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Im Wesentlichen unterscheidet sich meine bienengemäße Imkerweise mit der konventionellen in folgenden Punkten:
1. Naturwabenbau:
Meine Bienen errichten ihren Wabenbau selbst, den sog. Naturwabenbau, ohne Vorgabe von Mittelwänden und damit ohne Vorprägung mit ausschließlich Arbeiterzellen, sie entscheiden somit selbst, wie viele Arbeiterzellen und wie viele Drohnenzellen sie anlegen. Und das Wachs dafür schwitzen sie selbst aus, was ein ganz natürlicher Vorgang ist. Der Wabenbau wird als Skelett des Gesamtwesens "Bien" verstanden.
2. Königin und Begattung:
Meine Königinnen stammen ausschließlich aus der Nachschaffung bzw. aus dem Schwarmtrieb meiner Völker. Sie werden standortbegattet. Ich setzte keine "Fremdköniginnen" aus Züchtungen oder begattet auf Belegstellen zu. Die Königin wird als das Herz des Gesamtorganismus "Bien" verstanden. Es käme einer Herztransplantation gleich. Zudem haben sich die Völker am Standort über die Jahre ettabliert und durch die Standortbegattung wird die Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten weitervererbt und gefördert.
3. Schwarmtrieb
Ich unterbinde bzw. verhindere NICHT den Schwarmtrieb der Völker. Dies ist ein natürlicher Trieb zur Vermehrung. Ich lasse schwärmen oder nehme den Schwarm vorweg.
4. Futter für den Winter
Mein Futter für den Winter mische ich selbst an. Es enthält im Wesentlichen Wasser, Bio-Zucker, Kräutertee, Salz und einen hohen Anteil ihres eigenen Honigs.
5. Kontrollen und Durchsichten
Ich versuche die Völker so wenig wie möglich zu stören. D. h. ich vermeide unnötige Durchsichten und kontrolliere sehr kurz und in größeren Zeitabständen, auch in der Schwarmzeit.
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