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Wandern ohne Gepäck (3er-Tour - Etappe 3) - von Heiligenstadt bzw. Veilbronn nach Waischenfeld

Wandern
Andreas Hub / laif - © FrankenTourismus/FRS/Hub

01/02 - Andreas Hub / laif - © FrankenTourismus/FRS/Hub

Heike Leon -

02/02 - Heike Leon

3. Wandertag von Heiligenstadt bzw. Veilbronn über Heckenhof, Hochstahl und Breitenlesau nach Waischenfeld

Wanderer, die in Heiligenstadt übernachtet haben, beginnen nun ihre Etappe auf der Hauptstraße und folgen der Ausschildung Frankenweg bzw. „3 im Winkel“ bis nach Veilbronn. In Veilbronn gehen wir ein Stück die Straße nach Störnhof hinauf. Nach wenigen Metern zweigt der Weg nach links ab und führt uns dann am Mathelbach entlang ins wildromantische Leidingshofer Tal. Bei Regen, frühmorgens oder am späten Abend kann man mit etwas Glück einen der hier vorkommenden Feuersalamander beobachten, einen einheimischen Salamander mit einer Größe von bis zu 20 cm. An einer...



Wanderer, die in Heiligenstadt übernachtet haben, beginnen nun ihre Etappe auf der Hauptstraße und folgen der Ausschildung Frankenweg bzw. „3 im Winkel“ bis nach Veilbronn.


In Veilbronn gehen wir ein Stück die Straße nach Störnhof hinauf. Nach wenigen Metern zweigt der Weg nach links ab und führt uns dann am Mathelbach entlang ins wildromantische Leidingshofer Tal. Bei Regen, frühmorgens oder am späten Abend kann man mit etwas Glück einen der hier vorkommenden Feuersalamander beobachten, einen einheimischen Salamander mit einer Größe von bis zu 20 cm. An einer kleinen Wiese mitten im Tal und von hohen Felswänden umgeben befindet sich noch ein hydraulischer Widder. Dieser versorgte noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts den kleinen Ort Leidingshof mit Trinkwasser aus der nahen Mathelbachquelle – ganz ohne Strom und nur durch Wasserkraft. Der Weg führt uns weiter durch die Felsschlucht und biegt dann nach links ab. Wir steigen den Berghang hinauf und haben an einem kleinen Rastplatz noch einen schönen Blick auf die Wacholderhänge. Der weitere Weg führt uns an einer alten Linde vorbei und durch den Ort Leidingshof.


Gleich am ersten Haus biegen wir rechts ab, die Dorfstraße hinauf zur Landstraße nach Störnhof, auf die wir nach rechts abbiegen. Am ersten befestigten Flurweg folgen wir den Wegweisern nach Wüstenstein und biegen nach ca. 50 m sofort wieder nach links ab in Richtung der Feldscheune. Der Weg führt uns immer geradeaus über die Hochfläche bis zur Querung der Teerstraße, wo wir rechts abbiegen und bereits den Ort Gößmannsberg erblicken. Schon nach etwa 200 m führt unser Wanderweg weiter – links Abzweigung Richtung Wüstenstein – auf einem Flurweg geradeaus zum Friedhof Wüstenstein. Dort geht es links die Dorfstraße hinab bis zum Gasthof Schoberth.  Direkt vor dem Gasthof geht es rechts weg, wir erblicken das alte Torhaus des Wüstensteiner Schlösschens. Der Weg führt uns links daran vorbei zum sogenannten „Eselspfad“ hinab ins Aufseßtal. Wir folgen der Straße rechts, überqueren die Aufseß und biegen direkt nach dem Wanderparkplatz links ins Aufseßtal ab. Ein kleiner Abstecher hinauf zum Glockenfelsen (beschildert mit schwarzem Ring) belohnt uns mit einer wunderschönen Aussicht auf Wüstenstein und ins Aufseßtal. Wir folgen der Aufseß weiter bis Draisendorf, wo wir über eine Holzbrücke vor der Mühle zur Dorfstraße gelangen. An der Bushaltestelle geht es links ab durch Wiesen am Waldsaum entlang in Richtung der Ortschaft Aufseß.


Es geht  über den Wanderparkplatz leicht bergauf zu einem Wanderpfad, die Hochstahler Mulde. Hintereinander gehend erreichen wir links abzweigend über einen Steg den Brauereienweg nach Heckenhof. Hier steht noch ein Schlösschen, in dem Caroline von Aufseß ihre unbeschwerte Jugend verbrachte. Später begegnete sie am Weimarer Hof dem Dichterfürsten Goethe und zählte zu seinem Freundeskreis. Heute findet der Wanderer dort die Kathi-Bräu, eine der kleinsten Brauereien der Fränkischen Schweiz.


Einen besonderen Bekanntheitsgrad errang diese Brauerei als überregionaler Treffpunkt der Motorradfans. Durch den Ortskern führt uns der Weg „3 im Winkel“ über die Staatsstraße Richtung Sportplatz. Auf halben Weg rechts zum „Galgenhügel“ abbiegen. Die dort angebrachten Hinweistafeln erklären den Begriff „Fraischgrenze“ und die Einrichtung des „Galgenhügels“. Nach dem Waldstück treffen wir auf offene Landschaft und sehen das kleine Dorf Hochstahl vor uns. Der Weg „3 im Winkel“ führt uns über sanftes Gelände zur Brauereigaststätte Reichhold, welche auch über einen Campingplatz verfügt. Diese Einrichtung wurde mit einer Bronze Medaille ausgezeichnet. Von der Gaststätte aus führt uns der Weg rechts zur Ortsgrenze, wo an der Wegkreuzung unter alten Linden ein hohes Wegkreuz steht.


Dort biegen wir links in den Flurbereinigungsweg Zochenreuth-Breitenlesau ab. Nach ca. 700 m rechts auf den Brauereienweg Richtung Breitenlesau der uns durch den Wald führt. Vorbei an Zochenreuth wandern wir auf den Brauereinweg folgend nach Breitenlesau. Dort gehen wir an der Kirche vorbei und kommen zu einer der bekanntesten Brauereien der Fränkischen Schweiz, der Brauerei Krug. Diese ist seit 1834 im Familienbesitz. Dem gelben Punkt folgend gehen wir weiter Richtung Nankendorf – Waischenfeld. Ca. 800 m nach Breitenlesau gehen wir rechts ab durch den Wald in den Stagersgraben bergab. Beim Sägewerk Gutenbiegen überqueren wir die Staatsstraße um auf dem Radweg zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Waischenfeld zu gelangen. Einkehr bei der Brauerei Heckel möglich.

Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Marktplatz bzw. Veilbronn Dauer: 7.7 h Länge: 26.5 km Höhenmeterdifferenz: 336 m Maximale Höhe: 471 m Minimale Höhe: 338 m

Service

Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

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