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Wandern ohne Gepäck (3er-Tour - Etappe 3) - von Heiligenstadt nach Waischenfeld

Wandern
Andreas Hub / laif - © FrankenTourismus/FRS/Hub

01/02 - Andreas Hub / laif - © FrankenTourismus/FRS/Hub

Heike Leon -

02/02 - Heike Leon

3. Wandertag von Heiligenstadt über Aufseß, Breitenlesau nach Waischenfeld

Vom Marktplatz in Heiligenstadt schickt uns der Wegweiser auf die Hauptstraße und weiter nach links. Am Ortsrand erblicken wir linkerhand den Heiligenstadter See mit dem neu angelegten Wasserlehrpfad. Rechterhand erblicken wir die moderne katholische Kirche und laufen zu dieser ein Stück den...


Vom Marktplatz in Heiligenstadt schickt uns der Wegweiser auf die Hauptstraße und weiter nach links. Am Ortsrand erblicken wir linkerhand den Heiligenstadter See mit dem neu angelegten Wasserlehrpfad. Rechterhand erblicken wir die moderne katholische Kirche und laufen zu dieser ein Stück den Berg hinauf. Direkt an der Kirche entlang führt uns der Weg über die „Gockelsruh“ zum Weiler Neumühle. Wir überqueren die Straße (Vorsicht: unübersichtliche Kurve!) und folgen dem Main-Donau-Weg steil den Schlossberg hinauf. Oben angekommen stehen wir vor dem zu Schloss Greifenstein gehörigen Gutshof der in dem Film „Die Erntehelferin“ ebenso wie Schloss Greifenstein als Kulisse diente. Wegen seiner hohen Türme und seiner majestätischen Würde nannte man Schloss Greifenstein früher auch „Klein Neuschwanstein“, was letztlich auch auf den damaligen Besitzer Franz Schenk von Stauffenberg zurückzuführen ist, der ein guter Freund des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. war. Die Waffen- und Trophäensammlung des Schlosses ist weithin berühmt, die ganze Anlage sehr sehenswert. Wenn es der Tourenplan erlaubt, dann gehört eine Führung zum Pflichtprogramm. Die Führungen sind sehr kurzweilig und auch auf jüngere Besucher wird gut eingegangen. Der weitere Weg führt an den Grenzen des ehemaligen Schlossparks entlang zum Obelisk - einem der Relikte der „versunkenen Gärten von Schloss Greifenstein“. Wenig später kommen wir auf eine geteerte Forststraße welcher wir nach rechts folgen. Rechts und links am Wegrand liegen mehrere alte Dolinen. Wir verlassen die Teerstraße und folgen dem Schotterweg links in den Mischwald. Etwa auf der Hälfte des Weges nach Aufseß kommen wir an einem Wildschweingehege vorbei und mit etwas Glück kann man einen der scheuen „Schwarzkittel“ beobachten. Kurze Zeit später sind wir schon in Aufseß.



Die große barocke Schlossanlage von Unteraufseß beherrscht Tal und Ort. Das edelfreie Geschlecht derer von Aufseß ist seit dem 11.Jahrhundert bekannt.  An der Schlosskirche befindet sich das Grabmal von Hans Freiherr von und zu Aufseß (1801-1872), des Gründers des Germaninschen Nationalmuseums in Nürnberg. Die Gemeinde Aufseß hat im Jahr 2000 mit einem Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde mit der größten Brauereidichte nach Einwohnern auf sich aufmerksam gemacht. Nach Unterquerung des Torbogens geht es bergab an der Richstoffchemie Ziegler vorbei  zu den Fischteichen. An dem Flüsschen Aufseß entlang wandern wir bis nach Draisendorf.



Von  Draisendorf  kommend wandern wir nach Breitenlesau, vorbei an einer der bekanntesten Brauereien der Fränkischen Schweiz, der Brauerei Krug. Diese ist seit 1834 im Familienbesitz und besitzt  seitdem das Braurecht. Wir folgen der Ausschilderung Richtung Nankendorf – Waischenfeld. Circa 800 m außerhalb von Breitenlesau rechts durch den Wald in den Stagersgraben bergab. Bei Gutenbiegen Überquerung der Staatsstrasse und der Wiesent, vorbei am Bauernhof Schlösslein und am Freibad Richtung Waischenfeld.

Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Marktplatz Dauer: 6.1 h Länge: 20 km Höhenmeterdifferenz: 399 m Maximale Höhe: 490 m Minimale Höhe: 348 m

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