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Felsengarten Klumpertal (Naturlehrpfad - schwarzer Ring)

Wandern
Heike Leon -

01/17 Felsengarten Klumpertal von Heike Leon

Derzno -

02/17 Weg im Klumpertal, Reste des ehem. Mühlenteichs von Derzno

Heike Leon -

03/17 Blick vom Jägersteig ins Klumpertal von Heike Leon

Derzno -

04/17 Höhle im oberen Klumpertal von Derzno

Steffi Ribold-Büttner -

05/17 Felsengarten Klumpertal von Steffi Ribold-Büttner

Heike Leon -

06/17 Felsengarten Klumpertal von Heike Leon

Derzno -

07/17 Weg im Klumpertal, Reste des ehem. Mühlenteichs von Derzno

G. Zapf -

08/17 Jägersteig von G. Zapf

G. Zapf -

09/17 Jägersteig von G. Zapf

Derzno -

10/17 Felsengarten Klumpertal von Derzno

G. Zapf -

11/17 Jägersteig von G. Zapf

André Leon -

12/17 Wandern im Klumpertal von André Leon

Derzno -

13/17 Idylle Klumpertal von Derzno

Derzno -

14/17 Höhle im oberen Klumpertal von Derzno

Steffi Ribold-Büttner -

15/17 Felsengarten Klumpertal von Steffi Ribold-Büttner

Heike Leon -

16/17 Blick vom Jägersteig ins Klumpertal von Heike Leon

Derzno -

17/17 Idylle Klumpertal von Derzno

Rundwanderwege durchs Klumpertal

Tief eingeschnittene, von hohen Felsen gesäumte romantische Täler gehören zum besonderen landschaftlichen Reiz unserer Fränkischen Schweiz. Eines der schönsten ist das Klumpertal.


Schon vor 200 Jahren erkannte dies der Freiherr von Guttenberg, Besitzer des nahen Schlosses Kühlenfels. Er ließ im Klumpertal einen „Landschaftsgarten“ nach englischem Stil anlegen, um dieses Tal auch für „Fremde zu einem Anziehungspunkt“ zu machen. Viele der damaligen Einrichtungen wie Tempelchen, Eremitage, Parasol, Bogenbrücke und auch die Klumpermühle sind verschwunden und nur noch zu erahnen. Dennoch hat auch heute noch dieses Tal viel zu bieten und ist nach wie vor ein Anziehungspunkt für viele Urlauber und Wanderer.


Aus der Sicht des Naturschutzes besitzt das Klumpertal eine Sonderstellung wegen seiner besonderen Felsvegetation und seltenen Quellfluren. Auch „karsthydrologisch“ ist das Klumpertal eine Besonderheit: zunächst, von Bronn her, ein Trockental, das nur nach starken Regenfällen und zur Schneeschmelze Wasser führt, dann im Zentrum (oberhalb der Fischweiher) stark schüttende Karstquellen, danach ein „lebendes“ Tal mit einem auf großer Strecke naturnahen Bachlauf.


Die Fränkische Schweiz ist ein Karstgebiet, so auch die Region Pottenstein. Der Begriff „Karst“ (abgeleitet von einer Gebirgslandschaft bei Triest) bezeichnet Landschaften, bei denen eine oberirdische Entwässerung weitgehend fehlt. Der Untergrund ist von Höhlen und Spalten so stark zerklüftet, dass die Erdoberfläche sehr wasserdurchlässig ist. Ein großer Teil der Niederschläge wird an Ort und Stelle geschluckt, rinnt in die Tiefe ab, um im Tal als Quelle die Flüsse und Bäche zu speisen, wie z.B. hier im Klumpertal.


Die Schüttung der Klumpertalquellen ist so enorm, das hier, gleich nach dem Quellaustritt, ehemals drei Mühlen betrieben werden konnten:


- die Klumpermühle (aufgelassen und abgetragen, nur noch wenige Mauerreste),


- die Mittelmühle (letzter Landwirt im Klumpertal, Mühlenbetrieb 1930 eingestellt),


- die Schüttersmühle (Mühlenbetrieb bis 1930, heute ein gemütlicher Gasthof).  


Einige Informationstafeln setzen verschiedene Besonderheiten in Szene:




  • die Klumperquelle – die Hauptquelle des Weihersbachs,


  • die Klumpermühle – 1965 wegen Baufälligkeit abgetragen,


  • die Schüttersmühle – wohl der älteste Luftkurort der Fränkischen Schweiz,


  • den Altenhof – ehemals Forsthaus, heute beliebter Zeltplatz für Jugendgruppen,


  • die Lindenallee zum Schloss Kühlenfels mit dem Kühlenfelser Andachtsweg,


  • die Sage von der „Schwarzen Frau“,


  • den Jägersteig.


 


Über die bizarren Jägersteige


Vom Wanderparkplatz aus folgen wir zunächst der asphaltierten Zufahrtsstraße bis zur Mittelmühle. Dort talaufwärts den Weihersbach entlang ins idyllische Klumpertal. Immer im Tal bleibend sehen wir Mauerreste der ehemaligen Klumpermühle, dann gehen wir an etlichen Forellenteichen und der Quelle des Weihersbaches vorbei bis zur Wegekreuzung. Genau an dieser Stelle geht es steil links ab zu den Jägersteigen. Nach einigen Metern können Sie wählen zwischen dem oberen (I) oder unteren ( I) Jägersteig. Beide führen durch bizarre Felsformationen und bieten ungeahnte Ausblicke ins Klumpertal. Oberhalb der Mittelmühle führen die beiden Wege wieder zusammen, wir steigen ins Tal ab, durchqueren die Mittelmühle und folgen dem Fahrweg bis zum Ausgangspunkt.


Die Wegelänge beträgt knapp 3 km, Wanderausrüstung / festes Schuhwerk ist erforderlich. Der Weg ist NICHT barrierefrei und hat leicht alpinen Charakter.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Wanderparkplatz Schüttersmühle Schwierigkeit: sehr leicht Dauer: 1 h Länge: 2.7 km Höhenmeterdifferenz: 104 m Maximale Höhe: 432 m Minimale Höhe: 389 m

Service

Rundweg
Familienfreundlich

Was zeichnet die Tour aus

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