreichen.

Diese überqueren wir geradeaus und gehen weiter auf dem „Neuhofer Weg" bis zur „Haydnstraße". Nun schräg nach links überqueren wir die Straße bis kurz vor die „Beethovenstraße". Dort überqueren wir nach rechts den „Neuhofer Weg". Nun leicht ansteigend, kurz entlang der „Beethovenstraße" auf gepflasterter Straße, erreichen wir kurz vor der „Pfarrer-Dr.-Vogl-Straße" eine Anhöhe. Über die „Beethovenstraße" nach links und gerade über die Abrundungen der Straße auf den Gehsteig. Nun zwischen der Natursteinmauer auf der linken Seite und der Grünfläche auf der rechten Seite durch und in einem Linksbogen am OD-Stein rechts vorbei. Unser Weg biegt danach nach rechts ab, zwischen Grünanlagen hindurch bis zur Straße „Weidmannshöhe". Die Straße überqueren wir bis zur Verkehrsinsel und weiter bis zur anderen Gehsteigseite. Nun geht es geteert weiter in einem Linksbogen auf den Gehsteig mit weißem Trennstrich in der Mitte. Nach einigen Schritten im Rechtsbogen, biegen wir bei einem zweiteiligen Straßenschild nach links ab und gelangen über eine Rampe in den Mischwald.

Fast gerade ansteigend kommt rechts ein eckiges Rundholzgeländer bis zur Wegteilung. Wir biegen hier links ab und folgen dem leicht ansteigenden Weg (Vorsicht Wurzeln und Steine) in einem Linksbogen bis zur nächsten Weggabelung. Der zweite Weg von links führt uns gerade steil bergauf auf einen geschotterten Feldweg bis zur Weidmannshöhe. Hier scharf nach rechts, dann gerade abwärts, auf der linken Seite teilweise bestockt und rechts bewaldet bis zu einem geteerten schmalen Feldweg. Wir überqueren den Feldweg und gelangen über einen Grünweg und eine Kuppe zum nächsten geteerten Feldweg. Diesen nach rechts abbiegen und abwärts erkennen wir auf der linken Seite den Hainberg. Unser Weg schlängelt sich beidseitig bestockt weiter hinab und nun können wir das plätschern des Rothgrabens hören. Dann zwischen Wald links und Feldflur rechts wechselt der Rothgraben die Straßenseite. An Hauszufahrten geht es gerade vorbei bis wir die „Hainbergstraße" erreichen.

Der Ortsteil Hainbronn wurde im Jahr 1179 erstmals urkundlich erwähnt. Nach Überquerung der „Hainbergstraße" geht es rechts auf dem Gehsteig und der Kopfsteinpflasterrinne über die Betonbrücke des Rothgrabens mit Eisengeländer auf der linken Seite. Unser Weg schlängelt sich ansteigend, beidseitig Metallstraßenlampen und links Rundholzgeländer, bis sich der Gehsteig verengt. Hier befinden sich links Steinbrocken auf einer Grünfläche und gerade geht es auf ein Gartenzaunmauereck zu. Danach links an einer Grünfläche mit Linde vorbei, überqueren wir die „Pegnitztalstraße" und gelangen auf die andere Gehsteigseite. Diese geht es links schlängelnd abwärts über abgesengte Hauszufahrten, danach kommt rechts eine hohe Betonmauer. Wir biegen am Ende der Mauer scharf nach rechts in die Straße „Burgstall" ab. Über eine geteerte Rampe steigt unser Weg an und führt auf ein Hauseck zu. Der Gehsteig wird nun schmäler und fällt ab, bis wir zu einer Straßengabelung kommen. Wir biegen rechts ab, laufen kurz gerade und überqueren die Straße nach links gerade dann rechts. Links entlang der Straße geht es abwärts, teilweise im Bankett schlängelnd verlassen wir Hainbronn.

Wir laufen durch den Pegnitzgrund und überqueren die Pegnitz auf der Betonbrücke mit Eisenrohrgeländer und Warnbake. Zuerst eben, dann ansteigend im Linksbogen kommt auf der linken Seite der Wasserberg und zu Beginn des Mischwaldes eine mannshohe Grenzsäule. Am Ende des Waldes verläuft unser Weg über eine Kuppe und durch Feldflur, danach abwärts auf mehreren markierten Wanderwegen. Danach geradeaus, mit Böschungen und Bänken links, und anschließend im Linksbogen auf Eisenbahnunterführung aus Natursteinen zu. Wir gehen nach rechts über eine geteerte Rampe auf eine Betonbrücke mit beidseitigen Holzbrettergeländern.

Die Brücke führt uns über die Pegnitz hinweg und über eine geteerte Rampe abwärts. Nun überqueren wir den „Röschmühlweg" und gehen links durch die Eisenbahnunterführung hindurch. Rechts befinden sich Böschungen, links auf der anderen Seite der Pegnitz die Röschmühle und links folgen Grünflächen und Kleingärten. An diesen geht es entlang einer kniehohen Betonmauer mit Holzlattenzaun, daneben Grünfläche und Holzkübel mit Warnbake, auf die Stadt Pegnitz zu. Wir gehen am Eingang der Kleingärten vorbei und laufen in einem Rechtsbogen den Weg entlang. Neben einem Gully kommt links eine Wasserrinne, der wir folgen. An der hüfthohen Natursteinmauer hat die Bebauung von Pegnitz begonnen. Unser Weg verläuft bucklig bis er abfällt, ab hier ist der Gehsteig begrenzt zu benützen. Links stehen Scheunen, daneben grenzt ein Wohnhaus mit Lichtschachtabdeckung und zwei Hauseingängen mit Stufen an. Vorsicht am Ende des Gebäudes geht es steil abwärts bis wir auf einen Metallzaun stoßen! Vorher rechts und gleich links an Metalltüren und Metallstraßenlampe vorbei, danach geteert im Linksbogen über eine Parkplatzzufahrt vorbei auf ein Gebäudeeck zu. Unser Weg führt über ein Kopfsteinpflaster auf eine Sandsteinmauer zu. Dort rechts und gleich wieder links überqueren wir über eine alte Sandsteinbrücke mit Steinbrüstung links die Fichtenohe bis wir bei einer Ampel angelangt sind.

Wir gehen über die Ampel und überqueren die „Schloßstraße". Rechts überqueren wir die „Hauptstraße" bei der Ampel und stoßen gerade auf das Hauseck der schrägen Natursteinmauer. Dort rechts geht es zwischen der Mauer und dem Rosenbeet gerade auf die „Badstraße" zu. Über diese bei der Ampel hinweg, danach leicht ansteigend auf dem linken Gehsteig entlang des „Bahnhofsteiges". Der Weg mündet fast gerade abwärts, mit Stützmauer und Rundholzgeländer auf beiden Seiten, im mannshohen Fußgängertunnel der durch die Eisenbahngleise hindurch führt. Danach im Linksbogen zwischen Stützmauern und Rundholzgeländern beidseitig aufwärts. Unsere Wanderung führt erst geteert, dann gepflastert fast kerzengerade auf das Bahnhofsgebäude zu. Der Weg säumt auf der linken Seite Hecken und Gebäude und rechts Parkbuchten und Ahornbäume sowie zuletzt die OVF-Bushaltestelle. Nach links geht es durch das überdachte Bahnhofsgelände hindurch und gerade zur Bahngleisunterführung mit Stufen und beidseitigem Geländer in Richtung Nürnberg. Vor der Bahngleisunterführung nach rechts geht es zum Gleis 1 in Richtung Bayreuth und Marktredwitz.

Text und Wegbeschreibung: Hans Ammon, 90768 Fürth-Oberfürberg

Weiter Auskünfte: Touristinfo Pegnitz, Postfach 1260, 91252 Pegnitz. Tel.: +49 9241 / 72311. www.pegnitz.de

Führungen werden durch den Blinden- und Sehbehindertenbund Bamberg auf Anfrage durchgeführt (Telefon: 0951/303222)

Siehe auch die Homepage des bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes http://www.bbsb.org/

Stand: März 2009