Aussichtsturm Wallerwarte

Wallerwarte, 91320 Ebermannstadt, Deutschland

Von der Wallerwarte gibt es eine wunderbare Sicht auf Ebermannstadt und der Blick schweift weit ins Land. 

Bei einer Wanderung ist die Wallerwarte (509 m) vom Stadtpark Ebermannstadt über den Stationsweg stetig bergauf zur offenen Kapelle oder über Wohlmuthshüll zu erreichen.
Von dort blickt man weit in das untere Wiesenttal bis zum Hetzleser Berg und in das Leinleitertal bis Schloss Greifenstein.

Hoch über Ebermannstadt erhebt sich der Aussichtsturm Wallerwarte.
Namensgeber des Turmes ist der Bezirksamtsvorstand Dr. jur. Ferdinand Waller, der vom 15.09.1928 bis 15.02.1936, mit Titel und Rang eines Oberregierungsrates, Vorsteher des Bezirksamtes Ebermannstadt war und den Tourismus förderte. 
Von der Wallerwarte gibt es eine wunderbare Sicht auf Ebermannstadt und der Blick schweift weit ins Land. An klaren Tagen sieht man Schloss Greifenstein im Leinleitertal und die Windräder bei Oberngrub im Markt Heiligenstadt. Das untere Wiesenttal mit den kleinen Orten, den Kirsch- und Streuobstgärten liegt ausgebreitet zu Füßen des Berges. 
Von der Wallerwarte geht es zum Stationsweg mit den „7 Fußfällen“ und der offenen Kapelle, die den Wallfahrern bei schlechtem Wetter als Unterstand dienen konnte. 
Zum Burgstall Schlüsselstein ist es nur ein kurzer Weg. Um 1200 befand sich dort eine Burg in Spornlage, vermutlich der Herren von Schlüsselberg. Die Schlüsselberger waren bis 1347 die Territorialherren, zu deren Besitzungen weite Teile des Kerns der heutigen Fränkischen Schweiz gehörten. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Gegend noch das  Muggendorfer Gebürg.  
Eine Tafel auf dem Gelände informiert über den Burgstall Schlüsselstein. Über den Bau der Burg gibt es keinen Nachweis - auch zum Grund seiner Zerstörung finden sich keine archäologischen Belege. 
Bis zum Kreuzberg sind es dann nur noch wenige Meter. Auch hier liegt das Untere Wiesenttal, die Ehrenbürg mit dem Walberla, der Hetzleser Berg, die Hochhäuser von Erlangen-Büchenbach, die Vexierkapelle, Reuth und Forchheim, zu Füßen des Betrachters. 
Ursprünglich stand an Stelle des Steinturms ein Holzturm, der aber während eines Sturms vernichtet wurde. Der heutige Turm wurde Anfang der 1930er Jahre aus Bruchsteinen, mit einer Zinnenbrüstung in historischer Form errichtet. Im Inneren führt eine Holztreppe zur Aussichtplattform. 

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