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Bio-Schäferei & Biorinderhof Familie Dorn

Rind / Sonstiges
 - NP Corinna Brauer

01/13 Gepflegter Schafbestand © NP Corinna Brauer

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02/13 Simmentaler Rinder und Kälbchen © NP Corinna Brauer

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03/13 Stefan Dorn und sein Sohn Leo © NP Corinna Brauer

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04/13 Mit den Schafen fing es an © NP Corinna Brauer

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05/13 Neugierige Schafe © NP Corinna Brauer

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06/13 Köstliches Heu © NP Corinna Brauer

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07/13 Vorbildliche Offenstallhaltung © NP Corinna Brauer

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08/13 Das Kälbchen ist einen Tag alt © NP Corinna Brauer

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09/13 Der Zuchtbulle lebt in der Herde © NP Corinna Brauer

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10/13 Willkommen auf dem Naturlandhof Dorn © NP Corinna Brauer

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11/13 Familie Dorn

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12/13 Bio-Schäferei & Biorinderhof Familie Dorn

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13/13 Bio-Schäferei & Biorinderhof Familie Dorn

Die alte Mühle ist heute ein vorbildlich geführter Naturlandhof. Wer Rind- und Lammfleisch in Bioqualität sucht, wird bei Familie Dorn fündig.

Nur zwei Kilometer von Pretzfeld entfernt, liegt das Dörfchen Hagenbach. Reizvoll ist seine Lage in der Talaue des Trubachflüsschens zwischen Obstgärten und Wanderwegen. Am Ortseingang steht hier seit dem 12. Jahrhundert die alte Mühle. Zwar dreht sich das Mühlrad längst nicht mehr, doch die Wasserkraft ist heute noch von Nutzen und dient der Stromerzeugung. Im Stall und auf den Wiesen rund ums Haus weiden Schafe und Rinder. Die alte Mühle ist heute ein vorbildlich geführter Naturlandhof. Wer Rind- und Lammfleisch in Bioqualität sucht, wird bei Familie Dorn fündig.

Alles begann mit sieben Lämmern im Obstgarten der Familie. Mit ihnen wollte Stefan Dorn 1996 die Tierzucht auf dem Hof wiederbeleben. Seine Eltern hatten in den 1980er Jahren die Rinderhaltung aufgegeben. Stefan Dorn war dabei den Hof zu übernehmen, immerhin ist dieser seit 1788 in Familienbesitz. Und ihm war klar, dass es nicht bei sieben Lämmern bleiben würde. „Irgendwann will ich wieder Kühe haben“, dachte sich Stefan Dorn.

Langsam begann er seinen Bestand an Tieren zu vergrößern. Zunächst vermarktete die Familie das Fleisch der Lämmer nur innerhalb des Freundeskreises. Als die Auflagen für Hausschlachtungen immer strenger und die Schafe immer mehr wurden, suchten die Dorns nach neuen Möglichkeiten. Stefan Dorn pachtete weitere Flächen dazu, beteiligte sich an Landschaftspflegeprojekten und machte im Jahr 2011 Nägel mit Köpfen: Er wurde „Vollerwerbslandwirt aus Überzeugung“. Auf dem Hof entstand ein neuer Offenstall mit weitläufigen Weideflächen. Neben dem Schafstall zogen Simmentaler Rinder ein. 35 Tiere leben heute im großzügig angelegten Stall, der mit einer dicken Strohschicht eingestreut ist. Es ist ein Vergnügen die Tiere in ihrem Herdenverband zu beobachten. Bei Familie Dorn leben die Tiere in Mutterkuhhaltung, das bedeutet: Die Kälbchen wachsen bei ihren Müttern auf. Erst im Alter von 10 Monaten werden sie als „Absetzer“ von ihnen getrennt. Heute Nacht sind zwei Kälbchen geboren, die beiden staksen noch etwas unsicher umher. Eine Kälbchengeburt ist für Stefan Dorn immer wieder ein Erlebnis. An manchen Tagen, so wie heute, steht er nachts um 2 Uhr auf, um Zwillingen auf die Welt zu helfen. „Wenn sie dann aufstehen, trinken und laufen, freue ich mich“, schwärmt der dreifache Familienvater, während seine Kinder über den Hof toben.

Die Schaf- und Rinderhaltung kombiniert Stefan Dorn mit Landschaftspflege. Jahr für Jahr pachtete er Land dazu und bewirtschaftet mittlerweile über 100 Hektar. Seine Schafe beweiden während der Sommersaison unterschiedliche Flächen in Hanglagen, Streuobstwiesen und Solarparks. Das Futter für seine Tiere baut er selbst an: Neben Gerste, Erbsen und Hafer auch Heu und Silage. Alles nach Naturlandrichtlinien versteht sich. „Wir spritzen nicht“, sagt Stefan Dorn. „Auf unserem Hof gibt es nicht mal einen Kunstdüngerstreuer und auch keine Getreidespritze.“

Das Wissen rund um den Getreideanbau hat sich Stefan Dorn als Autodidakt aus Büchern selbst beigebracht, die Prüfung als Tierwirt mit Fachrichtung für Schafe bestand er als externer Prüfling an der Tierhalterschule Triesdorf. Stefan Dorn hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Das Fleisch seiner Tiere vermarktet er vorwiegend über den Naturland-Verband. Doch auch direkt ab Hof kann man Fleischpakete kaufen.

Seine Entscheidung Vollerwerbslandwirt zu sein, hat er nie bereut: „Ich würde es immer wieder machen“, lacht Stefan Dorn und seine Frau Ramona verrät das Geheimnis ihres Erfolges: „Wir betreiben die Landwirtschaft, weil wir es wirklich wollen. Und was man gern macht, das trägt auch Früchte“.

 

Produkte:

  • Frisches Bio-Rindfleisch als Paket auf Bestellung
  • Frisches Bio-Lammfleisch als Paket auf Bestellung

Besonderheit:

  • Der Hof wird nach Naturland-Richtlinien geführt.
  • 4x im Jahr ist Schlachttermin (jeweils 2x im Frühjahr und 2x im Herbst).

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Kontakt

Adresse

Bio-Schäferei & Biorinderhof Familie Dorn Hagenbach 31 91362 Pretzfeld Tel. +49 9194 796128 Tel. +49 176 65945421 stefan.dorn71@gmx.de http://www.schäferei-dorn.de
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Öffnungszeiten

Die Tiere stehen ganzjährig auf der Weide. Fleischpakete holt man sich nach Vereinbarung ab.

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