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Der Frankenweg
- vom Rennsteig zur schwäbischen Alb -
Als ersten Fernwanderweg in Bayern ist diese 527 Kilometer lange Route mit dem Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares
Deutschland“ durch den Deutschen Wanderverband ausgezeichnet worden. Insgesamt
führt dieser Wanderweg, ausgehend vom Endpunkt des Rennsteiges im Frankenwald
durch weitere fünf Ferienregionen Frankens. Dies sind das Obere Maintal-Coburger
Land, die Fränkische Schweiz, Frankenalb, Fränkisches Seenland und das
Altmühltal.
Wegverlauf:
Im Raum Scheßlitz beginnt der Abschnitt Fränkische Schweiz. Er durchquert die
Gemeinden Königsfeld, Heiligenstadt, Wiesenttal mit Streitberg und Muggendorf,
Gößweinstein, Pottenstein, Obertrubach, Egloffstein, Gräfenberg und Weißenohe,
insgesamt zirka 120 Kilometer. Der Frankenweg ist mit einem eigenen
Markierungszeichen ausgeschildert. Immer wieder findet man auf den zahlreichen
Schau- und Hinweistafeln entlang der Strecke Anregungen, die Besonderheiten und
Sehenswürdigkeiten in leicht erreichbarer Nähe erklären.
 
Wegbeschreibung:
Scheßlitz –
Heiligenstadt = 23 km Scheßlitz bietet ein historisches Ortsbild mit dem
Zunfthaus der Brauer, sakralen Sehenswürdigkeiten. Über die Giechburg (mit
teilweiser renovierter Burganlage und Hotel) führt der Weg zum Gügel
(Wallfahrtskirche) und Resten einer mittelalterlichen Burganlage nach Neudorf.
In Laibarös beginnt ein interessantes Trockental mit Karstquellen, das bis zur
Heroldsmühle mit seinem riesigen Wasserrad führt. Hier kreuzt auch der
Heiligenstädter Naturlehrpfad. Über Burggrub führt der Frankenweg weiter nach
Heiligenstadt, Zentrum des Leinleitertales mit drei Mountainbikestrecken und
einem berühmten Osterbrunnen. Ganz in der Nähe steht auch das berühmte Schloss
Greifenstein. Quertiermöglichkeiten in Scheßlitz, Giechburg und Heiligenstadt.
Heiligenstadt – Muggendorf
= 21 km
Über Veilbronn, direkt am Rande des Naturschutzgebietes „Leidingshofer
Tal“ führt der Frankenweg nach Unterleinleiter mit seinem beiden Pfarrkirchen
und dem Schloss. Über den Hummerstein (markanter Aussichtsfelsen) verläuft die
Strecke weiter zum Luftkurort Streitberg mit den beiden Burgruinen Streitberg
und Neideck, dem Ammonitenmuseum, der Pilgerstube und der Binghöhle. Von hier
aus sind es noch 6 km bis nach Muggendorf, dem ältesten Touristenort der
Fränkischen Schweiz mit Modelleisenbahnmuseum und Museumsbahn.
Quartiermöglichkeiten sind in Veilbronn, Streitberg und Muggendorf.
Muggendorf – Pottenstein
= 24 km
Über Engelhardsberg führt der Frankenweg nun zur Schottersmühle
und Behringersmühle wo sich vier Täler treffen und hinauf nach
Gößweinstein, dem Wallfahrerzentrum
der Region mit berühmter Balthasar-Neumann-Basilika. Sehenswert außerdem: die
Burg Gößweinstein mit herrlichem Ausblick und das fränkische Spielzeugmuseum. In
Tüchersfeld steht das Fränkische Schweiz- Museum
als markante Sehenswürdigkeit am Wegesrand. Ein Besuch lohnt sich allemal. Nach
Pottenstein sind es von hier aus noch 5 km. Der viel besuchte Luftkurort hat dem
Wanderer auf der „Erlebnismeile“ einiges zu bieten: Sommerrodelbahn, Burgmuseum,
Teufelshöhle, Brauereimuseum, um nur die wichtigsten zu nennen.
Quartiermöglichkeiten sind in Behringersmühle, Gößweinstein, Tüchersfeld und
Pottenstein.
Pottenstein – Egloffstein
= 25 km
Vorbei an der Schüttersmühle, dem Gründungsort des
Fränkische Schweiz – Verein, der mit seinem
44 Ortsgruppen die Wanderwege der Region betreut, führt der Frankenweg nach
Kirchenbirkig und Leienfels (Aussichtsplattform) nach Obertrubach, dem
Kletterzentrum der Region und weiter über Hundsdorf und dem Signalstein
(Aussichtsfelsen) nach Egloffstein, das von seiner Burg malerisch überragt wird.
Quartiermöglichkeiten sind in Schüttersmühle, Kirchenbirkig, Leinenfels,
Obertrubach und Egloffstein.
Egloffstein – (Weißenohe) Lillinghof = 21 km
Durchs Todtsfeldtal führt der Frankenweg nach Thuisbrunn, das
malerisch auf der Höhe liegt, bewacht von der alten Burgruine. Hohenschwärz die
nächste Station ist bekannt wegen ihrer Brauereitradition. Durch den Buchwald
(Trimm-Pfad) geht der Weg weiter nach
Gräfenberg, einer Kleinstadt mit mittelalterlicher Bausubstanz und weiter
nach Weißenohe mit einer ebenfalls bekannten Klosterbrauerei und der
Dientzenhofer-Pfarrkirche. Über Dorfhaus erreicht man die bekannten Sinterstufen
im Lillachtal – ein einzigartiges Naturdenkmal. Dem Flusslauf folgend erreicht
man die Lillachquelle und kommt über Oberrüsselbach nach Lillinghof auf der
Albhochfläche. Ab hier übernimmt der
Fränkische Albverein die
Betreuung des Frankeweges der über Schnaittach weiter nach Hersbruck etc. führt.
Quartiermöglichkeiten sind in Gräfenberg und Weißenohe.
Sie können sich einen Abschnitt selbst zusammenstellen. Auf
nachfolgender Liste können sie die Entfernung zwischen den Einkehrstationen (E)
bzw. Übernachtungsorten (Ü) ablesen und daraus eine Tour bauen, die genau
ihren Wünschen und Gepflogenheiten entspricht. Sie müssen sich also nicht an die
oben stehende Abschnittsbeschreibung halten. Die Entfernungstabelle enthält nur
den Abschnitt innerhalb der Fränkischen Schweiz.
Das Frankenweg-Prospekt ist kostenlos erhältlich in der
Tourismuszentrale Fränkische
Schweiz
oder: sie können ihn
hier als PDF-Datei (rund 3 MB) herunterladen.
Den gesamten 527 km langen Frankenweg können Sie
auch unter
www.frankenweg.de verfolgen.
Neu: mit dem "Fränkischen
Gebirgsweg" verfügt die Region seit kurzem über einen zweiten, vom Deutschen
Wanderverband zertifizierten Weg.
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