Direkt neben der Gereonskapelle erhebt sich das ehemalige fürstbischöfliche Amtshaus – ein eindrucksvolles Zeugnis barocker Baukunst aus dem Jahr 1685.
Errichtet wurde das Gebäude für Katharina Sophie von Eyb, die Schwester des Fürstbischofs Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg. Bereits ab 1694 erhielt das Anwesen eine neue Funktion: Es wurde zum fürstbischöflichen Amtshaus und diente den Stadtschultheißen über viele Jahre hinweg als Amts- und Wohnsitz.
Mit dem Übergang Forchheims an die Krone Bayerns in den Jahren 1802/03 begann ein weiteres Kapitel der Geschichte: Die Stadt wurde Sitz eines Landgerichts, und das markante Gebäude blieb ein bedeutender Verwaltungsstandort.
Der mächtige, dreigeschossige Walmdachbau am Beginn der Nürnberger Straße präsentiert sich bis heute weitgehend in seiner seit 1709 überlieferten Gestalt – sorgfältig restauriert und in hervorragendem Zustand.