Fränkische Schweiz Mobile Icon

Navigation

Wandern ohne Gepäck (3er-Tour - Etappe 2) - von Hollfeld nach Heiligenstadt

Wandern
Heike Leon -

01/02 - Heike Leon

Andreas Hub / laif - © FrankenTourismus/FRS/Hub

02/02 - Andreas Hub / laif - © FrankenTourismus/FRS/Hub

2. Wandertag von Hollfeld über Aufseß nach Heiligenstadt

Hollfeld hat viel vom Charakter des ehemaligen bambergischen Amtsstädtchens bewahrt. Der Marienplatz mit seinen alten Bürgerhäusern, allen voran das wappengeschmückte Rathaus, das großartige Wittauerhaus, das Brunnenhäuschen und die St. Gangolfskirche, die sich an Stelle der...


Hollfeld hat viel vom Charakter des ehemaligen bambergischen Amtsstädtchens bewahrt.



Der Marienplatz mit seinen alten Bürgerhäusern, allen voran das wappengeschmückte Rathaus, das großartige Wittauerhaus, das Brunnenhäuschen und die St. Gangolfskirche, die sich an Stelle der ursprünglichen Burg erhebt, die Stadtmauer mit dem Oberen und dem Bergschustertor sind  noch heute Mittelpunkt des Städtchens. Sehenswert sind auch die Terrassengärten entlang der Altstadtmauer und die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, ein Spätbarockbau mit Rokokoausstattung. Winklige Gässchen und alte Fachwerkhäuser vervollkommnen das mittelalterliche Gepräge von Hollfeld.



Vom Marienplatz geht man durchs Obere Tor und dann die Niklasengasse abwärts, überquert die Kulmbacher Straße und gelangt über die Straße „Am Weiherer Weg“ zur Bamberger Straße. Nach rechts und dann links abwärts führt der Weg nach Weiher. Das Weiherer Barock-Schloss (etwas abseits des Weges gelegen) entstand nach Plänen von Leonhard Dientzenhofer, eine Besichtigung ist leider nicht möglich.



Durch den Ort Weiher hindurch verläuft die weitere Wegstrecke leicht ansteigend bis zu „Bei den Drei Kreuzen“, von wo aus man noch einmal eine sehr schöne Stadtansicht auf Hollfeld hat. Dem Weg folgend gelangt man schließlich nach Sachsendorf. In Sachsendorf ist eine der vier Brauereien des Aufsesser Brauereienweges beheimatet, ein guter Grund zur Einkehr.



In Neuhaus  stoßen wir auf das hübsche Wegstück beim Gasthaus zum Mühlengrund.  Jetzt steigen wir nach Schloss Oberaufseß hinauf.  Eine Lindenallee führt zum 1833 erbauten Hugoturm. Er war einst ein Aussichtsturm mit wieter Fernsicht. Heute steht er- von Bäumen überragt – mitten im Wald und kann leider nicht mehr bestiegen werden. Schließlich stoßen wir auf den Main-Donau-Weg der uns zum Schloss Greifenstein bringt. Anschließend wandern wir die über 300 Jahre alte Lindenallee hinunter zur Kreisstraße. Bergeinwärts folgen wir ihr, um sie schon nach 100 Metern wieder zu verlassen. Ein schmaler Weg führt durch den Mischwald. Am Waldrand geht es rechts auf einem Trampelpfad zum Heiligenstadter Judenfriedhof. Das offene, nur durch eine Mauer begrenzte Waldstück gehört zu den ältesten und schönsten Judenfriedhöfen der Fränkischen Schweiz. Die reich verzierten Grabsteine im vorderen, jüngeren Teil stammen aus dem 19.Jahrhundert, die kleineren stark verwitterten im älteren Teil weiter hinten datieren bis Anfang des 17.Jahrhunderts. Aufeinandergelegte Steine auf den Grabsteinen oder der mauer waren ein alter jüdischer Brauch, wenn ein Verwandter ein Grab besucht hatte. Schnell sind wir jetzt in Heiligenstadt, wo wir diesmal Quartier beziehen.

Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Marienplatz Dauer: 5.5 h Länge: 18.4 km Höhenmeterdifferenz: 293 m Maximale Höhe: 490 m Minimale Höhe: 356 m

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Eignung

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
grün = geeignet, gelb = witterungsabhängig, rot = ungeeignet, grau = keine Infos vorhanden

Mit dem Handy scannen –
Daten unterwegs immer zur Hand

qrcode
Karte